5:2-Diät: Abnehmen nach dem Teilzeit-Prinzip

Hinter der 5:2-Diät steckt eine simple Abnehm-Strategie: fünf Tage lang schlemmen und den Rest der Woche fasten. Kann das funktionieren?

Mit 5:2-Diät ohne Jojo-Effekt abnehmen

Abnehmerfolge ohne JoJo-Effekt und ein schnelleres Anzapfen der Fettdepots- das verspricht die 5:2-Diät. Eine simple Abnehmstrategie, bei der an fünf Tagen gegessen werden darf, was man möchte, und dann zwei Fastentage folgen.

Wichtig ist nur, dass die Fastentage nicht direkt aufeinanderfolgen. Denn: Je länger man dem Körper die gewohnte Menge an Nahrung vorenthält, desto größer ist das Risiko einer Heißhungerattacke.

Die 5:2-Diät in der Praxis

An diesen Tagen sind für Frauen lediglich 500 Kalorien, für Männer 600 Kilokalorien erlaubt. Das heißt konkret: Auf dem Speiseplan stehen 250 Gramm magere, proteinhaltige , wie beispielsweise Fisch, Geflügel, Quark oder Tofu. Dazu gibt's 500 Gramm Gemüse und Obst. Drei Mahlzeiten schafft man damit nicht, die meisten lassen demnach Frühstück oder Abendessen ausfallen.

Am Fastentag wird auf Kohlenhydrate verzichtet. Also keine Nudeln, Brot, Reis, Kartoffeln oder allgemein Gebäck. Das Gleiche gilt auch für zuckerhaltige Lebensmittel. Verboten sind auch Softdrinks, stattdessen gibt es ungesüßten Tee, Kaffee und Wasser. Snacks sind an den Fastentagen nicht erlaubt.

Durch die strengen Diät-Tage sollen Heißhungerattacken auf Snacks für immer verschwinden. An den übrigen fünf Tagen ist erlaubt, was schmeckt. Schlemmen ist also erlaubt!

Vor- und Nachteile der 5:2-Diät

Der Gedanke hinter der 5:2-Diät ist recht simpel: Der Körper braucht Fastentage, um sich zu regenerieren, und seine Fettreserven langfristig abzubauen. Der Verzicht auf bestimmte Lebensmittel ist durch die Diät-Tage überschaubar.

Da die Teilnehmer nur zwei Tage stark sein müssen, soll das Durchhalten deutlich leichter fallen. Das Programm wird deshalb auch als besonders alltagstauglich angepriesen, da man sich die Fastentage nach eigenem Ermessen legen kann. Die Diät soll die Fettreserven angreifen, den Zuckerstoffwechsel stabilisieren, die Cholesterinwerte senken und langfristig sogar vor diversen Krankheiten wie Demenz schützen.

Bislang fehlen jedoch Erkenntnisse über langfristige Folgen der 5:2-Diät. Erste Studien haben gezeigt: Blutfett, Cholesterin und Blutdruck sinken, bei Diabetikern stabilisiert sich der Insulinhaushalt, und Schmerzpatienten berichten von einer Verbesserung.

Untersuchungen haben zudem gezeigt, dass Frauen im Durchschnitt 0,5 Kilogramm pro Woche verlieren, Männer ein bisschen mehr. Wer die 5:2-Diät angehen möchte, sollte dennoch mögliche Nebenwirkungen wie Müdigkeit, Konzentrationsschwierigkeiten und Stimmungsschwankungen in Betracht ziehen.

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jg

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5:2 Diät: Frau testet die Abnehm-Strategie
5:2-Diät: Funktioniert das Abnehmen nach dem Teilzeit-Prinzip?

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