7 Gründe, warum du trotz Diät nicht abnimmst

Du strampelst dich im Fitnessstudio ab, isst abends nur Salat und verzichtest auf jede süße Sünde – und trotzdem nimmst du nicht ab? Diese Gründe können dahinter stecken!

Es ist so frustrierend: Da ist man motiviert in die Diät gestartet, um den guten Vorsatz des Abnehmens endlich umzusetzen. Und es passiert: Nichts. Der Zeiger auf der Waage bewegt sich keinen Millimeter. Spätestens nach zwei oder drei Wochen ist von der Motivation oft nichts mehr übrig und man gibt entnervt auf.

Warum bleibt der Speck so hartnäckig?

Es kann viele Gründe dafür geben, dass deine Abnehmversuche keinen Erfolg haben. Diese möglichen Ursachen solltest du kennen:

1. Du hast einen Nährstoffmangel

Ein Nährstoffmangel raubt uns nicht nur Energie und macht uns müde und schlapp, er sorgt auch dafür, dass wir nicht abnehmen können. Eine besondere Rolle spielen dabei unter anderem Magnesium, Kalzium, Zink und Vitamin C.

Ein Magnesiummangel zum Beispiel hemmt den Metabolismus, wodurch unser Körper das Essen nicht richtig verwerten kann, während Vitamin C normalerweise als Fatburner wirkt: Es sorgt dafür, dass mehr vom Hormon Noradrenalin ausgeschüttet wird, das wiederum den Fettabbau beschleunigt. Ein Nährstoffmangel lässt sich über einen Bluttest beim Arzt feststellen und durch entsprechende Nahrungszufuhr oder Supplementierung beheben.

2. Du leidest an einer Schilddrüsenunterfunktion

Die Schilddrüse ist ein winziges Organ, das aber mehrere Prozesse im Körper steuert – unter anderem den Stoffwechsel. Bei einer Schilddrüsenunterfunktion verlangsamen sich der Stoffwechsel und die Verdauung. Unser Grundumsatz, also die Energie, die der Körper für lebenswichtige Vorgänge wie die Atmung braucht, sinkt.

Deshalb nehmen Betroffene oft unkontrolliert zu, egal, wie streng sie Diät halten. Eine Schilddrüsenunterfunktion lässt sich durch einen Bluttest feststellen. Um das überschüssige Gewicht verlieren zu können, muss die Erkrankung in Absprache mit dem Arzt medikamentös behandelt werden.

3. Du stehst unter Stress

Stress setzt unseren Körper unter ständigen Strom. Das hat mehrere Effekte: Zum einen neigen wir bei Stress eher dazu, mehr und unkontrolliert zu essen. Zum anderen schüttet unser Körper mehr vom Stresshormon Cortisol aus. Das versetzt uns nicht nur in einen ungesunden Daueralarmzustand, Cortisol begünstigt auch eine Gewichtszunahme, weil der Körper dann vermehrt Fett einlagert. Wer abnehmen möchte, sollte das nicht gerade in besonders stressigen Zeiten tun oder zumindest gute Entspannungsstrategien wie Yoga oder Meditation können.

4. Du verwechselst Hunger mit Durst

Wir sollten jeden Tag bekanntlich mindestens zwei Liter Wasser trinken – am besten mehrere kleinere Portionen über den Tag verteilt. Viele Menschen können allerdings kaum zwischen Durst und einem richtigen Hungergefühl unterscheiden. Wer länger nichts getrunken hat, greift tatsächlich häufiger zu Snacks als zum Wasserglas. Behalte deshalb immer in Blick, ob du schon genug getrunken hast!

5. Du verwendest gern Lightprodukte

Die Industrie verspricht, dass man durch die verminderten Kalorien in Lightprodukten abnehmen kann. Das stimmt leider aus zwei Gründen nicht. Erstens sorgen viele Zuckerersatzstoffe in Lightprdodukten sogar für mehr Hunger, wodurch wir auch mehr essen. Zweitens werden die Kalorien und der Zucker zwar reduziert, für den Geschmack müssen dann aber meist andere Dickmacker herhalten – zum Beispiel Fett oder Salz. Ein Blick auf die Nährstofftabelle des Produktes gibt hier Aufschluss. Besser als Lightgetränke sind zum Beispiel Saftschorlen.

6. Du schläfst zu wenig

Schlank im Schlaf – das geht tatsächlich. Denn nur wenn wir genug schlafen, schüttet der Körper den Stoff Leptin aus, der unser Sättigungsgefühl steuert. Zu wenig Schlaf hingegen erhöht die Ausschüttung der Hormone Ghrelin und Orexin, die den Hunger verstärken. Bestenfalls schlafen wir jede Nacht rund acht Stunden.

7. Du isst die falschen Kohlenhydrate

Es ist nicht egal, woher dein Körper die Kohlenhydrate bekommt, die er braucht (ganz auf sie verzichten musst du nämlich auch beim Abnehmen nicht). Sogenannte kurzkettige Kohlenhydrate, wie sie in Zucker und Weißmehlprodukten stecken, erhöhen den Insulinspiegel und begünstigen Diabetes Typ II sowie Übergewicht. Langkettige Kohlenhydrate (stecken z. B. in Vollkornprodukten) dagegen verdaut der Körper langsamer, weshalb sie auch länger satt halten.

Du möchtest noch mehr Hilfe beim Abnehmen? Wir erklären dir, wie Abnehmen ohne Hunger und Abnehmen ohne Sport klappen kann und verraten außerdem unsere besten Abnehmtipps.

Videotipp: 10 Abnehmtipps, die sich leicht umsetzen lassen

Schnell abnehmen mit der richtigen Ernährung

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Kann nicht abnehmen: Frau isst gesundes Mittagessen
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