Stirnhöhlenentzündung-Hausmittel, die helfen

Über Stirnhöhlenentzündung-Hausmittel lassen sich die unangenehmen Beschwerden der Erkrankung auf sanfte Art lindern. Diese Hausmittel haben sich bewährt!

Behandlung: Stirnhöhlenentzündung-Hausmittel im Überblick

Bei einer Stirnhöhlenentzündung ("Sinusitis frontalis") kann der Arzt Medikamente verschreiben, die beispielsweise die Schleimhäute der Stirnhöhlen und der Nasennebenhöhlen abschwellen lassen. Ansonsten können sanfte Stirnhöhlenentzündung-Hausmittel dabei helfen, die Beschwerden in den Griff zu bekommen. Folgende Hausmittel kommen gegen Symptome wie Kopfschmerzen, starken Schnupfen und Co. in Betracht:

  • Viel Trinken: Damit der bei der Stirnhöhlenentzündung übermäßig produzierte Schleim in den Nebenhöhlen der Nase flüssig wird und so besser abfließen kann, sollte viel Wasser getrunken werden – mindestens zwei Liter sollten es sein. Kräutertee, zum Beispiel mit Thymian oder Kamille, ist ebenfalls erlaubt, um das Sekret zu verflüssigen.
  • Inhalieren: Die Schleimhäute müssen bei einer Stirnhöhlenentzündung befeuchtet werden, damit sie leichter abschwellen können. Das geht am besten, indem man inhaliert – auch hier eignet sich beispielsweise Kamille, aber auch ätherische Öle (z. B. Eukalyptus) können verwendet werden. Wichtig: bei Kindern dürfen diese Öle nicht verwendet werden, da sie die Atemwege reizen können.
  • Nasenspray: Auch mithilfe von Nasenspray lässt sich die Schleimhaut in der Nase befeuchten. Sinnvoll ist eines auf Meersalzbasis – das verhindert, dass die Nasenschleimhaut austrocknet.
  • Nasenduschen: Regelmäßige Nasenduschen mit einer Kochsalzlösung empfinden manche Menschen zwar als etwas unangenehm, aber sie spülen Krankheitserreger aus der Nase und vermindern so die Dauer der Stirnhöhlenentzündung.
  • Gewürze: Da bei einer Stirnhöhlenentzündung der Geschmackssinn beeinträchtigt ist, schadet es nicht, dass Essen etwas kräftiger zu würzen. Am besten eignen sich dafür Curcuma, Knoblauch, Thymian und Cayennepfeffer, denn diese Gewürze wirken zugleich schleimlösend.
  • Kartoffelwickel: Gegen die Kopfschmerzen hinter der Stirn kann ein Kartoffelwickel als Hausmittel helfen. Die Kartoffeln werden dafür gekocht, zerdrückt und in ein dünnes Tuch eingeschlagen, das dann auf die Stirn oder die Nase gelegt wird.
  • Duftöl: Wer ein Duftlämpchen zuhause hat, kann auch dieses mit ätherischen Ölen oder Teebaumöl befüllen und sie ins Schlafzimmer stellen. Das hilft nachts beim Durchatmen.
  • Rotlicht: Die meisten Patienten empfinden Wärme bei einer Stirnhöhlenentzündung als wohltuend, außerdem löst sie festsitzenden Schleim. Dazu am besten etwa 20 Minuten vor eine Rotlichtlampe setzen, dabei die Augen zum Schutz geschlossen halten.
  • Hühnersuppe: Bei Sinusitis jeder Art ist die Hühnersuppe das beste Rezept, um die Beschwerden der Entzündung schnell loszuwerden, denn sie befeuchtet die Atemwege und wirkt entzündungshemmend. Das beste Rezept findest du hier:
Hühnersuppe: So gelingt sie euch garantiert

Stirnhöhlenentzündung: Hausmittel bei chronischer Sinusitis

Die Hausmittel lindern die Beschwerden auch bei einer chronischen Entzündung der Nebenhöhlen. Und: Generell helfen die Hausmittel nicht nur bei einer Stirnhöhlenentzündung, sondern auch zur Behandlung einer Nasennebenhöhlenentzündung!

Lese-Tipp: Du willst noch mehr über die verschiedenen Arten der Sinusitis und über Atemwegserkrankungen erfahren? Dann schau doch mal in unsere Artikel Gelber Schnupfen, Nasennebenhöhlenentzündung-Hausmittel und akute Bronchitis.

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