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Schwangerschaftswoche 15 (15. SSW): Schwanger sein macht schön!

15. SSW: Jetzt ist es gut, mit dem Baby zu sprechen
© Lopolo / Shutterstock
Das Baby hat in der 15. SSW bereits einen Saugreflex und trainiert mit Fruchtwasser das Schlucken. Wie es der Schwangeren in der 15. Schwangerschaftswoche geht, lest ihr hier.

Du bist jetzt in der 15. Schwangerschaftswoche (15. SSW), der vierte Schwangerschaftsmonat neigt sich dem Ende entgegen. Und so langsam wächst auch endlich dein Bauch! Vielleicht sprechen dich auch Menschen darauf an, dass du so von innen strahlst – man nennt es auch den "Baby-Glow". Vermutlich ist es ein Mix aus Hormonen und Vorfreude, der viele Schwangere so besonders hübsch macht. Genieße diese Zeit!

So entwickelt sich das Baby in der 15. SSW

Der Fötus in deinem Bauch ist jetzt etwa 10 Zentimeter groß (Scheitel-Steiß-Länge). Er kann schon den Kopf bewegen, auf dem sich jetzt die Haare bilden. Dein Baby ist jetzt sehr agil und bewegt sich viel im Fruchtwasser. Spüren wirst du diese Kindsbewegungen aber wahrscheinlich noch nicht.

Die Ohren sind nun so weit ausgebildet, dass es Geräusche wahrnehmen kann – auch deine Stimme und die deines eventuellen Partners, die nun ein vertrauter Begleiter für das kleine Wesen werden. Studien zeigen, dass die Babys schon im Mutterleib Stimmen unterscheiden können und darauf reagieren. Sprich also ruhig viel mit deinem Bauch – auch wenn es dir vielleicht manchmal merkwürdig vorkommt.

Das passiert in der 15. SSW mit deinem Körper

Grundsätzlich geht es dir vermutlich ziemlich gut und du bist fit. Jetzt ist darum eine gute Zeit für wohltuende Bewegung, Schwimmen zum Beispiel oder Schwangerschaftsgymnastik.

Falls du weiterhin sehr schlapp und müde bist, spricht mal mit dem Frauenarzt oder der Hebamme. Vielleicht musst du noch mehr Stress reduzieren und auf deine Ernährung achten – denn der kleine Wurm in dir drin saugt ordentlich Energie und Nährstoffe ab! Also achte auf ausreichend Schlaf und auf frische, vitaminreiche Ernährung. Und trinken nicht vergessen!

15. SSW: Das steht jetzt an

Fruchtwasseruntersuchung

Falls bei dir eine Risikoschwangerschaft oder erbliche Vorbelastung besteht, wird dein Frauenarzt vermutlich eine Fruchtwasseruntersuchung (Amniozentese) empfehlen. Diese wird um die 15. Schwangerschaftswoche herum durchgeführt. Vorher ist das Risiko zu hoch, dass der Eingriff eine Fehlgeburt auslöst. Die Kosten dieser Pränatal-Diagnose werden bei ärztlicher Empfehlung meist von der Krankenkasse übernommen. Die Entscheidung, sie wirklich durchzuführen, liegt aber allein bei den Eltern.

Die Amniozentese soll Aufschluss darüber geben, ob beim Baby eine Fehlbildung (z.B. Spina Bifida) oder eine Behinderung (etwa Trisomie 21) vorliegt. Dafür entnimmt der Arzt mit Hilfe einer Injektionsnadel eine geringe Menge Fruchtwasser aus der Gebärmutter. Mehr Infos bekommst du in deiner Frauenarztpraxis.

Schon beim Geburtsvorbereitungskurs angemeldet?

Ja, viele lächeln über die "Hechel-Kurse", in denen Schwangere und ihre Partner auf die Geburt vorbereitet werden. Aber ganz ehrlich: Lass sie lächeln. Wir empfehlen dir den Geburtsvorbereitungskurs wärmstens, vor allem, wenn es dein erstes Kind ist. Denn im Alltag kommt man doch eher selten dazu, sich intensiv mit diesem aufregenden Ereignis auseinanderzusetzen. Darum ist es auch besonders schön, wenn du den Kurs mit deinem Partner zusammen machst. Nutzt diese Stunden auch, um über eure Gedanken und Sorgen zu sprechen. Auch der Austausch mit den anderen Paaren im Kurs kann interessant, entlastend und einfach nett sein.

Generell beginnt der Geburtsvorbereitungskurs erst um die 25. SSW herum, aber du solltest dich schon früh um die Anmeldung kümmern, da an vielen Orten die Kurse schnell ausgebucht sind. Ähnliches gilt übrigens für die Hebammensuche, falls du noch keine feste Hebamme hast.

miro

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