15 Tipps, um dauerhaft Gewicht zu verlieren

Ihr wollt dauerhaft abnehmen - doch keine Diät erzielt die gewünschten Resultate? Dann versucht es doch mal mit den folgenden 15 Tipps zur Gewichtsreduktion.

1. Sich Zeit beim Essen lassen

Wer schnell isst, wird dick. Warum ist das so? Diverse Studien haben in den letzten Jahren gezeigt, dass langsames Essen zu einer besseren Verdauung führt und Kalorien spart. Lasst ihr euch beim Essen Zeit, steigen die sättigenden Hormone im Blut an. Und das führt wiederum dazu, dass ihr generell weniger esst. Außerdem werden Mahlzeiten problemlos verdaut und die enthaltenen Nährstoffe besser verwertet. Langsames Essen lohnt sich somit in mehrfacher Hinsicht.

Darum hilft dir eine aufgeräumte Küche beim Abnehmen

2. Kleine Häppchen verzehren

Ein Forscherteam der Arizona State University untersuchte kürzlich das Sättigungsempfinden von 300 Studenten. Den Probanden wurde ein Bagel zum Verzehr gereicht. Die Hälfte der Teilnehmer aß ihren Bagel im Ganzen, die andere Hälfte in Stücken. Das Fazit: Wurde der Bagel in Häppchen verzehrt, aßen die Probanden weniger, und auch das Verlangen auf das nachfolgende Mittagessen war nicht so stark wie das der Vergleichsgruppe. 28 Prozent weniger Kalorien nahmen Häppchen-Esser laut dieser Studie auf.

3. Bissen zählen

Laut einer Studie der Brigham Young University verlieren Menschen, die auf ihre Bissen achten, um die zwei Kilogramm Gewicht im Monat. Wer mehr gekaut hat, reduzierte die Nahrungsaufnahme automatisch um zwanzig bis dreißig Prozent. Alles in allem heißt das: Wir sollten uns ein wenig dafür sensibilisieren, was und vor allem, wie viel wir essen.

4. Essstäbchen benutzen

Wenn ihr noch nie herausgefunden habt, wie man mit Essstäbchen hantiert, dann ist jetzt die Zeit, es zu lernen. Sie erfordern mehr Geschick als mit Gabel und Messer zu essen - und verlangsamen damit die Nahrungsaufnahme. Womit wir wieder bei Tipp 1 wären. Besonders Nudel- und Reisgerichte, von denen man sonst nicht genug bekommen kann, sind bestens zum Essen mit Stäbchen geeignet. Doch auch Fisch, Salat und Gemüse können damit verzehrt werden.

5. Küchenzeiten festlegen

Ein Tipp, der vielleicht drastisch klingen mag, allerdings sehr effektiv ist: Setzt euch Grenzen, wann ihr in die Küche gehen und essen dürft - und konzentriert euch auf eure Ziele. Ihr könntet zum Beispiel sagen, dass ihr ab 20 Uhr nicht mehr in die Küche geht, damit ihr nicht in die Versuchung kommt, in der Nacht zu essen. Ebenso sinnvoll ist es, unmittelbar nach dem Essen die Zähne zu putzen. So haltet ihr euch mental davon ab, zu etwas Süßem zu greifen.

6. Ans Ende vom Tisch setzen

Ihr seid zu einer Dinner-Party oder einem Geburtstagsbrunch eingeladen? Dann nehmt euch besser den Platz am Ende des Tisches. Denn dort werden mit Sicherheit nicht die Hauptspeisen, Brotschüsseln und Vorspeisen platziert. Ein Randplatz macht es deutlich schwieriger, ständig zuzulangen - und das kommt euren Abnehm-Plänen mit Sicherheit zugute.

7. Schnuppern reicht schon

Das Hungerzentrum im Gehirn ist mit dem Riechzentrum an der Nasenwurzel verbunden. Sobald ihr an bestimmten Gerüchen und Geschmacksstoffen riecht, wird bereits ein Sättigungsgefühl im Gehirn ausgelöst. Werden also die richtigen Nervenimpulse im Gehirn getroffen, kann der Hunger unterbunden werden. Besonders geeignet sind beispielsweise Vanille- und Kakaoöl - sie kurbeln die Endorphin- und Seretonin-Produktion an. Glücksgefühle ganz ohne Schokolade und Co. also.

