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Intuitiv + gesund essen 6 überraschende Anzeichen, dass du dich gesund ernährst

6 überraschende Anzeichen, dass du dich gesund ernährst
© Drazen Zigic / Shutterstock
Die meisten von uns wissen, worauf es bei einer ausgewogenen Ernährung ankommt. Oder? Sechs überraschende Signale, dass du dich gesünder ernährst, als du möglicherweise glaubst.

Noch nie gab es so viele Ernährungsmethoden und Diätkonzepte wie heute. Intervallfasten, glutenfrei, Keto – wer soll sich da noch zurechtfinden? Denn jede der Ernährungsweisen beansprucht für sich, die einzig wahre zu sein. Spoiler: Es gibt nicht das ultimative Healthy-Eating-Konzept. Dafür sind wir alle viel zu unterschiedlich, unser Körper inklusive Stoffwechsel und Verdauung ist viel zu individuell.

Viel wichtiger und gesünder, als sich an die Regeln irgendwelcher Food-Trends zu halten, ist die achtsame Auseinandersetzung mit dem eigenen Körper. Was braucht er wirklich, um langfristig fit und gesund zu bleiben? Was bedeutet eine gesunde Ernährung für mich ganz persönlich? Vielleicht bist du nämlich schon näher dran, als du glaubst.

An diesen 6 Zeichen erkennst du, dass du dich gesund ernährst

1. Du isst, wenn du hungrig bist

Die Diätindustrie versucht seit jeher, uns abzugewöhnen, auf unser natürliches Hungergefühl zu hören. Stattdessen warten wir noch genau 27 Minuten, bis wir etwas essen, weil irgendein neues Ernährungskonzept uns das exakt so vorschreibt. Wenn wir Nahrung brauchen, meldet sich unser Magen mit Hunger – das hat die Natur sich ziemlich clever ausgedacht. Es ergibt also keinen Sinn, dieses Signal unseres Körpers zu ignorieren. Und wenn du es schaffst, tatsächlich dann zu essen, wenn du hungrig bist, bist du schon auf einem wirklich guten Weg. Und zwar viel mehr, als wenn du mit eiserner Disziplin gegen deinen eigenen Körper kämpfst.

2. Du hörst auf zu essen, wenn du satt bist

Dieser Gedanke geht natürlich weiter: Nicht nur solltest du essen, wenn du hungrig bist – du solltest es auch lassen, wenn du satt bist. Klingt logisch, oder? Aber durch oft jahrelange Diäten und Restriktionen haben wir unser Gehirn darauf trainiert, das Sättigungsgefühl zu ignorieren. Denn wer weiß, wann es wieder etwas gibt! Heißhunger entsteht vor allem aus ungesunder Ernährung und Verboten heraus. Wenn du es stattdessen schaffst, wirklich auf dein Hunger- und Sättigungsgefühl zu hören, tust du deiner Gesundheit einen großen Gefallen.

3. Du weißt, welches Essen dir guttut

Es gibt keine "guten" und "schlechten" Lebensmittel – alles ist eine Frage des Maßes und unserer individuellen Konstitution. Logo: Zu jeder Mahlzeit drei Schokoriegel zu essen, ist bestimmt nicht gesund. Aber da rohe Speisen schwerer verdaulich sind als gekochte, gibt es auch Menschen, die beispielsweise Salat nicht gut vertragen.

Je mehr es uns gelingt, auf die Zeichen unseres Körpers zu hören, desto weniger werden wir auch Gelüste nach Chips, Schoki und Co. verspüren. Denn sobald unser Gehirn verstanden hat, dass es keinen Mangel gibt und wir einfach ein Stück Schokolade essen können, wenn wir wollen, wird es nicht mehr ständig nach diesen Kalorienbomben verlangen.

Intuitiv wissen wir nämlich, welche Lebensmittel uns guttun, wie oft und wie viel wir davon essen sollten. Sobald wir es schaffen, achtsam auf unseren Körper zu hören, wissen wir, nach welchem Essen uns ein unangenehmes Völlegefühl und Bauchweh quälen und welche Speisen wir dagegen gut vertragen. Wenn du also an diesem Punkt in der Ernährung angelangt bist, bist du auf einem guten Weg.

4. Du bist eher selten krank

Unsere Ernährung beeinflusst unser Immunsystem stark. Dabei geht es selbstverständlich auch um ausreichend Vitamine und Mineralstoffe, damit unsere Abwehrkräfte genug Power haben. Aber es spielt noch mehr eine Rolle. Denn das Immunsystem sitzt zu etwa 70 Prozent im Darm. Was wir essen – und vor allem wie – wirkt sich daher stark darauf aus. Dabei ist es sehr wichtig, dass wir unser Essen entspannt und mit Genuss zu uns nehmen, uns nicht stressen, weil wir beispielsweise gerade etwas "Schlechtes" essen.

Und auch unsere psychische Gesundheit spielt hier eine große Rolle – sie ist nämlich eng mit dem körperlichen Wohlbefinden verknüpft. Setzen wir uns selbst permanent unter Druck, weil wir mit Diäten, Ernährungsregeln oder anderen Stressoren beschäftigt sind, wirkt sich das negativ auf unsere Immun-Power aus. Wenn du dagegen eher selten erkältet bist, machst du hier vermutlich schon einiges richtig.

5. Du fühlst dich fit und energiegeladen

Wenn wir nicht genug essen, unser Hungergefühl ignorieren oder uns nur bestimmte Lebensmittel erlauben, wird sich diese Mangelernährung recht deutlich zeigen: Wir fühlen uns müde und ausgelaugt, können uns schlecht konzentrieren und haben nicht genug Kraft – weder mental noch physisch. Essen wir stattdessen regelmäßig und ausgewogen, bleibt unser Blutzuckerspiegel stabil und wir fühlen uns fit.

6. Du bist ausgeglichen und meist guter Laune

Dasselbe gilt auch für unsere Stimmung: Wer zu wenig isst und dem Körper notwendige Nährstoffe vorenthält, wird das auch ganz schnell an seiner Laune merken. Ständiges Hungergefühl und Diäten schlagen uns buchstäblich auf den Magen – und auf die Stimmung. Auch ein Nährstoffmangel kann unsere Laune beeinflussen, etwa weil unser Hormonspiegel durcheinandergerät. Oder wir fühlen uns nach sehr viel Zucker aufgekratzt. Wer es schafft, sich ausgewogen zu ernähren, weil er auf die Bedürfnisse seines Körpers hört, fühlt sich meist ausgeglichen und seine Laune bleibt stabil.

Verwendete Quellen: quarks.de, apotheken.de

Brigitte

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