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Gut zu wissen Das sind die 5 häufigsten Fehler beim Abnehmen

Abnehmfehler: Apfel mit einem Maßband
© fox17 / Adobe Stock
Du bist motiviert in den Abnehmprozess gestartet – aber auf der Waage tut sich nicht viel? Diese 5 häufigen Fehler können schuld sein!

Das neue Jahr ist gestartet und viele von uns haben erneut den Vorsatz gefasst, ein paar überschüssige Kilos abzuspecken und so der persönlichen Wunschfigur näherzukommen. Aber manchmal klappt es einfach nicht so, wie wir das gerne möchten: Auf der Waage tut sich einfach nichts oder nur sehr wenig. Aber woran liegt das?

5 Fehler beim Abnehmen

Damit du deine Vorsätze nicht aus Frust gleich wieder über Bord wirfst, erklären wir hier, welche Fehler wir beim Abnehmen fast alle machen.

1. Deine Methode ist zu radikal

Natürlich wollen wir alle gerade am Anfang unseres Abnehmprojektes möglichst viel Gewicht verlieren, um uns zu motivieren. Eine Crashdiät oder der Verzicht auf eine Mahlzeit klingen daher als Abspeckmethode für viele vermutlich erst einmal verlockend. Zielführend ist das aber nicht – der Körper schaltet durch extremen Verzicht in den Hungermodus. Dadurch hält er an seinen Reserven noch mehr fest und fährt seine Funktionen so weit herunter, dass er mit der geringst möglichen Energie auskommt.

Wenn du dann irgendwann wieder anfängst, normal zu essen, baut der Körper noch mehr Reserven auf, um für die nächste mögliche Hungerzeit vorbereitet zu sein – und schon steckst du im typischen Jojo-Effekt.

2. Deine Erwartungen sind zu hoch

Auch wenn wir es manchmal gerne hätten – unser Körper ist keine Maschine. Und er braucht Zeit, um sich auf Neues einzustellen. Die beste Möglichkeit, um langfristig abzunehmen und gesünder zu werden, ist eine nachhaltige Ernährungsumstellung. So geht das Abnehmen zwar etwas langsamer, du vermeidest aber den Jojo-Effekt. Etwa ein halbes Kilo weniger pro Woche gelten generell als gesund und realistisch. Bei den meisten Menschen reicht es dafür in der Regel, etwa 300 bis 500 Kilokalorien täglich einzusparen.

3. Du isst zu viel zwischendurch

Um die Fettverbrennung richtig anzukurbeln, sind Pausen zwischen den einzelnen Mahlzeiten wichtig. Wenn du also zwischendurch immer wieder kleine Snacks isst, blockierst du diesen Vorgang. Zwischen zwei Mahlzeiten sollten möglichst mindestens drei Stunden Pause liegen. Wenn du zwischendurch doch mal wirklich etwas essen musst, setzt du am besten auf eine gesunde kleine Zwischenmahlzeit wie beispielsweise ein gekochtes Ei oder Rohkost.

4. Du orientierst dich nur an der Waage

Natürlich möchten wir, wenn wir abnehmen, vor allem die Pfunde auf der Waage purzeln sehen. Seinen Erfolg nur daran zu messen, ist aber nicht immer die beste Idee. Denn machen wir beispielsweise vermehrt Sport, um das Abnehmen zu unterstützen, bauen wir Muskelmasse auf. Und Muskeln sind schwerer als Fett. Das heißt: Selbst wenn wir Fett abbauen, nehmen wir auf der Waage nicht unbedingt ab, wenn gleichzeitig Muskeln aufgebaut werden. Am einfachsten erkennst du deinen Erfolg, wenn du regelmäßig deinen Taillen- und Hüftumfang misst. Auch ein Vorher-Nachher-Foto kann helfen.

5. Du verzichtest auf alles

Ein bisschen Willenskraft brauchen wir natürlich, wenn wir abnehmen wollen. Das heißt aber nicht, dass du nun auf absolut jeden Snack verzichten musst. Denn das erhöht nicht nur die Wahrscheinlichkeit für Heißhunger, sondern frustriert die meisten Menschen auf Dauer auch. Um dem vorzubeugen, ist es vollkommen in Ordnung, sich jeden Tag einen kleinen Snack zu gönnen. Dann hast du nicht das Gefühl, immer nur verzichten zu müssen und beugst den gefürchteten Heißhungerattacken vor.

Quellen: dge.de, nhs.com

Brigitte

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