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Pubertierende Kinder 10 Dinge, für die Teenies ihre Eltern lieben

Pubertierende Kinder: Mutter mit Tochter
© Twin Sails / Shutterstock
Achja, pubertierende Kinder sind nicht immer einfach – schließlich vermitteln sie Eltern gerne den Eindruck, alles falsch zu machen. Keine Sorge: Insgeheim lieben sie manche Dinge, die wir tun, aber auch.

Es ist eine Zeit, vor der sich viele Eltern gruseln: Bei der Geburt wirkt sie noch meilenweit weg, doch wie man es als Elternteil schon kennt, rennt die Zeit dann doch. Und plötzlich klopft sie an der Tür: Die Pubertät. Wie, mein Kind ist schon ein Teenie? Lag es nicht eben noch in der Babyschale? Bei diesem Gedanken mögen sich so manche Eltern ertappen, nachdem ihnen ihr Kind zum ersten (oder vermehrten) Mal die Tür vor der Nase zugehauen hat. 

Von ehemaliger Niedlichkeit keine Spur mehr. Stattdessen vermitteln Teenager ihren Eltern in der Pubertät gerne einmal das Gefühl, rein gar nichts richtig machen zu können. Wir können dir die Pubertät der Kinder zwar nicht abnehmen – aber diese Sorge sofort. Denn nur weil die kleinen Krawallos gerade alles und jeden ungerecht finden, heißt das noch lange nicht, dass dem auch so ist. Im Gegenteil: Wenn wir einmal tief in uns hineinhorchen, dürften wir uns daran erinnern, dass man es auch uns selbst im Alter von zarten 14 kaum Recht machen konnte. Wir waren schließlich alle mal Teenies.

Und auch wenn dein pubertierendes Kind dir den Eindruck vermittelt, alles falsch zu machen, tust du das zu einer hohen Wahrscheinlichkeit gar nicht. Im Gegenteil: Es gibt ein paar Dinge, die Teenies an ihren Eltern lieben – auch, wenn sie es nicht immer zugeben wollen.

10 Dinge, für die Teenies ihre Eltern lieben

1. Zusammen essen

So uncool das Familienessen erscheinen mag – es gibt Teenagern gerade in einer turbulenten Zeit ungemein Sicherheit. Sie fühlen sich umsorgt und haben ein Zuhause, mit festen Ritualen und Strukturen. Auch wenn sie mal über das Essen meckern.

2. Sich Freund*innen merken

Freundschaften sind in der Pubertät so wichtig wie nie. Als Mama (oder Papa) kann man da gerne mal den Überblick verlieren – wenn du dir aber die Namen von Freund*innen merkst und dazu noch nachfragst, was bei ihnen gerade so los ist, erfährst du nicht nur den neuesten Tratsch, sondern zeigst gleichzeitig echtes Interesse für das Leben in der Teenie-Blase. 

3. Ernstnehmen & zuhören

Ja, viele Teenie-Probleme wirken Jahre später aufgeblasen. Aber erinnern wir uns mal: Sie haben sich ziemlich ernst angefühlt. Nehmen wir sie auch so. Urteilsfrei zuhören ist eine Sache, für die Teenager ihre Eltern nicht nur sehr lieben, sondern die auch das Vertrauen stärkt.

4. Schwäche zeigen

Manchmal hat man als Elternteil das Gefühl, die Kinder wollen gar keine Schwäche mehr zeigen – weil Mama sie ohnehin nicht verstünde. Zeigen wir ihnen das Gegenteil! Wenn Eltern auch mal von Problemen aus ihrer Jugend erzählen, fühlt man sich gleich, als würde man im selben Boot sitzen.

5. Rat anbieten

Das bringt uns gleich zum nächsten Vorteil: Wenn Papa die Probleme schonmal durchgemacht hat, weiß er praktischerweise auch, dass es meistens eine Lösung gibt. Wer es jetzt noch schafft, nicht besserwisserisch, sondern zurückhaltend seinen ganz unverbindlichen Rat anzubieten, hat gewonnen!

6. Privatssphäre zulassen

Früher konnten wir gedankenlos ins Zimmer spazieren, jetzt ist die Tür oft zu. Respektieren wir die neue Privatssphäre – viele Teenager fühlen sich schnell eingeengt, das Zuhause sollte immer noch ein Rückzugsort sein, an dem sie auch Zeit für sich haben.

7. Vertrauen schenken

Freiraum lassen heißt auch, zu vertrauen. Wenn Teenager wissen, dass ihre Eltern ihnen vertrauen, werden sie diese Freiheit nicht verlieren wollen – und Regeln von selbst einhalten.

8. Ihr größter Fan sein

Die Pubertät ist diese fiese Zeit, in der man an allem und jedem zweifelt – vor allem aber an sich selbst. Die Aufgabe von uns Eltern: Das auszuleben, was wir ohnehin sind, nämlich der größte Fan unserer Kinder. Wertschätzung für Hobbies und Entscheidungen ist der Supportgrundstein, den Kinder für ein gesundes Selbstbewusstsein brauchen.

9. Zeit zu zweit verbringen

Auch wenn Mama und Papa plötzlich uncool sind – über Zeit zu zweit, ohne Geschwister oder einen anderen Elternteil, freuen sich trotzdem die meisten. Lassen wir ruhig die Teenies die Zügel in die Hand nehmen, wohin es gehen soll. In der Vertrautheit entstehen oft viel tiefgründigere Gespräche. So kann zwischen Kind und Elternteil in der Pubertät gleichzeitig vielleicht sogar eine schöne Freundschaft entstehen.

10. Kuscheln & Kind sein lassen

Letztendlich bleiben Kinder immer Kinder. Das geht doch selbst Erwachsenen bei ihren Eltern so. Also: Lassen wir sie. Kuscheln wir sie, selbst wenn sie sich angeekelt wegdrehen, seien wir albern und schenken ihnen noch ein wenig Kindheit, bevor die Pubertät sie ihnen vermiesen will!

mjd

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