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Hausmittel gegen Schnupfen Die besten auf einen Blick

Hausmittel gegen Schnupfen: Kamillentee
© George Dolgikh / Shutterstock
Hausmittel gegen Schnupfen können die lästigen Beschwerden auf besonders sanfte Art lindern. Wir verraten, wie du den Schnupfen wieder loswerden kannst!

Das sind die besten Hausmittel gegen Schnupfen

Die Nase läuft ununterbrochen, nachts ist sie dicht, was das Atmen erschwert, und dazu kommt meistens noch ein unangenehmer Druckschmerz im Kopf: Schnupfen kann auf Dauer wirklich lästig sein. Zum Glück musst du deshalb nicht immer direkt zum Arzt. Einfache Hausmittel gegen Schnupfen können die Symptome lindern und dafür sorgen, dass Schleim leichter abläuft und die Nase wieder frei und gut belüftet wird. Mit diesen Hausmitteln kannst du Schnupfen und anderen Symptomen wie Fieber die Stirn bieten:

  • Nasenspray: Nasenspray hilft dabei, die bei Schnupfen angeschwollene Nasenschleimhaut wieder abschwellen zu lassen. Allerdings sind die Sprays nur für den kurzen Gebrauch zu empfehlen. Zum einen können Nasensprays abhängig machen, zum anderen trocknen die meisten das empfindliche Nasengewebe auch aus. Letzteres lässt sich durch ein Nasenspray auf Meerwasserbasis verhindern. An besten liest man vor der Nutzung die Packungsbeilage.
  • Inhalieren: Um die Nasenschleimhaut und die Atemwege zu befeuchten und besser durchatmen zu können, ist Inhalieren ein guter Weg. Am besten nutzt man dazu ein Dampfbad auf Kamille- oder Thymianbasis, Erwachsene können aber auch ätherische Öle (z. B. Eukalyptus oder Menthol, gibt es fertig in der Apotheke) verwenden. Bei Kindern eignen sich die Öle nicht – sie können die Atemwege reizen.
  • Brust einreiben: Auch hier kommen ätherische Öle zum Einsatz, die man auf der Brust verreibt. Dort sollen sie verdunsten und können so inhaliert werden.
  • Nasendusche: Durch eine Nasenspülung mit einer Kochsalzlösung werden Erreger wie Viren und Bakterien aus der Nase gespült, sodass die Infektion leichter abheilen kann. Außerdem wird die Nasenschleimhaut befeuchtet.
  • Viel trinken: Mindestens zwei Liter Wasser täglich sorgen dafür, dass Schleimhäute und Atemwege befeuchtet werden. Neben Wasser ist auch Kräutertee erlaubt – vor allem Kamille, denn die Pflanze lindert Entzündungen.
  • Heißes Bad: Wärme ist bei einer Erkältung generell besonders wohltuend und unterstützt das Immunsystem bei seiner Arbeit. Ein Erkältungsbad steigert die Durchblutung und unterstützt das Immunsystem schnell im Kampf gegen die Krankheitserreger. Zum besseren Durchatmen können ein paar Tropfen ätherisches Öl mit in die Badewanne gegeben werden – fertig!
  • Rotlicht: Auch eine Rotlichtlampe kann mit ihrer gezielten Wärme wohltuend sein und Druckschmerz im Kopf oder im Gesicht lindern, außerdem lässt sich so die Durchblutung fördern. Dazu einfach etwa 20 Minuten mit geschlossenen Augen vor eine Rotlichtlampe setzen und entspannen.
  • Gewürze: Scharf gewürztes Essen macht nicht nur die Nase frei, es hilft unserem bei Schnupfen oft nicht so gut funktionierendem Geschmackssinn auch dabei, überhaupt etwas wahrzunehmen. Es bieten sich besonders gut Knoblauch, Zwiebeln und Ingwer an, aber auch Cayennepfeffer geht.
  • Erhöhte Schlafposition: Im Liegen staut sich das Sekret in der Nase und behindert die Atmung. Wer kann, sollte mit dem Kopf zum Schlafen etwas erhöht liegen.
  • Ausruhen: Unser Körper hat im Kampf gegen Viren und Co. schon genug zu tun, deshalb sollten wir uns bei Schnupfen und anderen Erkältungsbeschwerden ausruhen.
  • Hühnersuppe: Omas Hühnersuppe hat bei Erkältung tatsächlich eine tolle Wirkung: Sie ist entzündungshemmend und die vielen enthaltenen Proteine boosten bei Schnupfen das Immunsystem im Kampf gegen Erreger. Das beste Rezept findest du hier:
Hühnersuppe: So gelingt sie euch garantiert

Wann sollte ich zum Arzt?

Nicht in jedem Fall erzielen Hausmittel die beste Wirkung gegen die Beschwerden. In folgenden Fällen sollte der Schnupfen besser ernstgenommen und ein Arzt aufgesucht werden:

  • Beschwerden kehren immer wieder
  • Der Schnupfen dauert länger als eine Woche
  • Es kommen weitere Symptome wie Schmerzen, Fieber oder starke Kopfschmerzen dazu.

Die Beschwerden könnten beispielsweise darauf hindeuten, dass sich aus der einfachen Erkältung eine Nasennebenhöhlenentzündung (Sinusitis) entwickelt hat. Damit ist nicht zu spaßen – eine Sinusitis sollte unbedingt von einem Arzt behandelt werden. 

Noch mehr Tipps für deine Gesundheit

Du willst noch andere Beschwerden, zum Beispiel Halsschmerzen und Co., lindern? Dann schau doch mal in unsere Artikel Hausmittel gegen Erkältung, Hausmittel gegen Husten und Hausmittel gegen Halsschmerzen. Außerdem verraten wir die besten Stirnhöhlenentzündung-Hausmittel.

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