Warrior Diät: Abnehmen wie ein Krieger

Die Warrior-Diät verlangt dir einiges ab. Warum du trotzdem vielleicht genau diese Diät lieben wirst, erfährst du hier.

Warrior-Diät: Hintergrund

  • Diäten gibt es wie Sand am mehr. Manche klingen verlockender als andere, während einige auch total ungesund und einseitig sind. Die Warrior-Diät eignet sich sicherlich nicht für jeden, wer jedoch sowieso abends seine Hauptmahlzeit einnimmt oder eine Ernährungsumstellung vor sich hat, der sollte einen Blick riskieren.
  • Die Warrior-Diät kombiniert letztlich Elemente einer Low-Carb Diät mit Intervallfasten. Beides sind erprobte und beliebte Diätformen, die je nach Härtegrad unterschiedlich schwer durchzuhalten sind.
  • Im Unterschied zur Renegade-Diät oder zur 5:2 Diät legt die Warrior Diät jeden Tag ein sehr langes Zeitintervall vor, an dem nichts gegessen wird. Wem das zu lange dauert, der kann es also auch mit einer kürzeren Form des Intervallfastens probieren.

Warrior Diät: Anlehnung an die Steinzeit

  • Die Diät wurde von Ori Hofmekler entworfen und nimmt Bezug auf die Ernährung und Lebensweise der Menschen in der Steinzeit. Diese mussten tagsüber jagen, bevor sie abends ihre Mahlzeit verzehrten. Der Stoffwechsel war demnach nicht auf eine permanente Ernährungsweise, bei der alle paar Stunden und zwischendurch gegessen wird, eingestellt.
  • Es soll nur dann gegessen werden, wenn wirklich Hunger besteht. Zudem sollte das Essen möglichst naturbelassen sein und wenig Kohlenhydrate enthalten, um mehr Energie über den Tag zu haben und das Nachmittagstief zu umgehen.
Obstauslage im Supermarkt

Warrior-Diät: Ablauf

  • Die Warrior-Diät ist einfach: 20 Stunden am Tag gibt es kein Essen und 4 Stunden darfst du essen, ohne auf die Kalorien zu achten
  • Auf Zucker und Fast-Food sollte jedoch verzichtet werden. Somit sind einfache Kohlenhydrate eher zu vermeiden. Komplexe Kohlenhydrate wie Vollkornreis oder Kartoffeln sind erlaubt.
  • In den Stunden, an denen du nicht essen sollst, geht es nicht so strikt zu, wie bei anderen Diäten. Wenn möglich, solltest du zwar wirklich auf eine Mahlzeit verzichten, doch kleine gesunde Snacks, wie Gemüse, Eiweiß oder etwas Obst, sind in Ausnahmefällen erlaubt. Achte auf kleine Portionen mit maximal 200 Kalorien.
  • Bewegung und Sport unterstützt das Abnehmen. Daher solltest du auch bei dieser Diät etwas Fitness machen. Für Leute, die wirklich Muskeln aufbauen wollen, eignet sich ein Fastenfenster von 20 Stunden nicht so gut. In dem Fall sollten mehrere kleine Proteinmahlzeiten im Verlauf des Tages verzehrt werden.
  • Am Ende des Tages kannst du dir deine Mahlzeit zwar großzügig zusammenstellen, du solltest jedoch mit Lebensmitteln von geringer Kaloriendichte starten (z.B. Salat) und dich dann steigern.

Warrior-Diät: Vorteile

  • Verzicht auf Essen über 20 Stunden sorgt für negative Kalorienbilanz und verhilft somit zum Abnehmen.
  • Essen am Abend kommt vielen Menschen entgegen, da sie sowieso nach der Arbeit ihre warme Mahlzeit verzehren.
  • Auch Familien, die abends zusammen essen möchten, können so, trotz Diät einzelner Personen, ihre Mahlzeit gemeinsam zu sich nehmen.
  • Eine große Mahlzeit am Abend macht müde und fördert somit das Einschlafen.

Warrior-Diät: Nachteile

  • Der Körper muss sich erst nach und nach an das lange Fastenfenster gewöhnen. Somit wird es vielen Menschen schwer fallen, die Diät durchzuhalten.
  • Für ambitionierte Fitnesssportler nur in modifizierter Version empfohlen (siehe oben), da der Körper sonst schwer an die Höchstleistung kommen wird.
  • Wer abends oft ausgeht und Dinge unternimmt kann sich nach der schweren Mahlzeit müde und schlapp fühlen.

Du magst Low-Carb, bist aber auf der Suche nach einer passenderen Diät für dich? Alles zum Überbegriff Low-Carb-Diät erfährst du hier. Zudem zeigen wir dir, wie du dir selber einen gesunden Ernährungsplan erstellen kannst.

Wenn du dich mit anderen über das Abnehmen, permanenten Hunger sowie passende Lebensmittel austauschen möchtest, schaue mal in unserer BRIGITTE Community vorbei.

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