Ambrosia-Allergie: Symptome und Behandlung

Eine Ambrosia-Allergie kann für starke Beschwerden sorgen. Wir erklären, was du über die Pflanze wissen musst und welche Behandlung gegen die Symptome hilft.

Was passiert bei einer Ambrosia-Allergie?

Die Ambrosia ("beifußblättriges Traubenkraut" oder auch Beifußambrosie) blüht vor allem zwischen Mitte Juli und Oktober. Wer eine Ambrosia-Allergie hat, hat bei Ambrosiapollen typische Allergie-Symptome wie Schnupfen und Juckreiz. Es kann außerdem unter anderem zu einer Kreuzallergie mit verschiedenen Lebensmitteln und anderen Pflanzen kommen. Mit Medikamenten oder einer Hyposensibilisierung lässt sich die Ambrosia-Allergie behandeln.

Das macht die Ambrosia für Allergiker so gefährlich

Laut Experten leiden rund zwei Millionen Deutsche an einer Ambrosiaallergie – dabei stammt das Gewächs gar nicht von hier. Eigentlich ist die Ambrosia in Nordamerika zuhause. Aber eine einzige Ambrosia kann – sehr zum Unglück aller Allergiker – bis zu einer Milliarde Pollen verbreiten. So gelang es der Pflanze, sich weltweit auszubreiten. 

Wer als Allergiker Ambrosiapflanzen in seinem Garten entdeckt, sollte sie unbedingt inklusive Wurzeln entfernen lassen. Danach heißt es, den Boden zu beobachten: Sprießen kleine Pflänzchen nach, sollte auch die umliegende Erde großzügig entsorgt werden – vermutlich steckt sie voller Ambrosiasamen.

Welche Symptome treten bei einer Ambrosia-Allergie auf?

Die Symptome beim Pollenflug der Ambrosia ähneln denen von Heuschnupfen. Es kann bei einer Allergie zu folgenden Beschwerden kommen: 

Welche Kreuzallergien können auftreten? 

Bei einer Ambrosia-Allergie sind Kreuzallergien mit Lebensmitteln und anderen Pflanzen nicht ungewöhnlich. Folgende Lebensmittel zählen zu den Allergieauslösern:

  • Apfel
  • Banane
  • Pfirsich
  • Nektarine
  • Melone / Wassermelone
  • Zucchini
  • Gurke

Die Pollenallergie kann sich außerdem auf folgende Pflanzen ausweiten:

  • Gräser
  • Arnika
  • Kamille
  • Gänseblümchen

Behandlung: Was hilft beim Pollenflug?

Wie bei den meisten Allergien kommt auch hier eine Behandlung mit Medikamenten wie Antihistaminika in Betracht – sofern keine Histaminunverträglichkeit vorliegt. Die Pollen vollständig vermeiden kann man nicht – durch Pollen- und Luftfilter lassen sich die Ambrosiapollen aber zumindest eindämmen. Langfristig hilft gegen die Beschwerden eine Hyposensibilisierung.

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