Kleine Kräuterkunde

Kennen Sie Hirtentäschel, Wiesenkümmel oder Giersch? Hier lernen Sie die Wildkräuter kennen.

Weisse Melde (links). Melde gibt’s in Weiß-Grün, Gelb und Rot. Geschmack: leicht salzig und spinatartig, mild nach Walnüssen. Gelbe Melde: Die jungen Blätter eignen sich für Salat, die älteren können Sie wie Spinat verwenden. (mitte) Rote Melde: Im Sommer nur die frischen Triebe nehmen, ältere Blätter schmecken leicht bitter. (rechts)

Leimkraut: . Auch Taubenkropf genannt. Die Blätter schmecken vor der Blüte mild, leicht süßlich wie Erbsen. Gut als Salat oder gedämpft als Gemüse (links). Radieschenfrüchte: . Die Samenkapseln des normalen Radieschens sehen wie Brechbohnen aus. Sie sind knackig, saftig und schmecken nach Radieschen (mitte). Wilde Malve: Die Blätter schmecken mild, leicht süßlich. Gut für Suppe und Gemüse. Die jungen Triebe und Blätter sind ideal für Salat (rechts).

Ackerhellerkraut: Junge Triebe mit recht fester Struktur. Feines Aroma nach Lauch und Knoblauch, leicht herb-bitter. Wunderbar in Salatmischungen (links). Sauerklee: Auch Hasenklee genannt. Die zarten Blätter haben eine frische Säure. Als Salatzutat ideal (mitte). Wiesenkümmel: Geschmack: angenehm brennend. Die jungen Blätter und Triebe sind gut als Salat und Gemüse.

Süssdolde: Auch Myrrekerbel genannt. Schmeckt intensiv nach Lakritz. Die jungen Blätter sind prima für einen Salat, passen gut zu Fisch und Süßspeisen (links). Melisse: Die weiße Melisse hat neben dem klassischen Melisse- noch etwas Minze-Aroma. Prima für Süßspeisen und Getränke (rechts). Wiesenkerbel: Hat ein milderes Aroma als der Gartenkerbel. Die Blätter sind viel feiner. Sehr gut zum Dekorieren.

Giersch: Auch Geißfuß genannt. Man verwendet nur die ganz jungen, zarten knackigen Blättchen. Sie schmecken leicht nach Möhre und Petersilie (links). Schafgarbe: Nur junge Blättchen verwenden, ältere schmecken leicht bitter. Gut in Salaten oder fein gehackt im Quark (mite). Löwenzahn: Junge Blättchen vor der Blüte nehmen. Geschmack: aromatisch, leicht bitter. Als Salat und Gemüse gut. Die Blüten sind ebenfalls essbar.

Gelbsenf: Von Mai bis November. Die Blätter sind scharf. Die jungen Triebe wie Kresse verwenden. Taubnessel: Man verwendet die ersten Spitzen vor der Blüte. Sie haben einen deutlichen Champignongeschmack und passen gut in einen Salat. Hirtentäschel: Die kleinen löwenzahnähnlichen Rosetten sind sehr mild. Gut als Salat oder fein geschnitten in Kräutersoße.

Bärlauch: Stark nach Knoblauch schmeckende Pflanze. Mit anderen Kräutern mischen. Pur schmeckt er zu streng. Für Salate, Suppen, Pasten oder als Würze (links). Bronzefenchel: Von März bis Oktober. Eine Fenchelvariante mit kräftig bronzefarbenen Blättern. Die jungen Blätter haben ein kräftiges Fenchel-Anis-Aroma (mitte). Vogelmiere: Die zarten Blättchen schmecken nussig, süßlich wie Mais. Prima roh als Salat, aber auch als Suppe oder Gemüse. Stängel und Blüten sind ebenfalls essbar.

Sauerampfer: Die Blätter sind am besten vor der Blüte im März, April. Geschmack: aromatisch sauer. Gut für Suppen, Pürees, Omeletts, Soßen und Quark (links). Glockenblume: Blätter und Blüten schmecken sehr mild. Schön als Deko für Salat und Süßspeisen(mitte). Veilchen: Blätter und Blüten eignen sich roh in Salaten und gekocht in Gemüsegerichten. Super für Süßspeisen, Saft, Konfekt, Marmelade, Essig und Likör.

Gänseblümchen: Die Blätter sind zart und knackig, prima als Salatzutat. Die Blütenköpfe sind essbar, schön zum Verzieren (links). Weisse Melisse: Gibt’s von April bis Oktober. Die Blättchen schmecken leicht scharf, zwischen Minze und Melisse (mitte). Malve: Von Mai bis September. Die etwa fünfmarkstückgroßen Blüten sind schön im Salat oder getrocknet als Tee.

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