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Neue Studie: Vor allem arme Kinder neigen zu Übergewicht

Etwas dickeres Kleinkind guckt traurig
© Nejron Photo / Shutterstock
Einige Kinder sind pummeliger als andere – das war schon immer so. Neu ist aber, dass vor allem arme Kinder häufig zu Übergewicht neigen. 

Jedes siebte Kind lebt mit Übergewicht. Das ergibt die neue "Studie zur Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in Deutschland"  des Robert-Koch-Instituts. Das sind ungefähr so viele Kinder wie vor zehn Jahren.

Die jetzt veröffentlichten Daten erhob das Institut zwischen 2014 und 2017. 15,4 Prozent der Kinder und Teenager zwischen drei und 17 Jahren sind zu dick. 5,9 Prozent sind fettleibig.

Ein neuer Fakt: Es sind vor allem ärmere Kinder, die heute übergewichtig sind. Offenbar spielt der sogenannte sozialökonomische Hintergrund eine noch wichtigere Rolle für die Ernährungs- und Lebensweise der Kinder als früher. 

Zu viel Zucker, zu wenig Bewegung

Gründe für das Übergewicht bei Kindern sind vor allem mangelnde Bewegung und gezuckerte Getränke. Beides sind Risikofaktoren für Übergewicht, Adipositas und im schlimmsten Fall auch Diabetes mellitus Typ II sowie weitere chronische Krankheiten.

Insgesamt ist der Verbrauch von Cola, Limonaden und Energydrinks zurückgegangen, aber gerade bei Kindern aus ärmeren Verhältnissen oft viel zu hoch. 

Was die Studie übrigens noch ergab: Die Hälfte der übergewichtigen Kinder leiden auch als Teenager unter ihren Fettpolstern. Umso wichtiger, die Weichen schon früh richtig zu stellen.   


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