Buttermilch: Gesundheit in 11 Buchstaben?

Buttermilch erfrischt und hat viele positive Auswirkungen für unsere Gesundheit. Wir verraten dir, was Buttermilch ausmacht und wie du sie in deine Ernährung einbaust.

Buttermilch: Einführung

Du fragst dich: Was genau ist Buttermilch überhaupt? Buttermilch ist im Endeffekt ein Bestandteil, der bei der Produktion von Butter übrig bleibt. Dabei werden die festen Inhaltsstoffe der Butter (Rahm) von der Flüssigkeit getrennt.

Diese verbleibende Flüssigkeit bezeichnen wir als Buttermilch. Da sich Buttermilch durch den typisch säuerlichen Geschmack auszeichnet, wird bei der Herstellung von süßer Rahmbutter die Flüssigkeit mit Milchsäurebakterien vermengt.

Beachte beim Kauf den Unterschied von Buttermilch und reiner Buttermilch. Erstere ist ein industriell mit Milchsäurebakterien produziertes Getränk, das zusätzlich mit Wasser und Milchpulver zersetzt ist.

Buttermilch: Nährstoffe

In der Butter befindet sich fast das komplette Fett der Milch, sodass die Buttermilch nahezu fettfrei daherkommt. Mit ca. 44 Kalorien eignet sich Buttermilch auch gut zum Abnehmen, da sie im Vergleich zu normaler Milch sogar etwas weniger Kalorien enthält und deutlich besser sättigt.

  • Kalorien: 44 kcal
  • Kohlenhydrate: 4,2 g
  • Eiweiß: 4 g
  • Fett: 1,3 g

Buttermilch: Warum ist sie so gesund?

  1. Muskelaufbau: Milch ist allgemein ein guter Lieferant von Eiweiß. Dazu kommt, dass Milch alle essentiellen Aminosäuren, sprich die Bausteine der Eiweiße, die unser Körper nicht selber herstellen kann, abdeckt. Milch enthält 80 Prozent Casein und 20 Prozent Molke. Molke ist sehr gut vom Körper aufzunehmen und enthält viele BCAAs, die den Muskelaufbau gezielt unterstützen.
  2. Kalzium: Milch enthält Kalzium und das nicht zu knapp. Schon 100 ml Buttermilch enthalten 110 mg Kalzium. Damit hast du schon etwas über ein Zehntel deines Tagesbedarfs gedeckt. Kalzium stärkt unsere Knochen und beugt damit Krankheiten wie Osteoporose vor. Neben Kalzium enthält Milch jedoch auch viele Vitamine und Mineralstoffe.
  3. Fettarm: Wie bereits angedeutet, enthält Buttermilch kaum Fett. Bei Vollmilch oder Käse kommt der hohe Anteil an gesättigten Fettsäuren zum Vorschein, der insbesondere beim Abnehmen oder in einer Diät hinderlich werden kann. Buttermilch eignet sich daher auch hervorragend als sättigender Snack für zwischendurch. Viel besser als zuckerhaltige Getränke!
  4. Verdauung: Nicht nur Kefir eignet sich als probiotischer Zaubertrank. Buttermilch enthält viele Milchsäurebakterien, die Laktose verdauen und Milchsäure abgeben. Durch die Milchsäure ist Buttermilch lange haltbar und bekommt ihren typisch säuerlichen Geschmack. Probiotika wirken sich positiv auf unseren Darm und damit unsere Verdauung aus.

Buttermilch: Abwechslung in der Ernährung

  • Smoothie: Buttermilch kannst du gesund und lecker mit Obst anreichern und leckere Smoothie-Getränke zaubern.
  • Joghurt-Ersatz: Statt Joghurt oder Milch kannst du auch dein Müsli einfach mit Buttermilch anreichern. Vielleicht ist der säuerliche Geschmack zu Beginn etwas ungewohnt, du wirst dich jedoch schnell daran gewöhnen.

Von Magerquark bis Naturjoghurt – wir stellen dir viele Milchprodukte im Detail vor.

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