Sie gibt alles auf und wird Prinzenfrau - verrät Meghan Markle sich selbst?

Meghan Markle, erfolgreiche Schauspielerin und unabhängige Self-Made-Frau, heiratet Prinz Harry und lässt dafür alles stehen und liegen. Ihre Unabhängigkeit scheint ihr plötzlich nicht mehr so viel zu bedeuten ...

Da macht sie seit Jahren einen tollen Job als Schauspielerin in einer weltweit bekannten Serie ("Suits"), ohne dass sich besonders viele Leute für sie interessieren, und dann bekommt sie einmal einen Heiratsantrag von einem Prinzen und – schwupps – kennen alle ihre Namen: .

Plötzlich wollen alle alles über sie wissen: Was ist ihr Style? Ihre liebste Yoga-Übung? Ihre Lieblingsfarbe? Wer ist ihre beste Freundin? 

Prinz Harry und Meghan Markle - durchaus ein Traumpaar

Zugegeben: Dieser Prinz, der ihr den Heiratsantrag gemacht hat, ist ja nicht irgendein Prinz. Es ist Harry, der jüngere Sohn von Diana, der schon als kleiner Junge mit dem Tod seiner Mama umgehen musste. Es ist der Rebell der britischen , der nie ein Geheimnis daraus gemacht hat, dass er seinen eigenen Kopf hat und die Welt hin und wieder mal auf seine Art erleben will, auch wenn er dabei nicht immer so königlich rüberkommt.

Harry war für uns Otto-Normal-Menschen schon immer besonders nahbar, und so war klar, dass die Frau, die der sympathisch unkonventionelle Royal einmal heiraten würde, alle neugierig machen würde. Und dann ist diese Frau, in die sich Harry verliebt, auch noch eine nicht-blaublütige Frau aus dem Volk, die sich quasi alles, was sie im Leben erreicht hat, selbst erarbeiten musste, eine Inspiration für alle Frauen!

Schöner als ein Märchen - bis sie alles hinschmiss

Schöner hätte das nicht mal ein Märchenerzähler hinbekommen: , der eigensinnige Royal, und Meghan Markle, die Self-Made-Frau: Sie könnten ein Symbol für den Anbruch einer neuen Zeit sein. Einer Zeit, in der Individuen wichtiger sind als Traditionen und Rollenbilder.

Aber noch ehe wir darauf anstoßen konnten, verkündete Markle den Ausstieg aus ihrer Serie, ihrem gewohnten Umfeld, ihrem bisherigen Leben. Meghan Markle wird jetzt schließlich Prinzessin, beziehungsweise Herzogin. Und dafür hängt sie – zumindest vorläufig – alles andere an den Nagel.

Typisch: Mann macht Frau Antrag, Frau gibt alles für ihn auf

Natürlich darf sie entscheiden, wie sie mag – aus Liebe, weil sie das Leben als Prinzenfrau mehr reizt als die Schauspielerei und warum auch immer. Ihre Entscheidung, ihre Gründe. Wahrscheinlich ist die Verbindung der beiden trotzdem auch eine große Sache und eine kleine Revolution im Königshaus.

Aber: Auf den allerallerersten oberflächlichen Blick folgt Markle wieder genau dem althergebrachten Drehbuch, das wir schon millionenfach gelesen haben: Frau trifft Mann, Mann macht Frau Antrag, Frau gibt alles auf und ist ab sofort FÜR IHN da.

"Ich wollte nie eine Lady sein" - warum wird sie es nun doch?

Auch dagegen spricht ja an sich überhaupt nichts - wenn es eine Frau glücklich macht und sie sich aus eigenem Willen dazu entscheidet und nicht, weil es sich so gehört. Aber das passt eben irgendwie nicht zu Meghan Markle. Schließlich wird gerade sie oft mit dem Grundsatz zitiert: "Ich wollte nie eine Lady sein, die diniert – sondern immer eine Frau, die arbeitet."

Was ist daraus geworden? Spielt es jetzt, da Harry ihr einen Antrag gemacht hat, plötzlich keine Rolle mehr, was sie immer sein wollte? Oder will sie ihrem Grundsatz auch an der Seite des Prinzen weiter treu bleiben?

Eine Prinzenfrau, die arbeitet? Könnte schwierig werden ...

Wenn ja, hat sie sich einiges vorgenommen. Denn als angehende Prinzengattin darf sie sich nicht mal die Hochzeitstorte selbst aussuchen (hier erfährst du, an welche Hochzeitstraditionen sie sich halten muss). Natürlich bringt ihr die Hochzeit mit Harry neben der Verbindung mit dem Mann, den sie liebt (was natürlich alles andere in den Schatten stellt), auch viel Ruhm, Ansehen und Reichtum. Aber das Rollenkorsett, in das sie damit schlüpft, ist nun mal traditionell sehr eng, und da wird es sicher schwer für sie, sich ihre Freiheit, Macht und Selbstbestimmtheit zu bewahren.

Aber wer weiß? Vielleicht sind Meghan Markle und Prinz Harry ja mehr als ein bloßes Symbol der neuen Zeit. Vielleicht läuten ihre Hochzeitsglocken die neue Zeit sogar gleich noch mit ein. 

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