Diese Schlafgewohnheit macht dick!

Wer genug schläft, unterstützt das Abnehmen. Eine neue Studie belegt jetzt aber, dass eine bestimmte Schlafgewohnheit uns auch dick machen kann!

Schlank im Schlaf macht es seit Jahren vor: Ausreichend Schlaf macht uns nicht nur fit und munter, sondern reduziert auch Heißhunger – und hilft uns so beim Abnehmen. Aber es gibt beim Schlafen auch eine Angewohnheit, durch die bei Frauen sogar das Gegenteil eintreten kann. Das ist zumindest das Ergebnis einer Studie des National Institutes of Health, die im Fachmagazin Journal of American Medial Association ("JAMA") erschienen ist. Demnach stört beim Schlafen Helligkeit jeglicher Art den Stoffwechsel – wodurch Frauen zunehmen.

Weg mit Handy, Nachttischlampe und Fernseher

Gehörst du auch zu den Frauen, die beim Fernsehen gerne mal einnicken? Dann solltest du künftig versuchen, das zu vermeiden. Licht stört nämlich unseren Schlaf-Wach-Rhythmus – und zwar jedes Licht, vom Fernseher bis hin zur Nachttischlampe. Dem Körper wird dadurch signalisiert, es sei Zeit zum Wach- und Aktivsein. Das wiederum bringt den Stoffwechsel durcheinander und es wird weniger schlafförderndes Melatonin ausgeschüttet. Eine mögliche Folge: Wir haben mehr Appetit und essen auch mehr.

Für die Studie wurden die Daten von fast 44.000 US-amerikanischen Frauen beim Schlafen aufgezeichnet und analysiert. Im Vergleich mit anderen Probandinnen nahmen die Frauen, die mit einem Fernseher oder einer anderen Lichtquelle im Raum schliefen, mit einer Wahrscheinlichkeit von 17 Prozent zu. Und zwar mindestens elf Pfund, also fast fünf Kilo, in einem Zeitraum von fünf Jahren. Andere mögliche Faktoren wie die Ernährung und Bewegung wurden in der Studie berücksichtigt. Übrigens: Die Forscher vermuten, dass das Ergebnis bei Männern als Testpersonen das gleiche wäre.

Licht aus!

Der simple Rat der Forscher: Wir sollten möglichst nur im Dunklen schlafen. Das erfreut nicht nur die Figur, sondern hat auch andere gesundheitliche Vorteile. Frühere Studien haben nämlich bereits belegt, dass ein gestörter Schlaf-Wach-Rhythmus auch das Risiko für verschiedene Krankheiten wie Depression, Bluthochdruck und Diabetes erhöhen kann.

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