Heilfasten: Verzicht üben mit dem 12-Tage-Programm

Heilfasten bedeutet, den Körper von überflüssigem Ballast zu befreien. Doch wie lässt es sich mit Bewegung, Entspannung und Körperpflege unterstützen? Ein 12-Tage-Programm.


Heilfasten als Energiequelle 

Millionen Menschen in fasten regelmäßig, die meisten von ihnen sind fastende Frauen. Ein- bis zweimal im Jahr verzichten sie für eine Woche auf feste Nahrung, nehmen nur Wasser, Tee, Fruchtsaft, Gemüsebrühe zu sich. Selbstkasteiung? Die Schilderungen erfahrener Anhänger der Heilfastenkur hören sich anders an: Sie sprechen von tiefer Zufriedenheit, von unbeschwerter Leichtigkeit und neuer Energie dank des Heilfastens. 

Für solche Hochgefühle beim Heilfasten gibt es inzwischen sogar wissenschaftliche Erklärungen. Der Göttinger Hirnforscher Gerald Hüther hat untersucht, wie Botenstoffe und Hormone auf den Nahrungsentzug reagieren. Dabei fand er heraus, wie wichtig es ist, dass die Entscheidung zum Heilfasten und Entschlacken freiwillig getroffen wird. Nur unter dieser Voraussetzung nämlich, so Hüther, stuft "das Bewertungszentrum in der Hirnrinde die Situation als 'nicht bedrohlich' ein" und verzichtet auf die Produktion von Stresshormonen.

Der Kopf kommt zur Ruhe, Energie wird frei

Stattdessen nimmt nach etwa drei Fastentagen die Ausschüttung von Serotonin zu und sorgt für innere Harmonisierung und Zufriedenheit. Der Kopf und die Darmflora kommen zur Ruhe, Energie wird frei. Wer sich für die Entschlackung entscheidet, schläft oft wenig und fühlt sich trotzdem erholt. Man fühlt sich verbundener mit sich selbst, gelassener und offener. Nicht nur Geschmack oder Duft werden intensiver wahrgenommen, alle Sinne sind bei einer Fastentherapie durch den Nahrungsverzicht geschärft.

Selbst wer mit Gott und Glauben nichts zu tun hat, ahnt in dieser Zeit der Enthaltsamkeit, warum alle großen Religionen auch Programme des Heifastens kennen: Ich brauche bescheiden wenig für diese Ausgeglichenheit und innere Ruhe, so die heilsame Erkenntnis.

Was hingegen beim Fasten in unserem Organsystemen geschieht, ist unter Experten umstritten. Heilfasten-Anhänger sprechen von innerer und Entschlackung, vom Heilfasten als Medizin gegen Zivilisationskrankheiten wie Allergien oder Bluthochdruck. Schulmediziner wenden ein, dass unser Organismus geschwächt wird, wenn er seine eigenen Eiweißvorräte verzehrt, und warnen vor einer Sucht nach der Fasten-Euphorie. Aber: Mittlerweile gibt es bereits die Ärztegesellschaft Heilfasten und Ernährung e.V. (ÄGHE), die sich mit den Themen Heilfastengesundheit, Fastentherapie, Fastenwandern, intermittierendes Fasten und Fastenkuren im Allgemeinen ärztlich auseinandersetzt.

Worin liegen die Chancen und Grenzen dieser Selbsterfahrung?

Wer fasten will, muss also gesund und belastbar sein. Und sich vorab bewusst machen, worin die Chancen, aber auch die Grenzen dieser Selbsterfahrung liegen. Ein Weg zum Abnehmen ist das Fasten nicht, das verlorene Gewicht stellt sich nach der Fastenkur fast automatisch wieder ein. Mit Diäten lässt sich Heilfasten also nicht vergleichen. Es sei denn, das Fasten wird zur bewussten Zäsur, um mit eingeschliffenen Gewohnheiten zu brechen und sie durch gesündere Rituale zu ersetzen. Eine Fastenzeit kann auch eine gute Möglichkeit für eine anschließende Ernährungsumstellung sein.

Bewegung, Entspannung und Körperpflege sind ein Muss

Deshalb gehören zum BRIGITTE-Fastenprogramm auch Bewegungs- und Entspannungsübungen und wohltuende Körperpflege - nicht nur für die Fastenzeit. Das Fitnessprogramm lässt sich auch danach leicht in den Tagesablauf einbauen. Und das Beautyprogramm hilft dabei, Ruheinseln im Alltag zu schaffen: Minuten ganz für mich allein.

Nichts essen, und das Leben wird leichter? Nicht immer klappt das von Anfang an. Müdigkeit, Muskelkater etwa in den Oberschenkeln, Kopf-, Rücken- oder Gliederschmerzen: In den ersten Fastentagen aktiviert der Körper zunächst oft seine Schwachstellen. "Das Meiste muss man als Antwort auf Gesundheitsprobleme in der Zeit davor verstehen", so die erfahrene Fastenleiterin Dorothe Bertlich-Baumeister.

Vielleicht hat man nach der Fastenkur schon ein paar alte Gewohnheiten durch neue ersetzt, bevor man wieder zu essen beginnt. Sei es, den Morgen mit sanfter Bewegung statt starkem Kaffee zu beginnen. Oder sich kleine Entspannungsinseln gegen den täglichen Stress zu schaffen - statt Zigaretten und Knabberzeug.

Nach dem Fasten ist die Zeit besonders günstig, ausgefahrene Gleise zu verlassen. Denn man fühlt sich stark. Weil man gespürt hat, dass man einige Zeit ganz aus sich leben kann. Mit dieser Kraft sind auch gute Vorsätze für das Leben nach der Fastenzeit leichter zu verwirklichen.

