Von Meryl Streep bis Stephen King - Diese Promis hatten 2017 Zoff mit Trump

Sagen wir's, wie es ist: Donald Trump wird als meistgehasster US-Präsident in die Geschichte eingehen. In seinem ersten Amtsjahr hat er es sich nicht nur mit Kim Jong-un verscherzt, sondern auch mit einer ganzen Reihe eigener prominenter Landsfrauen und -männer.

Von Meryl Streep bis Stephen King - Diese Promis hatten 2017 Zoff mit Trump
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Trump gegen Streep, "eine der am meisten überbewerteten Schauspielerinnen Hollywoods"

20 mal wurde sie für den Oscar nominiert, dreimal hat sie ihn gewonnen, und wenn es eine Auszeichnung für bewundernswerte, inspirierende Frauen gäbe, hätte sie davon auch einige im Schrank. Meryl Streep müsste sich schon einige sehr gravierende Fehltritte leisten, um uns auch nur ansatzweise unsympathisch zu werden. Dieses Jahr hat sie noch einen Pluspunkt gesammelt: Indem sie sich mit Donald Trump verkracht hat.

Zum Beef Trump gegen Streep kam es so: Bei den Golden Globes im Januar äußerte sich Meryl Streep kritisch über einen Auftritt Trumps, bei dem er einen behinderten Journalisten angegriffen habe. Sie sagte:

Es gab dieses Jahr einen Auftritt, der mich sprachlos gemacht hat. Nicht, weil er gut war; er hatte nichts Gutes an sich. Aber er war effektiv und hat seinen Zweck erfüllt. Er hat sein Publikum zum Lachen gebracht und seine Zähne zeigen lassen. Es war dieser Moment, als der Mensch, der auf dem am meisten respektierten Platz unseres Landes sitzen will, einen behinderten Journalisten nachgeäfft hat. Jemanden, den er an Privilegien, Macht und Möglichkeiten, sich zu wehren, klar übertrifft. Es hat auf eine Art mein Herz gebrochen, als ich es sah, und ich kann es immer noch nicht aus dem Kopf kriegen – weil es nicht in einem Film passierte. Es war das echte Leben. (...) Wenn die Mächtigen ihre Position ausnutzen, um andere anzugreifen, verlieren wir alle.


Trump reagierte auf seiner Lieblingsplattform Twitter wie folgt:

"Meryl Streep, eine der am meisten überbewerteten Schauspielerinnen Hollywoods, kennt mich nicht, hat mich aber gestern Abend bei den Golden Globes angegriffen.

Sie ist eine Hillary-Hofschranze, die eine gewaltige Niederlage eingesteckt hat. Zum 100. Mal: Ich habe nie einen behinderten Journalisten 'aufgezogen' (und würde es nie tun), ich habe nur gezeigt, wie er gekrochen ist, als er eine 16 Jahre alte Geschichte, die er geschrieben hatte, um mich schlecht zu machen, komplett geändert hat. Nur wieder sehr verlogene Medien!" 

 

 


Trump gegen Snoop Dogg: "Hätte er das mit Obama gemacht, müsste er in den Knast"

Im neuen Musikvideo zu "Lavender" richtet Snoop Dogg eine Waffe auf einen Clown namens Ronald Klump. Als er abdrückt, feuert die Waffe ein "Bang" statt einer Kugel, woraufhin Ronald Klump in Ketten lieg. Auch für Snoop Dogg hat Trump einen Tweet, und zwar folgenden:

"Könnt ihr euch vorstellen, was für einen Aufschrei es gegeben hätte, wenn SnoopDogg, mit seiner scheiternden Karriere und all dem, auf Präsident Obama gezielt und geschossen hätte? Knast!"


Snoop Dogg, Snoop Dogg ... sei froh, dass Präsident Trump so nachsichtig ist, Bro!

Trump gegen Schwarzenegger: "Wow, er wurde versenkt (oder vernichtet)!"

Zufällig kurz nachdem der ehemalige Gouverneur von Kalifornien und ewige Terminator Arnold Schwarzenegger Trumps Einwanderungspolitik in einem Interview als "schlecht durchdacht" bezeichnete, zog Trump bei Twitter über Arnis schlechte Quoten mit "The New Celebrity Apprentice" her. Er tweetete:

"Wow, die Einschaltquoten sind da, und Arnold Schwarzenegger wurde 'versenkt' (oder zerstört) im Vergleich zur Quotenmaschine, DJT. So viel zum Filmstar – und das war Staffel 1 verglichen mit Staffel 14. Jetzt vergleich ihn mal zu meiner Staffel 1. Aber wen interessiert's, er hat Kasich & Hillary unterstützt."

