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Sprache ist alles! 2 Worte, die du als Mama öfter verwenden solltest

Wortschatz für Mamas: Mama bringt Kind Radfahren bei
© dekazigzag / Shutterstock
Als Mama achtet man auf so viel – auch auf die richtigen Formulierungen. Eine Psychologin erklärt, welche Worte du häufiger verwenden und welche lieber vermeiden solltest.

Mamas sind ständig dabei, sich selbst zu hinterfragen. Habe ich genug Zeit für meine Kinder? Koche ich gesund genug? Bin ich zu streng oder zu lasch? Bin ich ein gutes Vorbild? Dass wir immer das Beste für unsere Kleinen geben wollen, ist klar. Perfekt ist aber sicher keine Mutter und kein Vater – und das müssen sie auch gar nicht sein.

Eine Sache, die man aber gut und ohne großen Aufwand verbessern kann, ist die eigene Sprache. Und da geht es überhaupt nicht um irgendwelche großen Stellschrauben. Nein, kleine Veränderungen können da schon Großes bewirken. 

Sagt zumindest die US-Psychologin Dr. Robyn Koslowitz. Dem Portal Purewow.com hat sie verraten, welche 2 Worte Mütter öfter verwenden sollten und welche 2 besser vermeiden.

"UND"

Wenn wir "und" anstelle von "aber" verwenden", hilft es uns, positiver Kritik zu formulieren und dem Kind zu zeigen: Auch wenn du gerade etwas falsch gemacht hast, liebe und unterstütze ich dich. Beispiel: Statt "Du bist ein kluges Kind, aber du musst besser in Mathe werden" sagen wir "Du bist ein kluges Kind und du musst besser in Mathe werden". Durch das "und" als Bindewort wird klar, dass man sehr wohl gleichzeitig klug sein, aber eine Schwäche in Mathe haben kann. Und ganz wichtig: Die Wertschätzung am Anfang des Satzes wird dadurch nicht wieder zunichte gemacht. 

"NOCH"

Wenn wir an unsere Kinder denken, dann fällt uns oft so etwas ein wie: Sie/er ist so unordentlich oder sie/er kann nicht pünktlich sein. Wir sollten uns aber laut Koslowitz bewusst machen, dass Kinder keine fertigen "Produkte" sind und bei solchen Bewertungen denken: NOCH ist er/sie unordentlich oder NOCH kann er/sie nicht pünktlich sein. Kinder entwickeln sich und ihre Fähigkeiten und als Eltern sollten wir darauf vertrauen.

"EINFACH"

Formulierungen wie "Mach jetzt einfach deine Hausaufgaben" oder "Spiele doch einfach mit den anderen" helfen Kindern wenig. Denn oft ist es für die Kleinen nicht "einfach", sich an die Matheaufgaben zu setzen oder fremde Kinder anzusprechen. Als Eltern sollten wir unseren Schützlingen lieber Verständnis signalisieren und ihnen aufzeigen, welche positiven oder negativen Konsequenzen ihre Taten haben. Also zum Beispiel sagen: "Wenn du deine Hausaufgaben erledigst, dann können wir schneller den Drachen steigen lassen" oder "Ich weiß, dass das gerade unangenehm für dich ist, aber wenn du deine Aufgabe nicht erledigst, wirst du morgen Probleme in der Schule kriegen".

"BUT"

Um es abzukürzen: Jetzt scrollst du einfach mal nach oben zum Absatz unter der Überschrift "Und" ... 😉

as

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