Hinter diesen Hashtags verbergen sich gefährliche Abnehm-Trends!

In den Sozialen Medien verbreiten sich immer mal wieder Fotos, die mit bestimmten Hashtags zu Abnehm-Challenges aufrufen. Hinter diesen Schlagwörtern verbergen sich ungesunde Trends.

Auf Instagram, Twitter und Co. machen schon seit Monaten diverse Hashtags die Runde, mit denen sich junge Frauen beweisen wollen, wie stark sie abgenommen haben. Doch was verbirgt sich eigentlich hinter Bezeichnungen wie #thighgap, #bellybuttonchallenge oder #a4waist?

Manuela Reimann: So zeigt sie ihr neues Ich!

#thighgap: Lücke zwischen den Beinen

Berühren sich eure Oberschenkel, wenn ihr steht oder euch in Bewegung setzt? Dann macht euch keine Sorgen, denn das kennen viele andere Frauen auch. Der Begriff "Thigh Gap" schreibt ein anderes Schönheitsideal vor – nämlich: Je größer der Abstand oder die Lücke zwischen euren Beinen ist, desto besser. Das wollen uns zumindest etliche Instagram-Userinnen weismachen, die ihre Posts fleißig mit #thighgap vertaggen. Die beste Antwort auf diesen Abnehm-Trend lieferte Lena Dunham mit einem Instagram-Pic ihrer Schenkel, das sie mit #nothighgap vertaggte.

#a4waist: Blatt Papier vorm Bauch

Gemäß dem Motto "Schlimmer geht immer" ging kürzlich der Trend der Paper-Waist-Challenge durch das Netz. Was sich hinter dem neusten Abnehm-Hype #a4waist verbirgt? Man nehme ein Din-A4-Blatt und halte es sich vor seine Taille. Lugt eure Taille daneben hervor, habt ihr die Challenge verloren. Angemessen dünn ist man nur, wenn die Taille komplett hinter dem Blatt Papier verschwindet. Wir fragen uns: Geht’s eigentlich noch?

#bellybuttonchallenge: Verrückter Bauchnabel-Trend

Ein weiterer gefährlicher Trend stammt aus China – er feiert schlanke Frauen und deren flache Bäuche. Was konkret hinter dem Hashtag #bellybuttonchallenge steckt? Man nehme seinen Arm, schlinge diesen um den eigenen Rücken herum, um dann mit der Hand den Bauchnabel zu erreichen. Wer das nicht schafft, hat die Abnehm-Challenge verloren. Die "Belly Button Challenge" ist im Vordergrund vielleicht ein lustiger Internethype, zielt aber darauf ab, junge Frauen zu verunsichern und ein falsches Schönheitsideal anzupreisen.

#bikinibridge: Sexy Hüftknochen

Zugegeben, der Hüftknochen-Trend ist schon ein wenig älter, trotzdem hält er sich hartnäckig auf Instagram und Co. Bei diesem Schönheitskult, der kaum noch etwas mit Gesundheit zu tun hat, zeigen sich Frauen in ihren Bikini-Höschen. Das Besondere dabei: Das Höschen muss eine Brücke zwischen den hervorstehenden Beckenknochen bilden können. Die Pics erfreuen sich überdurchschnittlicher Beliebtheit und dienen anderen Usern als Ansporn. Die Gefahr dabei ist, dass die zur Schau gestellte Schönheit zur krankhaften Rezeption führen kann – sprich: zu einer Essstörung.

jg
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