Kartoffeldiät: Abnehmen mit der Wunderknolle

Die Kartoffeldiät verspricht schnelles Abnehmen ganz ohne Hungern, da wir beliebig viele Kartoffeln essen dürfen. Aber ist das gesund? Und wie funkioniert das?

So funktioniert die Kartoffeldiät

Bei der Kartoffeldiät gibt es verschiedene Varianten. Gemeinsam haben sie alle, wie der Name schon vermuten lässt, dass wir uns während der Diät hauptsächlich von Kartoffeln ernähren. Je nach Variante essen wir ca. 600 - 1000 Gramm Kartoffeln am Tag, zu jeder Portion ca. 100 g Magerquark oder drei Eier.

In ihrer Urform sieht diese Diät Kartoffeln zu jeder Mahlzeit vor, wer morgens aber absolut keinen Appetit auf die Wunderknolle hat, frühstückt Vollkorn-Haferflocken mit etwas Magerjoghurt und frischem Obst oder zwei Scheiben Vollkornbrot mit Hüttenkäse.

Ein weiterer Diätplan erlaubt frisches Gemüse, mageres Fleisch oder gedünsteten Fisch als Beilage – was die Diät gar nicht mehr so eintönig erscheinen lässt. Wie wir die Kartoffeln zubereiten, bleibt uns überlassen – ganz klassisch gekocht oder als Ofenkartoffel oder Kartoffelwedges. Wichtig ist, dass die Zubereitung fettarm ist.

Während der Kartoffeldiät viel trinken! Stilles Wasser oder Kräuter- und Früchtetee sind ideal.

Darum helfen uns Kartoffeln beim Abnehmen

  • Kartoffeln gehören zur Gruppe der basischen Lebensmittel und finden ihre Verwendung daher auch oft beim Basenfasten. Das Kalium macht sie so wertvoll für unseren Säure-Basen-Haushalt. Zudem sorgt Kalium dafür, dass wir entwässern – die ersten Pfunde sind also schnell runter.
  • Kartoffeln stecken voller Ballaststoffe und wertvoller Kohlenhydrate. Das zusammen sorgt für ein langes Sättigungsgefühl und die Gefahr von Heißhungerattacken ist sehr gering.
  • Unser Blutzuckerspiegel sinkt beim Verzehr von Kartoffeln sehr langsam, was sich positiv auf unsere Fettverbrennung auswirkt und zusätzlich beim Abnehmen hilft.
  • Ebenso gut für unseren Fettstoffwechsel: Vitamin C. Wer hätte gedacht, dass Kartoffeln so voller Vitamin C stecken? Ganze 20 mg kommen auf 100 Gramm.
  • Kartoffeln sind wunderbare Eiweißlieferanten – das ist wichtig für unseren Muskelaufbau und regt unseren Stoffwechsel an.

Die Kartoffeldiät im Alltag

Das Gute an der Kartoffeldiät: Sie lässt sich super vorbereiten und in den Alltag integrieren. Die Kartoffelportionen sind schnell gekocht und noch schneller für’s Büro verpackt. Inspirationen dafür findet ihr in unseren Kartoffel-Rezepten.

Bei der Wahl der Kartoffeln während der Kartoffeldiät am Besten auf die festkochenden Erdäpfel zurückgreifen.

Ist die Kartoffeldiät gesund?

Die Kartoffeldiät gehört in ihrer einfachsten Form zu den sogenannten Monodiäten, das heißt wir essen, ähnlich wie bei der Kohlsuppendiät, sehr einseitig. In Kombination mit Eiern und Quark sind wir während der Kartoffeldiät zwar mit Eiweiß, Kalium und Kohlenhydraten versorgt, andere wichtige Nährstoffe, wie Eisen, fehlen uns jedoch völlig.

Wie bei jeder Monodiät droht der Jojo-Effekt einzusetzen, sobald man wieder zu alten Essgewohnheiten zurückkehrt. Die "guten" Kohlenhydrate schützen zwar vor Heißhungerattacken und halten lange satt - doch wer tagein, tagaus nur Kartoffeln isst, hat diesen einseitigen Diätplan höchstwahrscheinlich schnell über.

Dass Diäten nicht so monoton wie eine Kartoffeldiät sein müssen, beweist zum Beispiel unsere Brigitte-Diät – kleine Schoko-Einheiten inklusive!

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Kartoffeldiät: Abnehmen mit der Wunderknolle

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