7 Gründe, warum Babys weinen

Für frisch gebackene Mütter ist es immer wieder aufs Neue ein Rätsel, aus welchem Grund ihr Baby weint. Dabei kommt oft nur einer dieser 7 Gründe in Frage – einfach mal durchchecken!

Es weint und weint und weint und weint. Es weint so lange, bis auch Mama kurz vorm Weinen ist – aus lauter Verzweiflung, was mit ihrem Baby denn nun los ist. Was fehlt ihm? Was will es sagen? Was braucht es?

Liebe Mamas, keine Panik. Tief durchatmen. Wir haben das alle schon durchgemacht. Denn wenn's ums Weinen geht, ticken Babys (fast) alle gleich. Sie können eben noch nicht sprechen und kommunizieren auf die einzige Art, die ihnen zur Verfügung steht: Weinen.

Kleine Beruhigung vorab: Mit der Zeit entwickeln Mamas ein Gefühl dafür, warum ihr Baby in welchem Moment weint. Doch bis es soweit ist, kommen hier die 7 häufigsten Gründe, warum Babys weinen:

1. Das Baby weint, weil es Hunger hat

Der häufigste Grund, warum ein Baby weint, ist Hunger. Dabei gilt die Faustregel: Je jünger das Baby ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass es die Brust bzw. das Fläschchen verlangt. In den ersten Tagen ist es ohnehin ratsam, das Baby möglichst oft zu stillen, damit der Milchfluss angeregt wird.

Übrigens: Einige Babys verlangen etwas, das nennt sich Cluster-Feeding. Heißt: An einigen Tagen wollen sie ständig an die Brust. Es ihnen zu verweigern, macht keinen Sinn. Hebammen empfehlen, den Babys einfach das zu geben, wonach sie verlangen.

2. Das Baby weint, weil es getragen werden will

Um glücklich und zufrieden zu sein, braucht ein Baby Liebe, Geborgenheit, Aufmerksamkeit und Körperkontakt. Ein Baby kann mit seinem unerbittlichen Weinen durchaus bloß fordern, auf den Arm genommen und gekuschelt zu werden. Eine Bauchtrage kann dabei behilflich sein. Je dichter man das Baby am Herzen trägt, desto eher beruhigt es sich.

Falls das Baby nicht schnell mit dem Weinen aufhört, bedeutet es oft nur, dass es sich ausweinen möchte. Dann hilft es nur, als Mama ruhig zu bleiben, tief und regelmäßig durchzuatmen und dem Baby auf diese Weise Ruhe zu vermitteln. Die einzige Regel, die für alle Babys gleichermaßen gilt: Es gibt kein "zu viel" beim Knuddeln!

Tipp: Tieferes, ruhiges Vorsingen oder Vorlesen hilft dem Baby zusätzlich, sich geborgen zu fühlen – und vielleicht sogar friedlich einzuschlafen ...

3. Das Baby weint, weil es müde ist

Babys können immer und überall einschlafen – unabhängig vom Geräuschpegel der Umgebung. Doch jede Regel hat seine Ausnahme. In diesem Fall lautet sie: Wenn ein Baby einen "zu" aufregenden Tag hatte, viele neue Gesichter gesehen hat, zahlreiche neue Eindrücke gesammelt hat, kann es leider nur schwer abschalten. Je sensibler das Baby, desto schwerer fällt es ihm dann, im Getümmel einzuschlafen.

Was hilft, ist Rückzug. Mamas können sich ihr Baby schnappen und mit ihm an einen ruhigeren Ort gehen, etwa das vollbesuchte Zimmer wechseln. Dabei auf die Zimmertemperatur achten (ca. 18 bis 19 Grad Celsius) und es möglichst dunkel halten. Wichtig dabei: Bleib als Mama bei deinem Kind, um ihm Sicherheit zu vermitteln.

4. Das Baby weint, weil ihm zu kalt / warm ist

Eine Faustregel besagt: Ein Baby braucht immer eine Kleidungsschicht mehr, als ein Erwachsener tragen würde, um nicht zu frieren. Um herauszufinden, ob das Baby wegen Kälte oder Hitze weint, hilft ein Nacken-Check: Ist der Nacken verschwitzt oder kühl, kann man daran erahnen, ob das Baby friert oder ihm zu heiß ist. Söckchen im Schlafsack vermeiden kalte Füße und helfen dem Baby so beim Einschlafen.

Übrigens: Am besten ist dein Baby in einem Baumwoll-Babyschlafsack aufgehoben. Feder- und Daunendecken sind hingegen schlecht fürs Baby, da sich darin Wärmestau bilden und schlimmstenfalls zum Plötzlichen Kindstod führen kann.

5. Das Baby weint, weil seine Windel zwickt

Wenn ein Baby weint, kann das auch auf eine schlecht sitzende oder volle Windel hinweisen. Ist die Windel zu eng? Zwickt sie? Ist sie voll? Ein Geruchstest oder ein Blick in die Windel sind immer einen Versuch wert.

Tipp: Bei einem wunden Baby-Popo helfen z.B. Zinksalbe, Heilwolle oder vorsichtiges Abwaschen mit Kamillentee. Auch ein paar Tropfen Muttermilch auf den geröteten Po zu reiben (Achtung: Trocknen lassen, bevor die Windel wieder verschloßen wird!), kann helfen.

6. Das Baby weint, weil es weinen will

Wer jünger ist als fünf Monate, weint vermutlich regelmäßig gegen Nachmittag und / oder Abend. Schlimm? Nö, normal! Es ist zwar sehr nervenaufreibend für Mamas, sich machtlos zu fühlen und ihrem kleinen Liebling nicht helfen zu können – aber ein kleiner Trost: Das Baby wird in der Regel da rauswachsen.

Was Mamas ausprobieren können:

  • das Baby auf dem Arm wiegen
  • das Baby sanft massieren
  • das Baby an die Schulter legen, damit es ggf. ein Bäuerchen macht
  • dem Baby Schnuller oder Finger zur Beruhigung geben
  • sich selbst beruhigen (z.B. mit ruhiger Musik), damit die Ruhe auf das Baby übergeht

Übrigens: Weint das Baby exzessiv länger als drei Stunden am Stück drei Tage hintereinander über mehr als drei Wochen, sollten sich Mamas Hilfe holen, die Hebamme oder den Kinderarzt um Rat fragen, um gesundheitliche Probleme auszuschließen.

7. Das Baby weint, weil etwas nicht stimmt

Wenn du alle sechs Punkte durchgecheckt hast, dein Baby aber immer noch weint, kann es sein, dass es Schmerzen hat oder krank ist. Wenn du intuitiv das Gefühl hast, dass mit deinem Baby etwas nicht stimmt, dann geh vorsichtshalber zum Kinderarzt mit ihm.

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kao
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