Depression: Ursachen, Symptome und Behandlungen


Was Depressionen mit Menschen machen


Depression: Immer noch ein Tabuthema

Depressionen zählen nach wie vor zu den häufigsten und gleichzeitig am meisten unterschätzten psychischen Erkrankungen in Deutschland. Rund 5,3 Millionen Erwachsene hierzulande leiden einmal in ihrem Leben an einer Depression, Kinder und Jugendliche sowie Senioren über 79 sind in der Statistik noch nicht mal mit einberechnet.
Depressionen werden oft verharmlost
Gefährlich ist die Depression auch deshalb, weil sie oft schleichend und langsam beginnt: Anfangs treten typische Depression-Symptome wie Erschöpfung, Müdigkeit und Schlafstörungen auf, außerdem können sich Betroffene schlecht konzentrieren. Hinzu kommt später ein Gefühl der Überforderung und scheinbar grundlose Traurigkeit, mit der das Umfeld des Patienten nicht immer umgehen kann.
Die Beschwerden werden in unserer leistungsorientierten Gesellschaft heruntergespielt, sodass Betroffene sich häufig gar nicht trauen, darüber zu sprechen. Dabei ist es kaum möglich, die Depression alleine in den Griff zu bekommen. Wer entsprechende Symptome bei sich feststellt, sollte sich unbedingt seinem Arzt anvertrauen. Dieser weiß, wie man die Depression behandeln kann.
Depressiv verstimmt oder depressiv?
Für Laien ist es außerdem gar nicht so einfach, zu unterscheiden, ob sie tatsächlich an einer Depression leiden oder an einer sogenannten depressiven Verstimmung. Diese tritt nur zeitweise auf, der Patient kann diesem Seelentief aber in der Regel aus eigener Kraft wieder entkommen. Was du über die depressive Verstimmung wissen solltest, erfährst du hier.