Dinkelmehl: Die bessere Alternative zu Weizen?

Dinkelprodukte erfreuen sich in den letzten Jahren immer größerer Nachfrage. Inwieweit sich Dinkelmehl fürs Backen empfiehlt und was der Unterschied zu Weizen ist, erfährst du hier.

Dinkelmehl: Einführung

  • Dinkel gilt für eine gesunde, ausgewogene Ernährung als eines der am häufigsten empfohlenen Getreide. Rezepte von Dinkelpfannkuchen bis Dinkel-Nudeln findet man im Internet en Masse.
  • Der Nachteil von Dinkelmehl im Vergleich zum Weizenmehl liegt im Preis von diesem Korn. Dinkel ist teurer, da Weizen einfacher angebaut und geschält werden kann und somit weniger profitabel ist. Daher bieten es die Supermärkte auch zu höheren Preisen an.
  • Geschmacklich kommt Dinkel leicht nussig daher, wenn man es mit dem Geschmack von Weizen vergleicht. Besonders lecker kommt Dinkelmehl in Fladen oder Schwäbischen Seelen zur Geltung. Neben Klößen ist es jedoch auch einfach als Brot zu genießen. Dinkelbrot muss übrigens zu mindestens 90 Prozent aus Dinkel bestehen, damit diese Bezeichnung verwendet werden darf.
  • Doch was ist überhaupt der Unterschied von Dinkel und dem immer noch am meistverkauften Getreide, dem Weizen? Grundsätzlich sind Dinkel und Weizen sich sehr ähnlich, trotzdem ist Dinkel die gesündere Variante. Woran liegt das?

Dinkelmehl: Vergleich mit Weizen

  • Dinkel enthält mehr Eiweiß plus eine größere Auswahl an Vitaminen und Mineralstoffen. Das Korn liefert uns unter anderem Vitamin A, B, D und E. Zudem enthält Dinkel die essentielle Aminosäure Tryptophan, die eine stimmungsfördernde Komponente in sich trägt. Alles zur Wirkung von Aminosäuren erfährst du hier.
  • Für Menschen mit einer Glutenunverträglichkeit ist Dinkel und damit auch Dinkelmehl jedoch keine bessere Alternative als Weizenmehl. Dinkel enthält auf 100 Gramm 10,3 Gramm Gluten und damit sogar etwas mehr als Weizen. Gluten selbst ist ein Klebeeiweiß, das vor allem beim Backen für einen festen Teig sorgt.

Dinkelmehl: Super zum Backen

Aufgrund des hohen Glutenanteils eignet sich Dinkel wie gesagt sehr gut zum Backen. Du kannst zwischen drei verschiedenen Mehlarten unterscheiden:

  • Typ 630: Dieses Mehl kannst du für fast alle Rezepte einfach statt Weizenmehl verwenden. Besonders gerne wird es für Rezepte für Brötchen und Gebäck verwendet.
  • Typ 812: Das Mehl Typ 812 kannst du statt Weizenmehl Typ 405 oder 550 nutzen. Rezepte für Kuchen, Pizza oder ein Teig aus Hefe sind mit diesem Dinkelmehl besonders lecker.
  • Typ 1050: Dieser Typ steht aufgrund der höchsten Nummer für die stärkste Ausmahlung des Getreides. Hiermit kannst du wunderbar Brot backen.

Grundsätzlich kannst du anhand der Typ-Bezeichnung erkennen, wie viele Mineralstoffe bei 100 Gramm Getreide im Mehl enthalten sind. Höhere Nummern stehen entsprechend für eine höhere Nährstoffdichte, sind aber zum Backen oft schlechter geeignet.

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