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Gesundheitsschädliche Genüsse 3 Lebensmittel, die gefährlicher sind als Zucker

Pizza, Softdrinks mit Farbstoffen + Co: 3 Lebensmittel, die gefährlicher sind als Zucker
© Jacob Lund / Shutterstock
Wir wissen es alle: Zucker im Übermaß kann der Gesundheit schaden. Aber wusstest du, dass bestimmte Lebensmittel mindestens genauso schlimm sind?

Bei einer ausgewogenen Ernährung kommt es auf die Balance an. Der Körper braucht Vitamine, Mineralien und Co, deshalb sollte der Speiseplan zu großen Teilen aus frischem Obst und Gemüse bestehen. Heutzutage haben wir aber quasi unbegrenzten Zugang zu stark verarbeiteten Lebensmitteln und Fertiggerichten – deshalb essen die meisten Menschen zu viel davon.

Zucker gehört zu den größten und bekanntesten "Volksgiften", das unserer Gesundheit in großen Mengen massiv schaden kann. Krankheiten wie Bluthochdruck, Diabetes oder Krebs werden begünstigt, Entzündungen im Körper sind oft die Folge von zu hohem Zuckerkonsum. Aber es gibt Stoffe in Lebensmitteln, die möglicherweise sogar noch schädlicher sind als Zucker. Das sind die wichtigsten.

Noch ungesünder als Zucker: Finger weg von diesen Lebensmitteln

1. Transfette

Transfette sind ungesättigte Fettsäuren, die beim industriellen Härten von ursprünglich gesundem Pflanzenöl entstehen. Auch wenn Öl sehr lange und stark erhitzt wird, bilden sich Transfette – zum Beispiel in einer Fritteuse. Und diese Fette können der Gesundheit schaden: Sie erhöhen den Wert des "schlechten" LDL-Cholesterins im Blut und können außerdem Arteriosklerose begünstigen.

Wenn du Transfette in deiner Ernährung meiden willst, solltest du möglichst auf Fertiggerichte und Fast Food verzichten. In Pizza, Burgern und Frittiertem wie Pommes sind sie in großer Menge enthalten. Aber auch Snacks wie Chips oder Gebäck sind reich an den ungesunden Fetten.

2. Künstliche Farbstoffe

Viele Lebensmittel haben von Natur aus eine viel weniger intensive Farbe, als wir es als Konsument:innen gewöhnt sind. Süßigkeiten, Cornflakes, aber auch viele Getränke gehören deshalb zu den Nahrungsmitteln, die oft mit synthetischen Farbstoffen angereichert sind, vor allem mit sogenannten Azofarbstoffen. Diese stehen allerdings im Verdacht, Unverträglichkeiten auszulösen. Du kannst sie an Symptomen wie Nesselsucht, Asthma oder Hautödemen erkennen. Bei Kindern sollen die künstlichen Färbemittel außerdem Aufmerksamkeitsstörungen und Hyperaktivität hervorrufen können. Achte also beim Einkauf möglichst darauf, dass nur Lebensmittel mit natürlichen Farbstoffen in deinem Einkaufskorb landen.

3. Nitritpökelsalz

Um stark verarbeitetes Fleisch wie Schinken, Salami, Bacon oder auch Wurst länger haltbar zu machen und außerdem Aroma und Farbe zu intensivieren, verwenden die meisten Lebensmittelhersteller Nitritpökelsalz. Das ist ein Gemisch aus Speisesalz und Kalium- oder Natriumnitrit (E 249 oder E 250).

Wenn diese Produkte erhitzt werden, bilden sich die gesundheitsschädigenden Nitrosamine – und die können Krebs fördern. Auch Herz-Kreislauf-Erkrankungen begünstigst du mit dem Verzehr dieser Fleischwaren, sogar um bis zu 40 Prozent. Greife also lieber zu unverarbeitetem Fleisch in Bio-Qualität statt zu Würstchen und Co.

Tipp: Alles über entzündungsfördernde Lebensmittel verraten wir hier.

Verwendete Quellen: ndr.de, foodwatch.org, oekotest.de

mbl Brigitte

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