Bewiesen! Wer sich dick f√ľhlt, nimmt schneller zu ūüė≤

Selbstwahrnehmung und K√∂rpergef√ľhl wirken sich ma√ügeblich aufs Gewicht aus. Bedeutet: Der Weg zum Wunschgewicht f√ľhrt immer √ľber Selbstakzeptanz.¬†

Na toll! Das jetzt auch noch: Wer sowieso schon mit seinem Körper hadert und sich selbst zu dick findet, tut sich zu allem Überfluss auch noch schwerer mit dem Abnehmen oder Gewichthalten. 

Forscher aus Großbritannien und den USA haben insgesamt 78 Einzelstudien zu Bewegungs- und Ernährungsgewohnheiten auf den Zusammenhang zwischen Psyche, Gewicht und Ernährung untersucht. Ihr eindeutiges Fazit: Die Selbstwahrnehmung wirkt sich tatsächlich entscheidend auf den Erfolg einer Diät beziehungsweise auf die Ernährung aus. 

So hilft deine Bauchform beim Abnehmen

Mit Druck geht es eben nicht

Eigentlich logisch: Wer sich zu dick f√ľhlt, versucht nat√ľrlich abzunehmen und l√§sst sich dabei oft auf Radikal-Di√§ten oder tempor√§re Ern√§hrungsumstellungen ein. Und da ist der Jojo-Effekt quasi vorprogrammiert.¬†

Nicht nur das: Wie die ausgewerteten Daten ergaben, entwickeln viele Menschen aus einer solchen Situation heraus ein dauerhaft gest√∂rtes Essverhalten. Auf Phasen, in denen sie sich Lebensmittel verbieten, folgen Hei√ühunger, Essattacken und wieder die n√§chste Di√§t ‚Äď wir kennen den Teufelskreis oder haben zumindest schon davon geh√∂rt.

Unzufriedenheit hemmt Motivation

Ein weiterer Grund, warum ein schlechtes K√∂rpergef√ľhl oft einer gesunden Ern√§hrung im Weg steht: Die Unzufriedenheit schl√§gt auf die Motivation. Wer denkt "Ach, bei mir ist ja eh nichts zu retten", macht sich im Zweifel nicht die M√ľhe, zum Sport zu gehen oder sich etwas Leckeres zu kochen, anstatt zum Fast Food zu greifen.

Leute, die ihrem Spiegelbild dagegen relativ entspannt gegen√ľberstehen, haben in der Regel keine gro√üen Probleme, ihr Wunschgewicht zu halten oder auch mal √ľbersch√ľssige Pfunde loszuwerden. Sie gehen Di√§ten oder Ern√§hrungsumstellungen meist weitaus weniger radikal und mit einer positiveren Einstellung an. Man k√∂nnte sagen: Sie sehen Abnehmen eher als Sport oder Challenge denn als Kampf.

Und nun?

Was sollen nun aber Leute mit diesem Ergebnis anfangen, die sich unwohl f√ľhlen und zu dick finden? Aufgeben? Sich h√§ngen lassen? Nein! Bevor sie in den Di√§ten-Marathon starten, sollten sie ihre Unzufriedenheit hinterfragen und irgendwie lernen, sich selbst bedingungslos zu akzeptieren ‚Äď auch mit ein paar Kilos mehr (leichter gesagt als getan, aber oberste Prio!).

Denn bei einer gesunden und ausgewogenen Ern√§hrung geht es schlie√ülich immer darum, sich und den eigenen K√∂rper gut zu behandeln ‚Äď und das wird ohne Sympathie und Selbstliebe nun mal schwer.¬†


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