Intermittierendes Fasten: Abnehmen in Teilzeit

Intermittierendes Fasten ist genau das Richtige für alle, die ohne strenge Diät abnehmen wollen. Wir stellen euch die vier Varianten der Teilzeit-Diät vor.

Wie funktioniert intermittierendes Fasten?

Intermittierend bedeutet "unterbrechend". Heißt: Man unterbricht seinen Mahlzeiten-Rhythmus. Die Fastenphasen dauern mehrere Stunden bis hin zu ein oder zwei Tagen. Empfehlenswert sind mindestens 16 Stunden, dann ist garantiert alles verdaut und die Energiespeicher sind leer.

Günstig zum Fasten ist der Zeitraum von abends bis zum nächsten Mittag, weil dann die sieben bis acht Stunden Schlaf integriert sind, in denen man ohnehin nicht isst. Bei der anschließenden Nahrungsaufnahme gibt es dann keinerlei Beschränkungen.

Man unterscheidet das intermittierende Fasten in vier Varianten - du entscheidest, wie lange du ohne Essen auskommst.

Intermittierendes Fasten: Die vier Varianten

Variante 1: 16:8

Perfekt für Einsteiger und die, die das Fasten in den Alltag integrieren wollen: Die Fastenphase beträgt hier 16 Stunden. Wer gerne abends isst, lässt einfach das Frühstück ausfallen und isst bis abends über einen Zeitraum von acht Stunden ganz normal.

Wer ohne Frühstück nicht in die Gänge kommt, nimmt sein Frühstück einfach etwas später als gewohnt am frühen Vormittag ein.

Variante 2: 36:12

Bei diesem Prinzip isst du einen Tag lang normal. Über Nacht und den nächsten Tag gibt es kein Essen und das Fasten wird mit dem Frühstück am übernächsten Tag wieder gebrochen.

Variante 3: 20:4

Hier wird nur an vier Stunden am Tag gegessen. Nur für kurze Zeit empfehlenswert und nichts für Einsteiger!

Variante 4: Einzelne Fastentage

An fünf Tagen darf hier nach Lust und Laune gegessen werden, die restlichen zwei Tage der Woche wird gefastet oder die Kalorienzahl erheblich gesenkt - funktioniert ähnlich wie die 5:2-Diät.

Perfekt für diejenigen, die langsam ein, zwei Kilo abnehmen oder die Verdauung mal ein wenig entlasten wollen.

Ist intermittierendes Fasten gesund?

Ja! Denn: Der Stoffwechsel hat viele Stunden Zeit, Fett zu verbrennen. Wer es mit dem Essen anschließend nicht übertreibt, kann mit dieser Methode abnehmen - und dabei etwas für seine Gesundheit tun: Studien zeigen, dass sich Blutdruck und Blutfettwerte verbessern.

Gibt es Nachteile?

Nein, längere Hunger- oder in diesem Falle Fastenphasen sind dem Körper von der Evolution her vertraut, die steckt er weg. Unsere Vorfahren bekamen nicht zwingend dreimal täglich was auf den Höhlentisch.

Auch wer 24 Stunden fastet, riskiert noch nicht, dass der Stoffwechsel runtergeregelt wird und das Gewicht wieder raufgeht (Jojo-Effekt). Während der Essphasen sollte man auf genug Ballaststoffe, Vitamine und Mineralstoffe achten und tendenziell mehr Eiweiß als Kohlenhydrate verzehren.

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