Hausmittel gegen Fieber: Das sind die Besten!

Hausmittel gegen Fieber helfen auf sanfte und natürliche Art dabei, erhöhte Temperaturen in den Griff zu bekommen. Mit diesen Mitteln lässt sich das Fieber senken.

Was ist Fieber? 

Ab wann habe ich Fieber? Bei Erwachsenen gilt eine Temperatur ab 37,5 Grad Celsius als erhöhte Temperatur, ab 38,5 °C spricht man von Fieber. Bei älteren Menschen, Säuglingen und kleinen Kindern sind bereits Temperaturen ab 37,8 °C bedenklich. Häufig ist Fieber eines der Symptome von Infektionserkrankungen wie der Grippe. Übrigens erklären wir in diesem Artikel, wie Fieber messen richtig funktioniert.

Warum bekommen wir Fieber? 

Fieber ist eigentlich ein praktisches Hilfsmittel des Körpers, um dem Immunsystem bei der Abwehr von Krankheitserregern zu helfen: Eine hohe Körpertemperatur beschleunigt die Stoffwechselvorgänge und hält Viren und Bakterien davon ab, sich zu vermehren. Deshalb sollte man eine erhöhte Temperatur auch nicht sofort unterbinden.

Welche Hausmittel gegen Fieber helfen? 

Ab einer Temperatur von 39 °C ist es sinnvoll, fiebersenkende Maßnahmen zu ergreifen. Welche Hausmittel gegen Fieber helfen? 

Wadenwickel 

Wenn das Fieber über 39°C steigt, solltest du Wadenwickel machen: Feuchte kleine Handtücher um die Waden legen, darüber trockene Geschirrtücher, ganz außen mit einem leichten Schal umwickeln. Sobald sich der Wickel am Körper warm anfühlt, sollte er ausgewrungen und erneuert werden. Mit Wadenwickeln lässt sich zum einen das Fieber senken, zum anderen fühlen sie sich einfach angenehm kühl an.

Essigstrumpf

Essigstrümpfe sind eine Alternative zum Wickel. Dafür werden Wasser und Apfelessig im Verhältnis 5:1 gemischt und zwei Baumwollsocken in die Tinktur hineingetaucht. Diese werden dann bestenfalls bis über die Waden angezogen. Darüber wird ein Paar trockene Socken gezogen. Erwachsene dürfen die Essigstrümpfe zwischen 45 und 60 Minuten tragen, Kinder bis zu 20. Anschließend werden die Waden sanft abgerubbelt. 

Waschung 

Gerade für kleine Kinder ist die Waschung wohltuend. Dabei wird das Kind mit einem Waschlappen, der in lauwarmes Wasser getaucht wird, abgerieben. Als erstes die Hände, dann die Arme, der Hals, der Bauch, die Seiten, der Rücken, die Füße, die Beine, zuletzt der Po – bestenfalls in Richtung des Haarwuchses, sonst mit kreisenden Bewegungen. Der Waschlappen sollte nur angefeuchtet werden. Am besten wird das Kind danach nicht extra abgetrocknet, damit eine Verdunstungskälte entstehen kann. Stattdessen bekommt es trockene Kleidung und wird warm zugedeckt.

Sehr viel trinken! 

Vor allem Wasser und schweißtreibender Tee, beispielsweise mit Lindenblüten oder anderen Heilpflanzen (zum Beispiel Salbei), sind gut zum Trinken bei Fieber geeignet.

Jin Shin Jyutsu 

Die Finger der linken Hand etwa fünf Zentimeter rechts der Wirbelsäule auf den Beckenrand und die Finger der rechten Hand rechts vom Schambein auflegen. Mindestens drei Minuten halten, eher länger, bis ein gleichmäßiges Pulsieren zu spüren ist. Dann die Finger und die Seiten wechseln. Diese kleine Übung kann auch mehrfach am Tag wiederholt werden.

Erkältungsbäder 

Warmes Wasser zwischen 38 und 40°C wirkt ebenfalls schweißtreibend und senkt das Fieber. Sinnvoll sind zusätzlich drei bis vier Tropfen eines ätherischen Öls (zum Beispiel Pfefferminz) in der Badewanne. Ein Erkältungsbad sollte maximal 20 Minuten dauern, damit der Kreislauf nicht belastet wird. Viel Ruhe ist besonders nach dem Bad sinnvoll: Warm einpacken und ins Bett legen. 

Wann sollte ich mit Fieber zum Arzt? 

Starkes Krankheitsgefühl, Benommenheit, Atemnot und anhaltendes Fieber über 39°C sind ein Fall für den Arzt und sollten nicht mehr nur durch Hausmittel gegen Fieber behandelt werden. Falls der Mediziner keine Hausbesuche macht, sollte man am besten ein fiebersenkendes Mittel nehmen, bevor man zur Praxis fährt.

Erste Hilfe gegen den Infekt

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