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Entzündungsfördernde Lebensmittel 6 Speisen, die du meiden solltest

Entzündungsfördernde Lebensmittel: Burger, Pommes und Alkohol auf dem Tisch
© Africa Studio / Shutterstock
Isst du gerne Fast Food, Süßigkeiten und trinkst ein Bier? Dann solltest du deine Ernährung überdenken, denn diese Lebensmittel können Entzündungen im Körper hervorrufen.

Eigentlich wissen wir alle, wie eine gesunde Ernährung aussieht: möglichst viel Obst und Gemüse, unverarbeitete Speisen und Vollkornprodukte. Aber so einfach ist es im Alltag nicht immer. Es gibt allerdings einige Lebensmittel, die du unbedingt meiden solltest – weil sie im Körper Entzündungen hervorrufen können. Diese wiederum können chronisch werden oder sogar weitere Erkrankungen wie Krebs und Diabetes hervorrufen.

Diese Lebensmittel wirken entzündungsfördernd

1. Alkohol

Wer gerne zum Essen das eine oder andere Glas Wein trinkt, sollte sich das möglicherweise abgewöhnen – oder zumindest einige Pausentage in der Woche einlegen. Denn ein erhöhter Alkoholkonsum kann Entzündungen im Körper begünstigen. Nach dem Trinken steigt die Menge des C-reaktiven Proteins – auch CRP genannt – an, das die Leber als Reaktion auf Inflammation bildet.

Die gesundheitsschädliche Menge an Alkohol ist übrigens schneller erreicht, als wir vielleicht denken. Bei Frauen ist alles über einem kleinen Glas Wein am Tag, genauer gesagt 0,15 Liter, nicht mehr empfohlen. Das entspricht etwa zehn bis zwölf Gramm Alkohol. Männer können etwa 0,3 Liter an einem Tag trinken, also 20 bis 24 Gramm Alkohol. Allerdings solltest du mehrere alkoholfreie Tage in der Woche einlegen, wenn du deinen Körper vor Entzündungen – aber auch vor Herzerkrankungen, Übergewicht oder Diabetes – schützen möchtest.

2. Weißmehl

Wir lieben Pasta! Und gegen eine Portion ist auch gar nichts einzuwenden. Du solltest aber möglichst zu Vollkornnudeln greifen. Denn im Gegensatz zu denen aus Weißmehl bestehen diese aus langkettigen, also komplexen Kohlenhydraten. Die haben den Vorteil, dass der Körper lange braucht, um sie zu verstoffwechseln. Also sättigen sie uns länger und lassen den Blutzuckerspiegel nicht in die Höhe schnellen und dann abrupt wieder absinken. Einfache Kohlenhydrate in Weißmehl dagegen tun nämlich genau das, was zu Heißhungerattacken führt. Außerdem steigern sie die Anzahl der entzündungsfördernden Bakterien im Darm, was das Risiko für Adipositas sowie chronisch-entzündliche Darmerkrankungen erhöht.

3. Zucker

Auch von zu viel Zucker sollten wir lieber die Finger lassen, denn die Saccharose, wie Haushaltszucker auch genannt wird, kann ebenfalls Entzündungen im Körper hervorrufen. Langfristig kann das Krankheiten wie Typ-2-Diabetes, Krebs oder Rheuma begünstigen. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt maximal 50 Gramm Zucker pro Tag. Und ähnlich wie bei den Drinks sind auch die schnell erreicht: In 0,5 Litern Cola oder Orangensaft etwa befindet sich diese Menge – und schon fünf Esslöffel Nutella enthalten 50 Gramm Zucker.

4. Milchprodukte

Milchprodukte wie Käse oder Butter sind reich an schädlichen Omega-6-Fettsäuren. Eine davon ist Arachidonsäure, die besonders häufig in sehr fettigen Tierprodukten vorkommt und Entzündungen im Körper begünstigt. Dieser Effekt wird durch den Einfachzucker Galactose verstärkt, der ebenfalls in Milchprodukten enthalten ist. Du solltest Käse und Co. also lieber nur in Maßen genießen und auf fettarme Varianten wie Harzer Käse setzen.

5. Transfette

Süßigkeiten, Fertigprodukte und Frittiertes wie Pommes haben eines gemein: Sie alle sind voller Transfette, die unser Körper nicht richtig verarbeiten kann. Diese Fette werden industriell gehärtet und erhöhen den Anteil von LDL, dem "schlechten" Cholesterin. Gleichzeitig senken sie den Wert des "guten" Cholesterins, HDL. Die künstlichen Transfette können so Entzündungen begünstigen – und die können im schlimmsten Fall sogar unser Gehirn schädigen.

6. Stark verarbeitetes Fleisch

Wurst, Salami oder Speck sind ebenfalls entzündungsfördernd. Das liegt einmal – wie bei den Milchprodukten – an den schädlichen Omega-6-Fettsäuren. Außerdem werden die stark verarbeiteten Fleischwaren oft mit Nitritpökelsalz angereichert, um sie zu konservieren. Auch das kann Inflammation im Körper unterstützen und sogar Krebs begünstigen. 

Verwendete Quellen: dge.de, eatsmarter.de, vital.de

Brigitte

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