Sirtfood: Abnehmen und gesund bleiben

Die Sirtfood-Diät setzt auf Eiweiß, verspricht schnelles Abnehmen und soll ganz nebenbei noch unser Immunsystem stärken. Wie soll das genau funktionieren?

Was steckt hinter Sirtfood?

Ernährungstrends wie die Paleo-Diät, Shred-Diät oder Low Fat 30 sind veraltet, nun heißt es: Sirtfood! Die Sirtfood-Diät setzt, ähnlich wie ihr Vorgänger, die Low-Carb-Diät, vor allem auf Proteine. Genau gesagt: Auf ein bestimmtes Protein namens Sirtuin. Um abzunehmen, müsst ihr euch bei diesem Ernährungstrend also lediglich an bestimmte Lebensmittel halten, die dieses Eiweiß enthalten. Klingt zu schön, um wahr zu sein. Doch was ist überhaupt Sirtuin?

Sirtuin – was ist das?

Sirtuin ist ein bestimmtes Protein, das beim Muskelaufbau und bei der Fettverbrennung hilft. Es stärkt unser Immunsystem, schützt darüber hinaus vor Krankheiten und Entzündungen im Körper und sorgt dafür, dass der Zellstoffwechsel abnimmt. Das bedeutet, dass der Alterungsprozess verlangsamt wird und ihr somit "länger jung" bleibt.

Sirtfood-Diät: Wie funktioniert’s?

Sirtfood-Entwickler Aidan Goggins und Glen Matten versprechen: Innerhalb von einer Woche nehmt ihr mit dieser Diät bis zu drei Kilo ab. Wie das funktioniert?
Über die Aufnahme von Lebensmitteln, die reich an Sirtuinen sind, und eine verringerte Kalorienzufuhr. Konkret: In der ersten Woche solltet ihr 1000 Kalorien, in der zweiten Woche rund 1500 pro Tag zu euch nehmen. Wer darüber hinaus Sport treibt, speckt natürlich noch mehr ab. Wer sich nach der Sirtfood-Diät ernährt, muss also nicht nur darauf nicht achten, wie viel er isst, sondern was.

Welche Lebensmittel stehen auf dem Diätplan?

Lust auf Abnehmen bekommen? Diese Lebensmittel sind reich an Sirtuin und sind während der Sirtfood-Diät erlaubt:

  • Buchweizen
  • Walnüsse
  • Petersilie
  • Kurkuma
  • Knoblauch
  • Soja
  • Grüner Tee
  • Sellerie
  • Rucola
  • Grünkohl
  • Kapern
  • Kaltgepresstes Olivenöl
  • Rote Zwiebeln
  • Grünkohl
  • Chilis
  • Schwarzer Kaffee
  • Rotwein
  • Zartbitterschokolade (mit einem Kakao-Gehalt von mindestens 85 Prozent)
  • Blaubeeren
  • Erdbeeren

Kann ich mit der Sirtfood-Diät gesund abnehmen?

Die Erfolge der Sirtfood-Diät sind wissenschaftlich noch nicht bewiesen. Wer sich eine Weile nach der Sirtfood-Diät ernährt, muss seine Ernährung dringend dauerhaft umstellen, da sonst der Jojo-Effekt einsetzt. In der ersten Woche werden sehr wenig Kalorien aufgenommen, andere Programme wie zum Beispiel die Brigitte-Diät arbeiten mit einer deutlich höheren Kalorienzufuhr - und lassen uns trotzdem Gewicht verlieren.

Auf unserem Pinterest-Kanal findest du alle Diäten im Überblick!

jg
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