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Brokkoli wird gelb Das steckt hinter der Verfärbung von Brokkoli

Brokkoli wird gelb: Brokkoli in einer Schüssel
© tashka2000 / Adobe Stock
Dein Brokkoli wird gelb und du fragst dich, ob das Kohlgemüse noch genießbar ist? Wir zeigen dir, was es mit der Verfärbung auf sich hat.

Inhaltsverzeichnis

Ein Blick ins Gemüsefach deines Kühlschranks und du stellst fest: Der Brokkoli wird gelb. Und nun? Gekonnt ignorieren, wie gewohnt zubereiten, essen und so tun als wäre nichts, oder lieber doch direkt entsorgen?

Wir zeigen dir, was es mit der Verfärbung des Kohlgemüses auf sich hat und verraten dir, ob der gelb verfärbte Brokkoli noch genießbar ist, oder nicht.

Brokkoli wird gelb: Ungenießbar oder sogar gefährlich?

Um die Panik vorwegzunehmen: Der Verzehr von gelben Brokkoli hat keinerlei gesundheitliche Nachteile – ihr könnt ihn also wie gewohnt essen. Die Verfärbung des Kohls ist lediglich ein Zeichen dafür, dass das sonst so grüne Gemüse nicht mehr wirklich frisch ist und den Großteil seiner Vitamine, Antioxidantien und Mineralstoffe verloren hat. Auch geschmackstechnisch tut sich nicht unbedingt viel im Vergleich zu einem frischen Brokkolikopf. Natürlich geht geschmacklich nichts über frisches Gemüse, ihr könnt das verfärbte Kohlgemüse aber trotzdem bedenkenlos essen und je nach Geschmack zubereiten, zum Beispiel als Brokkolisuppe. Wie wäre es also mit einem Brokkoli-Feta-Suppen-Rezept?

Gelbem Brokkoli vorbeugen: Die Lagerung macht's!

Frischen Brokkoli erkennt man an der kräftigen grünen Farbe, den straffen Röschen und einem festen Strunk. Bei längerer Lagerung wird der Brokkoli gelb, wodurch sich auch seine Röschen verändern und immer mehr an Festigkeit verlieren. Auch die Blüten öffnen sich nach und nach. Um den Verlust der Nährstoffe vorzubeugen, gibt es einige Tricks, damit das Power-Gemüse länger frisch und vitaminreich bleibt:

  • Brokkoli bleibt in der Regel nur zwei Tage frisch und sollte unbedingt im Kühlschrank gelagert werden.
  • In Frischhaltefolie gewickelt oder eingefroren hält sich Brokkoli länger. Davor solltet ihr den Brokkoli aber unbedingt kochen beziehungsweise blanchieren, um Vitamine und Farbe zu erhalten.

Nach gelb kommt braun: Ab in die Bio-Tonne?

Wechselt euer Brokkoli die Farbe von gelb auf braun, so hat das Gemüse nicht nur seine Vitamine und Mineralstoffe verloren, auch vom Aroma bleibt kaum noch etwas übrig. Essen kann man den Spargelkohl, wie der Brokkoli auch genannt wird, zwar immer noch, wirklich schmecken tut er dann aber nicht mehr. Entdeckst du Schimmelfäden oder faulige Stellen, so ist die Zeit des Power-Gemüses im wahrsten Sinne des Wortes reif und der Brokkoli sollte entsorgt werden.

Quellen:

Brigitte

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