 


Schwarzenegger antwortete:

"Ich wünsche Ihnen viel Glück und hoffe, Sie kämpfen für ALLE Amerikaner so verbissen wie für Ihre Einschaltquoten." 


Nachdem die Show wenige Monate später eingestellt wurde, legte "Einschaltquotenmaschine DJT" noch einmal nach:

"Arnold Schwarzenegger verlässt Apprentice nicht freiwillig. Er wurde von schlechten (erbärmlichen) Quoten gefeuert, nicht von mir. Trauriges Ende einer großartigen Show." 


Der Teminator antwortete mit konstruktiver Kritik:

"Sie sollten darüber nachdenken, einen neuen Gag-Schreiber einzustellen und eine Fakten-Checker." 


Hmmm ... In einem Punkt hat Trump wohl recht: Ein Einschaltquotengarant ist er – bei einem Unfall guckt man ja auch immer instinktiv erstmal hin.

Trump gegen King – Block bei Twitter

Nachdem der Präsident im neuen Roman "Sleeping Beauties" von Stephen King (und dessen Sohn) nicht besonders gut wegkam, blockierte Trump den Bestseller-Autor bei Twitter. Der kommentierte das folgendermaßen:

"Trump hat seine Tweets für mich blockiert. Vielleicht muss ich mich umbringen."


Naja. Seinen Büchern nach zu urteilen ist Kings Welt auch ohne Trump Tweets gruselig genug ...

Trump gegen Teigen – Block bei Twitter

Auch Chrissy Teigen kommt nach einem Block des Präsidenten nicht mehr in den Genuss der wichtigsten/unterhaltsamsten Tweets der Welt. Dabei wollte Model und John-Legend-Ehefrau Teigen der Einschaltquotenmaschine mit ihrem Tweet "lolllllll, niemand mag dich" doch nur erklären, was Trump offenbar Kopfzerbrechen bereitete, als er twitterte:

"Es ist sehr traurig, dass Republikaner, sogar einige, die auf meinem Rücken über die Schwelle getragen wurden, sehr wenig tun, um ihren Präsidenten zu beschützen."


Tja, auch dem mächtigsten Mann der Welt kann Ehrlichkeit offenbar wehtun.

Trump gegen die NFL – "Die NFL sollte die Regeln ändern!"

Wenn Football-Spieler ein Zeichen gegen Rassismus setzen, hört der Spaß für Präsident Trump endgültig auf! Leider hat es sich seit vergangenem Jahr aber so eingebürgert, dass zahlreiche Spieler der National Football League (NFL) sich während der Nationalhymne hinknien, um genau das zu tun. Geprägt hatte diese friedliche Protestgeste der ehemalige Quarterback Colin Kaepernick, und seither knien sowohl viele Cheerleader als auch Football-Profis, wenn vor einem Spiel die berühmten Worte "Oh, say can't you see ..." erklingen.

Trump macht das offenbar wahnsinnig. Er twitterte:

"Es ist sehr wichtig, dass die NFL-Spieler morgen, und immer, STEHEN, wenn die Nationalhymne gespielt wird. Respektiert unsere Flagge und unser Land!"

"Sportfans sollten niemals Spieler unterstützen, die nicht stolz für ihre Nationalhymne und ihr Land stehen. Die NFL sollte die Regeln ändern!"

 


Als er feststellt, dass er der NFL in ihr Regelwerk offenbar nicht so leicht reintwittern kann, ändert Trump die Strategie:

"Warum bekommt die NFL massive Steuererleichterungen, wenn sie unsere Hymne, Flagge und unser Land nicht respektiert? Ändert das Steuergesetz!" 


Bei einer Kundgebung im September ließ sich der Präsident zudem dazu hinreißen, zu sagen: "Würdet ihr es nicht gerne sehen, dass, wenn jemand unsere Flagge missachtet, einer der NFL-Vorsitzenden sagt: 'Nimm diesen Hurensohn sofort vom Platz. Runter. Er ist gefeuert! Er ist gefeuert!'"

Teresa Kaepernick, die Mutter des Initiators des Protests, twitterte dazu:

"Ich schätze, dann bin ich eine stolze Hure." 


Ob vermeintliche Hure, gescheiterter Terminator, überbewertete Schauspielerin oder erfolgloser Rapper – Feinde hat Trump offenbar in vielen Branchen, und dabei ist er noch nicht mal ein ganzes Jahr im Amt. Wir sind gespannt, was er sich fürs neue Jahr so für Vorsätze steckt ... 


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Sagen wir's, wie es ist: Donald Trump wird als meistgehasster US-Präsident in die Geschichte eingehen. In seinem ersten Amtsjahr hat er es sich nicht nur mit Kim Jong-un verscherzt, sondern auch mit einer ganzen Reihe eigener prominenter Landsfrauen und -männer.

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