Hilft die F-Faktor-Diät beim Abnehmen?

Mit der effektiven und zugleich ausgewogenen F-Faktor-Diät wird das Abnehmen zum Kinderspiel! Wir erklären, warum die Methode funktioniert.

Du hast keine Lust auf komplizierte Diäten, die dich am Ende nur frustrieren? Dann könnte die F-Faktor-Diät genau das Richtige für dich sein! Schon seit Jahren hat die effektive Schlankmacher-Methode einige Fans. Der Grund: Die F-Faktor-Diät der Amerikanerin Tanya Zuckerbrot setzt auf ballaststoffreiche Kohlenhydrate (das "F" steht für "Fiber", ergo Kohlenhydrate). Die Kohlenhydrate sollten aus gesunden Lebensmitteln wie Vollkornprodukten, Nüssen oder ballaststoffreichen Gemüsesorten wie Karotten bestehen. 

So funktioniert die F-Factor-Diät

Die wichtigste Regel der F-Factor-Diät: Täglich sollten mindestens 35 Gramm Ballaststoffe gegessen werden. Diese können beliebig über den Tag verteilt werden – empfohlen werden drei Hauptmahlzeiten und ein Snack. Generell wird die Menge der täglichen Kohlenhydrate reduziert, ähnlich wie beim klassischen Low Carb. Wichtig dabei: Der sogenannte Net-Carb-Gehalt. Das bedeutet: Von der gesamten Menge der Kohlenhydrate werden die Ballaststoffe abgezogen (die Angaben gibt es in der Nährstofftabelle). Denn Ballaststoffe haben den Vorteil, dass sie im Darm kaum verdaut werden – deshalb müssen sie in der teilweise strengen täglichen Kohlenhydratbegrenzung nicht einberechnet werden.

Die F-Factor-Diät wird in drei Phasen eingeteilt:

  • Phase 1: Maximal 35 Gramm Kohlenhydrate. Die Phase sollte etwa zwei Wochen dauern – in dieser Zeit nimmt man am meisten ab.
  • Phase 2: Maximal 75 Gramm Kohlenhydrate. In dieser Phase, die ebenfalls etwa zwei Wochen dauern sollte, soll sich das Gewicht stabilisieren.
  • Phase 3: Maximal 125 Gramm Kohlenhydrate, so soll das Gewicht gehalten werden. Die Phase lässt sich beliebig lang fortsetzen.
Diät-Fehler

Welche Lebensmittel darf ich während der F-Factor-Diät essen?

Folgende Lebensmittel können bei der F-Factor-Diät beispielsweise gegessen werden:

  • Vollkornprodukte: z. B. Haferflocken, Quinoa, Nüsse, Samen, Hülsenfrüchte
  • Früchte: z. B. Äpfel, Orangen, Beeren, Birnen
  • Gemüse: z. B. Karotten, Brokkoli, rote Beete, Süßkartoffeln
  • Fettarmes Protein: z. B. Fisch, Geflügel, Eier, Milchprodukte

Zusätzlich sollte man mindestens zwei Liter Wasser täglich trinken, auch Tee oder Kaffee sind erlaubt. Auf Alkohol und Süßigkeiten zwischendurch wird am besten ganz verzichtet.

Warum funktioniert die F-Factor-Diät?

Die vielen Ballaststoffe bei der Diät sorgen dafür, dass wir lange satt bleiben, außerdem regulieren sie den Blutzuckerspiegel – das beugt Heißhunger vor. Durch die Low-Carb-Variante verlieren wir gerade anfangs etwas mehr Gewicht, gleichzeitig verhindert das Protein, dass wir statt Fett Muskeln abbauen. Aber Achtung: Die Ballaststoffzufuhr sollte langsam gesteigert werden. Denn wenn man daran nicht gewöhnt ist, können durch eine erhöhte Aufnahme Verdauungsbeschwerden wie Blähungen oder Verstopfung auftreten.

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