Abnehmen: Endlich sind wir unsere Pfunde los!

Pfunde loswerden

Schwangerschaft, Süßhunger, Stress. Wie drei Frauen es mit dem Diät-Coach geschafft haben, schlank zu werden und ihr Gewicht zu halten.

Barbare Niessen:

Barbara Niessen, 41, verlor Schwangerschaftspfunde und freut sich, dass sie bei der Diät flexibel bleibt

Barbara Niessen, 41, verlor Schwangerschaftspfunde und freut sich, dass sie bei der Diät flexibel bleibt

Ein monatelanger Gewichtsstillstand stellte mich arg auf die Probe.

Abnehmen per Internet? Das wollte ich unbedingt mal probieren! Mit der BRIGITTE-Diät hatte ich gute Erfahrungen gemacht, nach meiner ersten sogar zehn Kilo verloren. Jetzt sollten noch mal mindestens zehn Kilo runter. Und das hat richtig gut geklappt!

Was ich toll finde am Diät-Coach: dass man sich genaue Pläne machen kann und trotzdem flexibel bleibt - je nachdem, was man gerade im Haus und worauf man Lust hat. Das Kochen ist dann zwar etwas aufwändig, aber auch gesünder. Allerdings habe ich für die Kinder extra gekocht. Wäre zwar nicht nötig gewesen, aber so hatte ich meine begrenzte Portion und kam nicht in Versuchung aufzuessen, was sie übrig ließen.

Gut ist, dass es viele wirklich leckere Rezepte gibt und man richtig satt wird. Ich habe einen ganzen Ordner Lieblingsrezepte, die ich regelmäßig koche. Ich esse jetzt mehr frisches Gemüse, mehr Obst und von allem nicht mehr so viel. Seit ich weiß, dass so ein kleines Tütchen Erdnüsse mehr Kalorien hat als eine komplette BRIGITTE-Diät-Mahlzeit, greife ich kaum noch danach.

Aber es gab auch Durststrecken. Ein monatelanger Gewichtsstillstand stellte mich arg auf die Probe. Und ich muss wirklich dranbleiben, auf meine Ernährung achten und Sport machen, denn ich bin eine gute Futterverwerterin.

Anne Engels:

Anne Engels, 49, isst nicht mehr aus Frust und ließ sich von der Community Tipps geben

Anne Engels, 49, isst nicht mehr aus Frust und ließ sich von der Community Tipps geben

Mir war klar, dass ich es allein nicht schaffen würde.

Seit meiner Jugend hatte ich immer etwas zu viel drauf. Aber erst nach der Schwangerschaft ging der Kampf mit den Pfunden richtig los. Aus lauter Frust darüber habe ich mich meist mit Schokolade und Kuchen getröstet. Es war ein ständiges Auf und Ab. Ende 2007 wog ich dann 80 Kilogramm - bei 1,60 Meter Größe.

Der nächste Frust: Ich bemerkte, wie sehr manche Männer in meinem Freundeskreis auf schlanke Figuren achten. Ich dachte, ich kann nur einen neuen Partner finden, wenn ich schlank bin. Ich bin alleinerziehend, habe eine 18 Jahre alte Tochter. Mir war klar, dass ich es allein nicht schaffen würde.

Das Konzept des Diät-Coaches hat mich sofort angesprochen. Okay, anfangs war es etwas mühselig, jeden Tag einzugeben, was man isst. Aber nur so fällt auf, wenn man über dem Soll liegt. Fürs Büro habe ich die Tipps vom Coach für die "kalte Küche" beherzigt, und selbst bei Geschäftsessen war es für mich kein Problem, weiter im Diätplan zu bleiben. Man findet im Restaurant immer etwas Fettarmes auf der Karte.
Am meisten motiviert hat mich die "Community". Ich fand eine nette Gruppe von Frauen, fühlte mich sofort verstanden und gut aufgehoben. Von dort kam die zündende Idee, wie ich Sport zeitlich unterbringen kann: mit einem Trampolin für zu Hause - das ist toll und schont die Gelenke. Ich schwinge zu gern da drauf.

Innerhalb von acht Monaten nahm ich 14 kg ab und fuhr als vollkommen neuer Mensch in meinen Trekking-Urlaub. Wie leicht ich plötzlich die Berge hinaufkam! Mit 66 bis 67 Kilo fühle ich mich pudelwohl - und das schon seit eineinhalb Jahren! Ich will nie wieder 80 kg wiegen ... und die nächsten Trekkingurlaube sind schon geplant.

Anabell Rett:

Anabel Rett, 37, entlarvte ihr Essverhalten und motivierte sich mit den leckeren Rezepten

Anabel Rett, 37, entlarvte ihr Essverhalten und motivierte sich mit den leckeren Rezepten

Meine persönliche Essfalle: zu wenig Ruhe und Entspannung.

Auch mit 89 Kilo hielt ich mich nie für fett. Bis ich von einem dickbäuchigen Mann angesprochen wurde, der meinte, dass wir doch ähnliche Figuren hätten - ich war entsetzt! Dann vor drei Jahren ein Bandscheibenvorfall, trotz ein- bis zweimal wöchentlich Nordic Walking. Das gab den Ausschlag. Ich erhöhte mein Sportpensum, ging zum Schwimmen und habe das BRIGITTE-Frühlings-Workout gemacht.

Und ich meldete mich beim Diät-Coach an. Da habe ich eifrig alles protokolliert, was ich gern esse. Was mich wirklich erstaunte: Ich esse eher zu wenig Fett und zu viele Kohlehydrate. Und mir war nicht bewusst, wie viel Kalorien Getränke, zum Beispiel Säfte und Alkohol, liefern. Das Kochen war gar kein Problem, obwohl ich voll berufstätig bin und auch sonst viel um die Ohren habe. Mich hat sehr motiviert, immer wieder etwas Neues zu entdecken, mal ein Gewürz, mal eine besondere Kombination von Zutaten. Jetzt wiege ich 70 Kilo und würde gern noch drei bis fünf los werden. Meine "Erkenntnis fürs Leben": Man kann ungesunde Essgewohnheiten ablegen, wenn man leckere Alternativen hat. Man muss sich aber auch Zeit mit dem Abnehmen lassen. Meine persönliche Essfalle: zu wenig Ruhe und Entspannung.

Text: Susanne Gerlach Fotos: www.moondogstudio.com (2), Petra Stockhausen

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