Threenager: 13 Dinge, an denen du sie erkennst!

Kleinkinder können so niedlich sein – gleichzeitig aber auch kleine Teufelchen, die Teenager-Allüren an den Tag legen! 13 Dinge, an denen du erkennst, dass dein Liebling ein typischer Threenager ist.

Kleinkinder können durchaus anstrengend sein. Mit etwa zwei Jahren werden sie immer trotziger, wollen tun, wonach ihnen ist. Aufregend für sie, anstrengend für die Mütter und Väter.

Im Alter von drei Jahren gipfelt das Verhalten der süßen Kleinkinder in Wutausbrüchen, Weigerungen und gewissermaßen auch Starallüren, die wir sonst nur von Jugendlichen kennen.

Threenager: wenn süß zu sauer wird

Kein Wunder, dass für diese Kindergruppe ein eigener Begriff erfunden wurde: Threenager – eine Mischung aus Teenager und der englischen Zahl Three (dt.: drei).

An diesen 13 Dingen erkennst du, dass dein kleiner Engel zu einem Threenager wird:

1. Sie sind mit der Gesamtsituation unzufrieden!

Ganz gleich, was du tust: Es ist falsch! Dabei geht es nicht um lebenswichtige Dinge, wie Essen, frische Windeln oder Schlaf. Vielmehr geht es um Dramen, wie die falsche Farbe des Schnullers, eine unschön geschnittene Kartoffel oder ein schräg sitzendes Kuscheltier. Liebe Mamas, wundert euch nicht. Ihr seid nicht alleine damit. Und mit eurem Kind ist auch nichts verkehrt. Es ist bloß ein Threenager...

2. Sie entwickeln einen eigen(sinnigen) Modestil

Bislang hast du dich darum gekümmert, deinem Kind die Kleidung auszusuchen – in erster Linie dem Wetter angepasst. Mutiert dein Kleinkind allerdings zum Threenager, fühlt es sich natürlich alt genug, selbst zu entscheiden, was es anziehen wird. Das mündet schon mal in einer Schlafanzughose mit Lackschühchen, einem Sommerkleid im tiefsten Winter, zwei verschiedenen Socken und einem Schal als Accessoire ...

3. Sie eignen sich trotzige Gestik und Mimik an

Verständnislos-genervtes Augenrollen, die Hände in die Hüften gestemmt, das Gesicht abgewendet – in etwa so zeigt ein Threenager, was es von deiner Standpauke und deinen Erklärungen hält, nämlich nichts. Ob das kleine Wesen vor dir dir gerade zugehört hat und ob es dein Anliegen verstanden hat, geschweige denn befolgen wird, kannst du dabei nie wissen ...

4. Sie verweigern vehement den Mittagsschlaf

Mittags ins Bettchen legen, um zu schlummern? Das hat ein Threenager seiner Meinung nach natürlich gar nicht mehr nötig! Da wird geweint, geschrien, das Bett verlassen – die Schlafverweigerung steht ganz weit oben auf der Prioritätenliste. Nur gegen den natürlichen Lauf der Dinge können sie nichts ausrichten. Dann schlafen sie schon mal auf dem Autorücksitz, der Couch, auf Mamas Schoß...

5. Sie lassen nichts mehr über sich ergehen

Einen Threenager anzukleiden ist eine große Herausforderung. Denn das Kind bleibt nicht mehr still stehen, während man ihm Jacke, Mütze & Co. anzieht, sondern quengelt rum und tobt. Das Kind ist mit dem Prozedere nun mal nicht einverstanden – schließlich kann es das alles ja schon alleine! Da ist die mütterliche Geduld gefragt...

6. Sie wollen den Weg vorgeben

Ob im Auto, auf dem Fahrrad, im Kinderwagen oder zu Fuß: Ein Threenager weiß, wohin es will – auch wenn es selbst nicht so genau weiß, wo das hinführen soll. Wagst du es, die Anweisung deines kleinen Wegweisers nicht zu befolgen, droht dir lautstarker Protest. Ein Weg ins Nirgendwo oder ein schreiendes Kind? Eine Wahl zwischen Pest und Cholera...

7. Sie können alles schon alleine

Ein Threenager braucht Mamas und Papas Hilfe nicht mehr. Niemals. Schuhe zubinden? Easy! Teller, Glas und Besteck gleichzeitig in die Küche balancieren? Klar kann der Threenager das! Sich Saft in den Becher schütten? Nichts einfacher als das! Blöd nur, dass es an der fehlerfreien Umsetzung noch "etwas" hapert  – und die Enttäuschung hörbar groß ist, wenn es nicht auf Anhieb klappt ...

8. Sie wissen, was sie hören wollen

Du hast dich daran gewöhnt, selbst auszusuchen, was du deinem Schützling vorliest? Diese Zeiten sind passé – denn ein Threenager weiß ganz genau, was er hören will! Wählt er eine Geschichte aus, die ihn nach einigen Seiten langweilt, wird eine andere Geschichte geordert. Man wird ja wohl seine Meinung ändern dürfen ...

9. Sie werden untreu

Ein harter aber wahrer Punkt: Für Threenager ist Mamas Wort nicht mehr heilig. Fragt er dich nach einem Eis und du sagst nein, läuft er halt zu Papa und fragt ihn nach Eis – kann ja durchaus sein, dass der ja sagt. Threenager sind erpicht darauf, ihre Wünsche erfüllt zu sehen – ganz gleich von wem ...

10. Sie weisen dich zurecht

Threenager wissen nicht nur, was das Beste für sich ist,  sondern auch für dich. Schließlich haben sie ganz viele Sätze in petto, die sie gerade von dir gelernt haben. "Das macht man nicht", "Das darfst du nicht", "Du sollst nicht über rot gehen!" – die ganzen schönen Erziehungsmaßnahmen verwendet ein Threenager nun gegen dich.

11. Sie wollen einfach nicht!

"Ich will das nicht" mutiert im Threenageralter zum meist gesprochenen Satz des Tages. Immerhin: So oft, wie sich dein Kleinkind weigert, etwas zu tun, könnte man die Sorge über Bord werfen, dass es jemals zu einem Ja-Sager heranwachsen wird...

12. Sie wissen, was du zu wollen hast

Du glaubst zu wissen, was du willst? Das sieht dein Threenager vermutlich aber ganz anders! Wenn du beim gemeinsamen Zeichnen eine Blume malst, ist das womöglich nicht richtig, denn du sollst auf Anweisung ein Pferd malen (wie malt man ein anständiges Pferd?!). Und wenn ihr zusammen Verstecken spielt, kann dein Kleinkind durchaus plötzlich darauf bestehen, dass jetzt Fangen gespielt wird und du natürlich der Fänger bist. Der Threenager muss es ja wissen...

13. Sie werden ehrlich – gnadenlos

Vorbei sind die Zeiten, in denen du in den Augen deines Kindes perfekt warst. Plötzlich findet es dein Shirt doof und deine Schuhe hässlich. Ob dir das dein Herz bricht, wird nicht bedacht. Aber sieh es mal so: Immerhin ist dir ein ehrliches Kind vermutlich lieber als ein Schummelndes...

Videotipp: 2-Jähriger stürmt wichtigste Rede in Papas Leben

Kleinkind stürmt Bühne
kao

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