8. Zu Wasser greifen

Statt Soft-Drinks oder Nektar zu trinken, solltet ihr besser zu Wasser greifen. Damit das ein wenig ansprechender wird, könnt ihr es mit Gurken, Zitrone, Basilikum und Minze aufwerten - und in den Kühlschrank stellen. Sieht lecker aus und schmeckt dank Aromen auch deutlich besser als reines Wasser. Eine Spezialform davon ist Schlankwasser, mit dessen Hilfe ihr innerhalb von drei Tagen ganze drei Kilos verlieren könnt.

9. Achtung auf Kurz-Trips

Kurze Städte-Trips können es schwer machen, sich gesund zu ernähren. Schnelle Snacks zwischendurch und gehaltvolle Abendessen müssen jedoch nicht sein - mit ein bisschen Planung. Sorgt am Morgen für ein ausgewogenes Frühstück, zwischendurch gibt es Obst statt Schokoriegel. Lasst kein Essen aus, damit am Abend nicht der große Heißhunger kommt. Im Restaurant gilt: Greift am besten zu den gesunden Gerichten. Und fragt euch: Muss es wirklich die Extra-Portion Parmesan sein? Oder: Kann ich das Dessert nicht weglassen?

10. Von roten Tellern essen

Kann die Tellerfarbe das Essverhalten wirklich beeinflussen? Eine Frage, die mit 'Ja' beantwortet werden muss, wenn es nach Wissenschaftlern der Universität Oxford geht. Sie stellten vor einiger Zeit fest, dass sich rote Teller als Hilfsmittel beim Abnehmen eignen. Von diesem Geschirr aßen ihre Probanden demnach am wenigsten. Die Farbe scheint generell einen großen Einfluss auf unser Essverhalten zu haben: Angeblich schmeckt Kakao auch am besten aus orangefarbenen Tassen.

11. Essen würzen

Mit Fett schmeckt das Essen gleich doppelt so gut, denn Fett ist Geschmacksträger. Wer abnehmen möchte, muss jedoch auf Fett weitestgehend verzichten. Kompensiert wird der Geschmack mit der richtigen Gewürzmischung. Das Beste daran: Starke Aromen lösen schneller Zufriedenheit aus und bremsen den Appetit. Grundsätzlich können alle Mahlzeiten mehr Würze bekommen - probiert einfach aus, was am besten schmeckt. Doch Vorsicht! Salz bringt Geschmack, kein Aroma. Es bremst den Appetit nicht, verstärkt dafür den Durst auf kalorienhaltige Getränke.

12. Auf Süßigkeiten verzichten

Auf Süßigkeiten verzichten? Das ist einfacher gesagt, als getan. Wer jedoch nachhaltig Gewicht verlieren möchte, sollte auf Schokolade, Gummibären und Co. verzichten - oder nur in Maßen genießen. Das Gleiche gilt übrigens für Alkohol, denn der bremst die Fettverbrennung. Alternativ könnt ihr einen Kaugummi zwischendurch kauen, der den Appetit dämpft. Weiteres Plus: Der Zuckeraustauschstoff Xylit wirkt gegen Karies.

13. Mit einer Suppe starten

Gehört ihr zu den Menschen, die gerne eine kalorienarme Suppe vor dem Hauptgericht essen? Dann macht ihr instinktiv alles richtig, denn ihr nehmt rund zwanzig Prozent weniger Kalorien auf als Menschen, die sich direkt dem Hauptgang zuwenden. So lautet zumindest das Fazit einer Studie der Penn State University in Pennsylvania. Der Grund ist simpel: Suppe besteht zum Großteil aus Wasser, was euch schneller füllt.

14. Kleinere Weingläser nutzen

Wein ist ein Garant für Extra-Kalorien - und wie schnell ist eine Flasche mit der besten Freundin geleert, insbesondere mit Jumbo-Gläsern. Wie Wissenschaftler der Cornell University in New York in einer Untersuchung herausfanden, trinken Menschen, die große Gläser bevorzugen, rund zwölf Prozent mehr Wein. Ganze 24 Prozent mehr werden von den Personen getrunken, die ihr Weinglas zusätzlich noch in der Hand halten. Heißt: Wer Kalorien sparen will, trinkt Wein aus einem kleinen Glas und stellt dieses auf dem Tisch ab.

15. Auf Sattmacher zurückgreifen

Eine lang anhaltende Sättigung hat den Vorteil, dass ihr keinen Heißhunger zwischen den Mahlzeiten verspürt. Zum Frühstück eignet sich zum Beispiel Müsli aus Haferflocken, Nüssen und frischem Obst statt Cornflakes oder Toast. Mittags eignen sich Kartoffeln, Vollkornnudeln, Eier und Hülsenfrüchte. Wer dennoch einen kleinen Snack braucht, der sollte am besten zu Orangen, Äpfel und Weintrauben greifen.

jg
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