Schwangerschaftswoche 26 (SSW 26) – schlaflos?

Du bist jetzt in der 26. SSW und der Bauch lässt nicht mehr jede Liegeposition zu. Du bist schlaflos und machst dir selbst nachts Gedanken um die Geburt? Wir wissen Rat.

So entwickelt sich das Baby in der 26. SSW

Dein Baby ist jetzt in der 26. SSW etwa 34 cm groß (SSL = Scheitel-Steiß-Länge) und wiegt durchschnittlich 900 g. Hurra, du bist jetzt schon im 7. Monat, es sind nur noch 14 Wochen bis zur Entbindung! Wenn das Baby in dieser Schwangerschaftswoche zur Welt kommen würde, würden seine Überlebenschancen schon bei 85 Prozent liegen. Die Knochen und die Wirbelsäule des Fötus werden in dieser Zeit immer kräftiger, die Augen öffnen sich und das Atmen wird weiter fleißig trainiert. Genauso wie der Greifreflex. Viele Babys lutschen am Daumen, spielen mit der Nabelschnur - und lassen sich dabei auch während des Ultraschalls beobachten. Auch der Saugreflex wird durch Daumenlutschen trainiert.

Schwangerschaftskalender: Das passiert in der 26. SSW (2. Trimester) mit deinem Körper

  • Die Schwangerschaftsbeschwerden nehmen zu. Übungswehen kommen jetzt immer häufiger vor.
  • Der Bauch fördert die Schlaflosigkeit, durch die wachsende Gebärmutter hast du einiges an Gewicht zugenommen. Dir fällt es schwer, die richtige Liegeposition zu finden? Ein Stillkissen zwischen den Beinen entlastet auch die Wirbelsäule. Vielleicht hilft dir auch ein Lavendelkissen oder ein Zirbenkissen gegen die Schlaflosigkeit?
  • Gegen müde und geschwollene Beine hilft es, die Beine hochzulegen, warm-kalte Wechselduschen und Massagen (hey Papa, abends ist der perfekte Zeitpunkt für eine Fußmassage…).
  • Schwimmen ist bei zunehmendem Bauchumfang der perfekte Sport. Wie leicht man sich plötzlich im Wasser fühlt…

Sorge vor der Geburt?

Macht dir der Gedanke an die Geburt Sorgen? Du bist nicht allein mit deinen Befürchtungen. Die Angst vor den Wehen, den Geburtsschmerzen oder die Ungewissheit über den Verlauf der Schwangerschaft kennt jede Schwangere. Schließlich weiß man beim ersten Kind definitiv nicht, was einen erwartet. Und selbst bei weiteren Schwangerschaften lässt sich der Geburtsverlauf niemals vorhersagen. Auch die Situation im Krankenhaus ist sehr individuell. Genau deshalb macht es auch gar keinen Sinn, sich von schwierigen Geburtsgeschichten Angst machen zu lassen. Jede Geburt ist anders.

Hilfe von Profis: Das ist die beste Vorbereitung auf die Geburt

Professionelle Hilfe bieten zum Beispiel Hebammen. Sie können die Schwangeren am besten informieren, was genau während einer Geburt passiert (eine Hebamme kennt auch die Antworten auf die ungewöhnlichsten Fragen). Sie informiert auch genau über Schmerzmedikamente und die PDA (Periduralanästhesie). Was bewirken sie und welches Medikament kann wann eingesetzt werden?

Hypnobirthing – Selbsthilfe für eine entspannte Geburt

In vielen Städten werden auch Hypnobirthingkurse angeboten, die mittels einer Selbsthypnosemethode helfen sollen, die Geburt entspannt und ganz bewusst zu erleben. Hypnobirthing hilft der Gebärenden durch Atem- und Entspannungstechniken, die Geburtsschmerzen zu kontrollieren. Sie basiert auf der Mongan-Methode, die in den USA seit Jahrzehnten angewandt wird. 

Entspannungskurse oder autogenes Training können ebenfalls helfen, die Angst abzubauen und das Thema Geburt positiv zu besetzen.

saro
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