Atkins-Diät: Abnehmen ohne Kalorien zählen

Atkins-Diät

Das Prinzip der Atkins-Diät ist ganz einfach: Verzichtet weitestgehend auf Kohlenhydrate, um abzunehmen. Stattdessen stehen Fett und Proteine ohne Begrenzung auf dem Speiseplan.

In vier Phasen zum Traumbody

In der Atkins-Diät wird weitestgehend auf Kohlenhydrate wie Nudeln, Brot, Reis und Zucker verzichtet. Stattdessen stehen fettreiche Speisen und Proteine auf dem Ernährungsplan.

Das große Ziel: Langfristig abnehmen über einen selbst gewählten Zeitraum. Insgesamt sollte man vier Phasen vollziehen, wobei es in der letzten Phase darum geht, dauerhaft und langfristig Gewicht zu halten. Das Beste an der Theorie: Wir müssen keine Kalorien zählen!

Die Phasen der Atkins-Diät

Phase 1 dauert mindestens zwei Wochen, damit sich der Körper an die Ernährungsumstellung gewöhnen kann. Erlaubt sind Fisch, Fleisch, Eier und Soja-Produkte. Die erlaubte Menge an Kohlenhydraten (20 Gramm) sollte in Form von Salat und Gemüse aufgenommen werden, Brot ist strikt verboten.

Phase 2 ist die grundlegende Reduktionsdiät: Nach der recht einseitigen Einleitungsphase stehen nun vor allem nährstoffreiche in Form von Gemüse, Nüssen, Beeren und Hülsenfrüchten auf dem Programm. Die Menge der Kohlenhydrate darf pro Woche um 5 Gramm erhöht werden. Wer kein Gewicht mehr verliert, muss die Kohlenhydratmenge wieder um 5 Gramm verringern.

Phase 3 ist die Phase der Atkins-Diät, in der die Gewichtsabnahme langsam aber sicher stagniert. Die Kohlenhydratmenge wird jede Woche um 10 Gramm erhöht, an zwei Tagen der Woche dürfen zusätzlich rund 20 bis 30 Gramm Lebensmittel mit hoher Nährstoffdichte zur Nahrung ergänzt werden.

Phase 4 Wer in dieser Phase angekommen ist, hat im Idealfall sein Wunschgewicht bereits erreicht. In dieser lebenslangen Erhaltungsdiät erhöht sich die Auswahl an erlaubten Lebensmitteln drastisch: Gemüse, Fisch und Obst gehören auf den täglichen Diätplan. Teigwaren und Kartoffeln sind weiterhin nur im Ausnahmefall genehmigt.

Was steckt hinter der Atkins-Diät?

Als Erfinder Robert Atkins sein erstes Diät-Buch in den 1970er Jahren veröffentlichte, lautete die Devise: Fett und Eiweiß dürfen unbegrenzt gegessen werden, nicht erlaubt sind Kohlenhydrate über fünf Gramm in jedweder Form. Zumindest in der 14-tägigen Einstiegsphase der Abnehm-Kur.

Später passte Atkins seine Theorie nochmal an und erlaubte in der ersten Diät-Phase eine Kohlenhydratmenge von 20 Gramm pro Tag. Vitamine und Mineralstoffe, die sonst in Form von Obst eingenommen werden, sollte der Körper durch Zusatzpräparate erhalten.

Der Grund: Kohlenhydrate werden von unserem Körper anders als Fett verstoffwechselt. Das bedeutet, dass fettreiche Ernährung plus Kohlenhydrate die Fettspeicherung in unserem Körper fördert. Werden die Kohlenhydrate einfach weggelassen, wird statt der Fettspeicherung die Fettverbrennung angekurbelt.

Die Proteine sorgen darüber hinaus dafür, dass das Sättigungsgefühl nach dem Essen länger anhält. So kommt es, dass die Energie, die wir im Grunde durch das Fett gewinnen, direkt verbrannt wird und wir unser Gewicht reduzieren.

Ist die Atkins-Diät gesund?

Ernährungsexperten und Mediziner stehen der Atkins-Diät schon lange kritisch gegenüber. Grund dafür ist die Einseitigkeit der Ernährung, insbesondere in der Anfangszeit. Gleiches gilt jedoch für alle Low-Carb-Diäten. Eine fettreiche Ernährung kann sich zudem schlecht auf die Cholesterinwerte auswirken. Neben dem hohen Fettgehalt steht auch der enorme Eiweißanteil in der Kritik. Die Atkins-Diät soll zudem das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen erhöhen, wie eine schwedische Studie 2012 herausgefunden hat.

Als 100-prozentig "gesund" ist die Atkins-Diät demnach sicher nicht einzuschätzen. Was man dem Erfinder Atkins jedoch zugute halten muss ist, dass die Diät wirksam ist - wie zahlreiche Studien belegen.

Wer hier schreibt:

Kommentare (1)

Kommentare (1)

  • Anonymer User
    Anonymer User
    Und was soll das bringen? Gute Ergänzungsmittel ist sehr wichtig, ich nehme Piperine Forte Das man am besten noch unter seinem Grundumsatz isst und dann schließlich in den Hungerstoffwechsel fällt, weil man zu wenig gegessen hat. Der Körper schaltet dann auf Sparflamme und lagert dann das wenige essen ein, das er bekommt. Fazit: Zunahme. Na Mahlzeit!

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