Trockene Nase: Ursachen und Pflege-Tipps

Eine trockene Nase kann verschiedene Ursachen haben. Hier erfährst du, welche Auslöser typisch sind und was gegen eine ausgetrocknete Nase helfen kann.

Trockene Nase: Was steckt dahinter?

Wenn jemand eine trockene Nase hat, meint er eigentlich, dass er an einer trockenen Nasenschleimhaut leidet ("Rhinitis sicca"). Damit diese Schleimhaut ihre Funktionen erfüllen kann (Aufbereitung der Atemluft, Abwehr von Keimen), muss sie befeuchtet sein – wofür sie in der Regel durch die Bildung eines Schutzsekrets selbst sorgt. Verschiedene Auslöser lassen die Nasenschleimhaut aber austrocknen, was für Symptome wie Jucken oder Brennen sorgen kann. Je nach Ursache lässt sich eine trockene Nase in der Regel aber gut behandeln.

Mögliche Auslöser für eine trockene Nase

Ist die Nasenschleimhaut ausgetrocknet, kann das folgende Ursachen haben:

  • Schnupfen, generelle Infektionen wie Erkältung
  • Allergie
  • Trockene Luft, zum Beispiel durch Klimaanlage oder Heizung
  • Häufiges Naseputzen
  • Klimafaktoren, z. B. große Kälte oder starke Sonne
  • Zigarettenrauch

Typische Symptome einer ausgetrockneten Nasenschleimhaut

Ist die Nase trocken, können folgende Beschwerden auftreten: 

  • Nase verstopft
  • Riechsinn gestört
  • Jucken oder Brennen
  • Niesreiz (wenn sich die Trockenheit in die Nasennebenhöhlen ausbreitet)
  • Nasenbluten (die winzigen Verletzungen werden von Krusten überzogen, die beim Naseputzen wieder aufreißen – dadurch bilden sich neue Krusten, die noch stärkeres Nasenbluten auslösen können)

Zusätzlich besteht ein generell höheres Infektionsrisiko, da Keime schlechter abgewehrt werden können.

Beim Niesen Nase zugehalten - eine Woche Krankenhaus!

Behandlung: Was tun gegen eine trockene Nase?

Ist die Nase trocken, weil eine andere Grunderkrankung wie eine Infektion vorliegt, muss diese zunächst behandelt werden. Mögliche Krusten sollten vorsichtig entfernt werden – notfalls auch durch den Arzt. Damit die Schleimhaut ihre Funktion wieder aufnehmen kann, muss man die Nase befeuchten. Mithilfe von abschwellenden Nasensprays oder -tropfen kann eine verstopfte Nase befreit werden. Diese Mittel sollten jedoch genau nach Verpackungsanweisung und nur kurzzeitig genommen werden – schon nach sieben Tagen besteht sonst die Gefahr, davon abhängig zu werden. Außerdem sollten die Produkte, die man verwendet, möglichst frei von Konservierungsmitteln sein.  Zusätzlich lässt sich die Nasenschleimhaut befeuchten, indem man auf ausreichende Flüssigkeitszufuhr achtet – mindestens zwei Liter Wasser täglich sollten es schon sein. 

Extra-Tipp: Bei einer trockenen Nase sind oft auch die Augen trocken. Hier helfen Augentropfen, die man auch in der Drogerie bekommt.

Lesetipp: Hier erklären wir, wie du Nasenbluten stoppen kannst.

Wer hier schreibt:

Themen in diesem Artikel
Brigitte-Newsletter

Brigitte-Newsletter

Trends und Tipps aus den Bereichen Mode & Beauty, Reise, Liebe und Kochen - lies zum Wochenstart das Beste von Brigitte.