Mystischer Pop: Von diesen UK-Newcomern hören wir gerne noch MEHR!

Mystisch, dark, poppig, frisch: Jay, Vanessa, Max und Roo bringen als Swimming Girls einen neuen, ganz eigenen Sound in die Musikwelt.

Irgendwie dark. Aber nicht dieses Dark, das einen runterzieht und bewirkt, dass man plötzlich alles Schlechte in der Welt sieht, sondern so ein Dark, das neugierig macht und Lust auf mehr ...

In ihren ersten beiden Songs schlägt die UK-Band Swimming Girls einen ganz eigenen Ton an, der etwas Frisches hat, dabei aber trotzdem keine Tiefe vermissen lässt.

Ein Hang zur Dunkelheit - und viel Humor

"Wir wollen für unser Publikum schon irgendwie zugänglich sein, aber wir möchten auch etwas Surreales mit unserer Musik rüberbringen, etwas, das uns dem Alltag ein bisschen entfliehen lässt. Wir müssen ja alle manchmal abtauchen - das Leben kann ein ganz schönes Arschloch sein", sagt Keyboarder Roo.

Die vier Briten sind alle Anfang 20 und haben sich beim Musik-Studium in kennengelernt, wo sie aktuell auch wohnen. "Wir haben alle so einen Sinn für das Dunkle, das hat uns sofort miteinander verbunden. Außerdem haben wir den gleichen Humor – wir bringen uns ständig gegenseitig zum Lachen", sagt Roo.

Alternative meets Pop: Einflüsse von The Cure bis Lana del Ray

Auch musikalisch ergänzen sich die Vier gut: Während Max und Jay - Schlagzeuger und Gitarrist - besonders auf 80er Bands wie The Cure stehen, fahren Sängerin Vanessa und Roo eher auf der Pop-Schiene von Cindy Lauper und Lana del Ray.

Inspiriert von diesen beiden Strömungen ist der Sound der Swimming Girls eine ganz eigenartige Mischung aus Alternative/Indie-Background und eingängigem Pop-Stil, die eben dieses Gespaltenheitsgefühl aus Dunkelheit und Tanzlust erzeugt.

Texte über Kopfkinos und strange Gedanken

Die Texte schreibt vor allem Vanessa. "Ich verarbeite darin oft meine eigenen Erfahrungen. Gefühle, Erlebnisse, Kopfkino und strange Gedankengänge, die ich irgendwie behandeln muss", sagt sie. 

In '2 Kids' geht es um die Beziehung zu einem Menschen, der einem eigentlich nicht gut tut, aber von dem man trotzdem nicht los kommt.

"Dieser Zustand, wenn man einfach noch aus Gewohnheit und Bequemlichkeit mit jemandem zusammen ist – auch, weil man Angst vor der Veränderung und dem Alleinsein hat."

"Wir lieben gute Melodien und wollen Spaß haben!"

Und was hat eigentlich der Name 'Swimming Girls' zu bedeuten? "Wir mögen einfach diese bildliche Vorstellung, die der Name erzeugt. Wasser hat so etwas Mystisches", erklärt Roo. 

Momentan verbringen die Vier ihre ganze Freizeit damit, zusammen Musik zu machen – "richtige" Jobs brauchen sie aber auch noch. "Wir würden wahnsinnig gerne nur von unserer Musik leben können. Wir lieben gute Melodien, wollen Spaß haben und das mit vielen Menschen teilen", sagt Roo.

Also wir hätten nichts gegen ein bisschen mehr Mystik in der Musikszene. Wir sind gespannt auf den dritten Release!

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