Wie gewöhnt man seinem Kind das Kuscheltier ab?

Bis wann ist es für ein Kind angemessen, sich an sein Kuscheltier zu klammern? Und ab welchem Alter sollten Eltern womöglich eingreifen und mit einer Abgewöhnung starten? Über den richtigen Zeitpunkt.

Fast jedes Kind hat es, braucht, liebt es: das Lieblingskuscheltier! Sei es ein klassischer Teddybär, ein grinsender Dinosaurier oder ein zerkuschelter Hase: Viele Kinder können (und wollen) nicht ohne ihr Spielzeug sein. Sie nehmen es mit auf den Spielplatz, schleppen es in den Supermarkt, zu Freunden und Verwandten.

Doch wann ist es genug des Guten, fragen sich viele Eltern. Ist es nicht irgendwann mal an der Zeit, dem Kind das Kuscheltier abzugewöhnen? Wann ist das Alter erreicht, an dem Eltern eingreifen sollten?

Der richtige Zeitpunkt zur Entwöhnung?

Tatsächlich raten Experten in der Apothekenzeitschrift Baby & Familie von einer Kuscheltier-Entwöhnung ab. Um Verlustängste zu vermeiden, sollten Eltern geduldig abwarten, bis das Kind selbst von seinem begehrten Nucki-Tuch, Plüsch-Elefanten oder Flausch-Schäfchen trennt.

Kinder nutzen ihr Kuscheltier als Sicherheitsanker, besten Freund und Geborgenheitsspender in einem. Will man dem Kind nicht den Boden unter den Füßen wegreißen, sollten Eltern auf eine Kuscheltier-Abgewöhnung verzichten.

In der Regel verlieren Kinder im Grundschulalter das Interesse an ihrem Kuscheltier. Und auch dann sollten Eltern das Spielzeug nicht entsorgen, sondern am besten irgendwo verstauen – denn gelegentliches Trauern um den zeitweiligen "Lebensgefährten" kann durchaus nochmal auftreten.

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kao

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