15 Weisheiten, die nur Mütter kennen

Muttersein macht nicht nur vergesslich, es lehrt uns auch unendlich viele Dinge, die vorher verborgen waren. Eine kleine Auswahl.

1. Gemüse wird überschätzt.

Wie sonst lässt sich erklären, dass auch die Kinder groß werden, die nur trockene Nudeln und Erdbeermarmelade-Toast essen? Kinder nehmen sich, was sie brauchen, heißt es so schön. Brokkoli und Salat gehören offenbar nicht dazu.

2. Mit Jungen zieht der Krieg in deine Bude ein.

Du kannst jeden Tag den Sonnengruß senden, lächelnde Buddhas aufstellen oder die zehn Gebote predigen - die Jungen werden trotzdem kämpfen. Mit Laserschwertern. Dinos. Stöckern. Fäusten. Du wirst lernen, dass die Waffe des Chima-Krokodilstamms "Morastschleuder-Scheibenwerfer" heißt und dass Li'Ella vom Löwenstamm mit einer Feuerlanze kämpft. Du kennst alle Ninja Turtles beim Vornamen und wirst regelmäßig beim Betreten des Kinderzimmers von Klonkriegern erschossen. Aber sei beruhigt: Irgendwann kehrt wieder Frieden ein. Spätestens wenn die Jungs samt Playstation das Haus verlassen.

3. Pink ist nur eine Phase.

Danach kommt Schwarz oder Blau, und du kannst alle rosa Kleidchen in die Altkleidertonne schmeißen.

4. Die Gänge im ICE sind nicht breit genug für Kinderwagen.

Bei jeder Bahnfahrt das gleiche Bild: Eine Mutter steigt mit Kinderwagen ein und bleibt an der Abteiltür hängen. Es hilft kein Drücken und Schieben - das Gefährt passt einfach nicht in den Gang. Während sich dahinter die Reisenden stauen, die zu ihren Plätzen wollen, und das Baby anfängt zu schreien, versucht die schweißgebadete Mutter den Wagen zusammenzuklappen, um schließlich entnervt aufzugeben und den Rest der Fahrt stehend vor dem Klo zu verbringen. Es ist uns ein Rätsel, wie so etwas in der Planung passieren kann. Der Ingenieur des ICEs hatte wohl keine Kinder.

5. Erziehen macht selten richtig Spaß.

Weil es in 90 Prozent aller Fälle vom Wort "Nein" begleitet wird. Verbieten ist einfach total unlustig.

6. Nirgendwo vergeht die Zeit so langsam wie im Kinderkrankenhaus.

Da können sich Ärzte und Pfleger noch so ins Zeug legen. Kinderkliniken bleiben eine gruselige Parallelwelt, in der die Tage endlos lang erscheinen, Sorgen immer größer werden und die wir am liebsten nie, nie wieder betreten wollen.

7. Den Hype um den Beckenboden verstehst du erst, wenn du nach der Geburt den ersten Spaziergang machst.

Ah, SO fühlt sich also mein Beckenboden an. Interessant. Und wo ist jetzt die nächste Toilette?!

8. In Drogerien gibt es Wickelstationen mit Gratiswindeln.

Für kinderlose Menschen eine Info aus der Kategorie "unnützes Wissen". Müttern aber kann sie den Tag retten.

9. Ein störrisches Kind anzuziehen, verbraucht mehr Kalorien als 20 Minuten Joggen.

Und morgen melden wir uns beim Fitness-Studio ab.

10. Die schlimmsten Magen-Darm-Infekte holt man sich an Spielstationen mit Touchscreen.

An die Geschäftsführer, die solche öffentlichen Stationen aufstellen: Wir wissen, ihr meint es gut. Aber bitte sorgt dafür, dass die Touchscreens regelmäßig gereinigt werden. Mit dem allerschärfsten Desinfektionsmittel, das es gibt!

11. Madenwürmer sind nachtaktiv.

Eine Wahrheit, von der wir wirklich lieber nicht erfahren hätten.

12. Filme, in denen Kinder sterben, sind ein Fall für die Anti-Folter-Kommission.

Denkt eigentlich jemand an die armen Mütter, die bei solchen Szenen mit Herzrasen vor dem Bildschirm sitzen und danach die halbe Nacht am Kinderbett kauern, um zu prüfen, ob das Kind noch atmet? Vielleicht sollte die FSK auch Empfehlungen für den Elternschutz abgeben.

13. Schlafen ist das allerwichtigste Grundbedürfnis des Menschen.

Ja, noch vor Essen, Trinken und Sex. Vor allem vor Sex.

14. Man kann Spinnen- und Insekten-Phobien ganz einfach überwinden.

Man braucht nur ein Kind, das laut "Iiiiiihhh, Mama, mach das weg!" schreit. Wer will sich da schon blamieren?

15. Das beste Mittel gegen einen ätzenden Tag ist ein kuschelndes Kind.

Die Geldsorgen, der Jobärger, die Selbstzweifel, die Schwiegermutter, das schlechte Wetter, die An-der-Welt-Verzweiflung - die passen da einfach nicht mehr zwischen. Morgen wieder.

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