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Warum wir im Winter zunehmen – und was wir dagegen tun können

Zunehmen im Winter
© Shutterstock/Victoria_Fox
Im Winter ziehen wir uns gerne zurück in unser Schneckenhaus, Fastfood schmeckt besser als Salat und unsere Laune sinkt gegen Null. Doch was können wir dagegen tun?

#1: Wir vermeiden es, rauszugehen

Wenn die Temperaturen fallen, meiden wir es oft, an die frische Luft oder ins Fitnessstudio zu gehen. Und wenn wir es doch tun, dann selten so effektiv wie in den Sommermonaten. Stattdessen machen wir einen endlosen Netflix-Marathon, der dazu führt, dass wir deutlich mehr essen. Wie eine portugiesische Studie herausgefunden hat, haben Menschen, die mehr als 120 Minuten pro Tag vor dem Fernseher sitzen, signifikantes Übergewicht und essen kaum Früchte und Gemüse.

Was wir tun können: Jede Minute nutzen, uns zu bewegen, am besten mit einem Partner, um die Motivation zu steigern. Ob das nun der Gang ins Fitnessstudio, der Spaziergang mit dem Nachbarshund oder die Mittagsrunde um den Block ist: Jeder Gang macht schlank. Übrigens: Es gibt auch tolle Wintersportarten, wie Schneeschuhlaufen oder Skifahren.

#2: Wir können Party-Food nicht widerstehen

Das große Essen beginnt mit der Adventszeit und führt sich über Weihnachten, Silvester und den Valentinstag so fort. An den Wochenenden verabreden wir uns mit Freunden oder gehen auf Partys, bei denen wir kalorientechnisch gerne mal über die Stränge schlagen. Immerhin sind Party-Snacks vollgepumpt mit leeren Kalorien, die sich unmittelbar auf der Hüfte bemerkbar machen. Darüber hinaus ist es wissenschaftlich erwiesen, dass wir mehr essen, wenn wir von vielen Menschen umgeben sind.

Was wir tun können: Wir sollten darauf achten, dass unsere Kalorienzufuhr immer ausbalanciert ist – auch am Wochenende. Wer zu Partys geht, sollte entweder vorher schon etwas Gesundes essen oder sich vor Ort die gesunden Lebensmittel rauspicken. Tipp: Wer zu proteinreichen Lebensmittel wie Hühnchen oder Ei greift, ist länger gesättigt und nascht den Rest des Abends weniger.

#3: Wir brauchen Seelenfutter

Dauerhaft niedrige Temperaturen und schlechtes Wetter können schon mal auf die Laune drücken. Man verfällt in eine depressive Verstimmung, die scheinbar erst mit Frühlingsanfang wieder verfliegt. Das Problem daran: Sobald wir schlecht drauf sind, tendieren wir dazu, auf Seelenfutter zurückzugreifen – und mehr zu essen. Eine Studie zeigt, dass wir in dieser Zeit mehr zucker- und stärkehaltige Lebensmittel essen, die natürlich auch mehr Kalorien enthalten. Und die können unsere Stimmung wiederum runterziehen. Ein Teufelskreis.

Was wir tun können: Trotzdem aktiv bleiben, keine ungesunden Lebensmittel einkaufen und somit einem "Fressflash" vorbeugen und ein neues Hobby suchen. Letzteres kann den Winterblues genauso gut wie ein schöner Spaziergang vertreiben.

#4: Unser Schlaf leidet

Im Winter leiden viele Menschen an Schlafstörungen. Das kann zum einen daran liegen, dass wir aufgrund der ständigen Wetterwechsel unruhiger und schlechter schlafen, zum anderen bekommen wir nicht genug Tageslicht. Dieses hat nämlich Einfluss auf die Hormone, die den Wach-Schlaf-Rhythmus steuern. Wer tagsüber permanent müde ist, wälzt sich auch nachts vermehrt im Bett rum. Die Folge: Schlafstörungen sorgen für Heißhungerattacken, die sich negativ auf unseren Körper auswirken.

Was wir tun können: Unbedingt mehr Tageslicht auftanken durch Spaziergänge oder lichtdurchflutete Räume. Im Schlafzimmer selbst können wir auf optimale Schlafbedingungen achten, wie z.B. eine gute Qualität der Matratzen, die richtige Raumtemperatur, Ruhe und keine grellen Farben.

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jg

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