Laufende Nase – was kann ich dagegen tun?

Eine laufende Nase tritt oft bei Erkältungen auf, kann aber auch andere Ursachen haben. Hier kommen die besten Tipps und Tricks für deine Schniefnase.

Wenn die Nase läuft und die Taschentücher im Dauereinsatz sind, sprechen Mediziner von Fließschnupfen. Die Schniefnase kann verschiedenste Ursachen haben. Welche das sind und was du akut gegen eine laufende Nase unternehmen kannst? Hier erfährst du alles rund um das Thema Schnupfen. 

Laufende Nase bei Erkältungen 

In den allermeisten Fällen tritt ständiges Naselaufen bei Erkältungskrankheiten in Form von Schnupfen auf. Der Fließschnupfen bei Erkältungen wird häufig begleitet von gereizten Nasenlöchern und schmerzenden Nebenhöhlen

Dabei kommt es zu Entzündungen, infolge derer die Nasenschleimhäute gereizt und übermäßig stark durchblutet werden. Es tritt dünn- bis dickflüssiges Sekret aus der Nase. Über dieses Sekret werden die eingedrungenen Krankheitserreger aus dem Körper ausgeschieden. 

So wird vermieden, dass sich Bakterien oder Viren in den Atemwegen ausbreiten, was wiederum zu einer Superinfektion, beispielsweise einer Entzündung der Nasennebenhöhlen oder auch zu einer Lungenentzündung, führen kann. Deshalb solltest du bei einer Erkältung oder einem Schnupfen unbedingt darauf achten, dass der Schleim aus deiner Nase gut abfließen kann, denn eine verstopfte Nase behält allerlei Krankheitserreger im Körper. 

Laufende Nase bei Allergien 

Eine ebenso weit verbreitete Ursache einer laufenden Nase sind allergische Reaktionen, allen voran Heuschnupfen. Hier spricht der Fachmann von einem allergischen Fließschnupfen. Der Fließschnupfen bei einer Allergie ist Teil der Abwehrreaktion des Körpers gegen bestimmte Stoffe. Er geht einher mit weiteren Symptomen wie geschwollenen Schleimhäuten in der Nase, Niesen, tränenden Augen und Juckreiz. 

Laufende Nase: Weitere Ursachen 

Ist der Grund deines Schnupfens unklar oder die Symptome nicht eindeutig, solltest du in jedem Fall einen Arzt aufsuchen, der sich auf Ursachenforschung begibt. 

Neben einer Erkältung oder einer Allergie gibt es verschiedenste Ursachen für eine laufende Nase: 

  • Bindehautentzündung des Auges 
  • Polypen 
  • Nasennebenhöhlenentzündung 
  • gestörte Funktion der Blutgefäßnerven
  • vasomotorische Rhinitis 
  • Cluster-Kopfschmerzen 
  • Tumore der Nase oder Nasennebenhöhlen 
  • Inhalation von reizenden Stoffen 
  • Scharfes oder heißes Essen (gustatorischen Rhinitis) 

Laufende Nase: Was hilft? 

Die Behandlung beim Fließschnupfen ist natürlich abhängig von den individuellen Ursachen. Die Gründe deiner laufenden Nase solltest du auf jeden Fall abklären, doch hier schon mal ein paar  Akuthilfen, mit denen du deine laufende Nase schnell stoppen kannst. 

  • Nasenspray: Nasensprays sorgen dafür, dass die Durchblutung der Gefäße in der Nasenschleimhaut runtergefahren wird und das Sekret gut abfließen kann. So kannst du wieder frei durchatmen, die Symptome deines Schnupfens werden sofort gelindert. Aber Achtung: Verwende das Nasenspray nicht länger als eine Woche, da es abhängig machen kann. 
  • Nasenspülung: Ein bewährtes Hausmittel bei einer laufenden Nase ist eine Nasenspülung. Du benötigst eine Nasenspülkanne, lauwarmes Wasser und einige Teelöffel Salz. Nun einfach die Nasendusche in ein Nasenloch einführen und durch das andere Nasenloch spülen. Dieser Vorgang desinfiziert die Nasenschleimhäute und löst den Schleim. 
  • Inhalieren: Das Einatmen von heißem Dampf wirkt schleimlösend. Darüber hinaus beugen Dampfinhalationen Nasenbluten vor. Hierzu einfach kochendes Wasser in eine Schüssel füllen und ein paar Tropfen Eukalyptusöl hinzugeben. Bedecke deinen Kopf mit einem Handtuch, beuge dich über die Schüssel und atme den wohltuenden Dampf etwa zehn Minuten lang durch die Nase ein.

Wir haben weitere Tipps für dich, wenn dich die Erkältungswelle erreicht hat: Vom Schüttelfrost, über Hausmittel gegen Erkältung bis hin zum Fieber senken.

Videotipp: So wirst du eine Erkältung in 24 Stunden los

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