Checkliste: Darf ich fasten?

Ganz klar: Nur wer körperlich fit ist, darf zu Hause fasten. Lasst euch  deshalb immer erst einmal von eurem Hausarzt auf eure Fastentauglichkeit durchchecken. Wer sich gerade von einer Operation oder schweren Erkrankung erholt, schwanger ist oder ein Kind stillt, sollte überhaupt nicht fasten.

Bei folgenden Beschwerden solltet ihr die Entscheidung für oder gegen das Fasten mit eurer Ärztin oder dem Arzt besprechen bzw. nur unter ärztlicher Aufsicht fasten (zum Beispiel in einer Fastenklinik, in der spezielle Detox-Kuren angeboten werden und in der ihr mit anderen fastenden Menschen enschlacken könnt):

Bei diesen Beschwerden solltet ihr auf das Heilfasten verzichten:

  • allgemeine Erschöpfungszustände, Gereiztheit, nervliche Anspannung, Neigung zu depressiven Verstimmungen oder Depression
  • Esssucht oder Bulimie
  • regelmäßige Medikamenteneinnahme (Ausnahme: die Pille)
  • chronische Erkrankungen wie Diabetes, Gicht, Rheuma, Arthrose, Schuppenflechte
  • ausgeprägte Allergien
  • Herzinfarkt-Gefährdung, hoher Blutdruck
  • Übergewicht von mehr als 30 Prozent
  • Untergewicht

1. Tag - Entlastungstag

Ernährung: Stellt euch langsam auf die Fastentage ein, auch innerlich. Verzichtet auf Alkohol, Kaffee, schwarzen Tee und Süßigkeiten. Trinkt mindestens zwei Liter stilles Wasser, Saftschorle, Kräutertee. Esst leicht und etwas weniger - gerade mal so viel, bis ihr satt seid. Verzichtet auf Fettiges und Fleisch, dafür gibt's reichlich frisches Obst, Gemüse, Vollkornreis.

Bewegung: Macht Sport wie sonst auch. Wer eher selten aktiv wird, sollte einen größeren Spaziergang machen.

2. Tag - Entlastungstag

Ernährung: Kein Fleisch, Fisch, keine Eier. Menüvorschlag: morgens Obst und etwas Quark, mittags Kartoffeln und Gemüse, nachmittags einen Gemüsesaft, abends Brühe mit Reis und etwas gekochtem Gemüse. Trinkt mindestens 2 Liter Wasser, Saftschorle, Kräutertee.

Pflege: Jetzt ist ein basisches Bad sinnvoll, es unterstützt die ausleitende, d. h. entgiftende Funktion der Haut. Badetemperatur ca. 37 Grad, Badedauer ca. 15 Minuten. Im Badewasser den ganzen Körper mit einem Luffaschwamm oder einer Bürste abrubbeln. Ihr habt keine Wanne? Dann tut's ein Duschpeeling, den Luffaschwamm könnt ihr auch trocken nach dem Duschen benutzen.
Bewegung: wie am 1. Tag

3. Tag - Hausputz für den Darm

4. Tag - Fastentag

5. Tag - Fastentag

Ernährung: Morgens Morgentee (wie an Tag 3 oder 4). Mittags Gemüse- oder Reisbrühe und Wasser. Nachmittags Kräutertee (wie an Tag 3 oder 4) und Wasser. Abends Wasser, Kräutertee (siehe Tag 3), Obst- oder Gemüsesäfte. Achtung: Kommt es zu Durchfällen, Obstsäfte und evtl. Gemüsesäfte noch stärker verdünnen. Wenn das nicht hilft, Säfte weglassen, nur Tee und Wasser trinken.

Pflege: Wie am 3. Tag. Bei Pickeln ein Gesichtsdampfbad als tiefenreinigende Intensivpflege. Abends tut die Fußmassage gut.

Bewegung: Wie am 4. Tag. Jetzt sind die meisten Fastenden körperlich schon fitter, erweitert euer Bewegungsprogramm mit Gymnastik zum Wachwerden: Morgens nach dem Aufstehen aufrecht hinstellen und den Körper einige Male locker durchschütteln, wobei ihr ruhig ein- und ausatmet. Dann noch einige Minuten tief weiteratmen. Beim Einatmen alle Muskeln ungefähr sieben Sekunden lang anspannen, beim Ausatmen loslassen, die Muskeln entspannen sich wieder. Idealerweise macht ihr diese Übung vor einem weit geöffneten Fenster, um viel Sauerstoff zu tanken. Oder ihr macht diese Yoga-Übungen.

6. Tag - Fastentag

Ernährung: Morgens Morgentee. Mittags Gemüsebrühe oder Haferbrühe und Wasser. Nachmittags Kräutertee und Wasser. Abends Wasser, Kräutertee, Obst- oder Gemüsesäfte.

Pflege: Wie am 3. Tag. Kalte Füße sind ein häufiges Problem während einer Fastenkur. Hier hilft ein ansteigendes Fußbad. Füße in Eimer/ Fußbadewanne tauchen, lauwarmes (nicht heißes) Wasser hineingeben. Nun nach und nach heißes Wasser zugießen, so dass die Füße immer wieder einen neuen Wärmeschub erhalten. Zum Abschluss Füße kalt abwaschen, gut abtrocknen, dicke Socken drüber. Macht abends die Thermalwasser-Körperpflege vom 4. Tag.

Bewegung: Wie am 5. Tag. Am späten Nachmittag oder im Laufe des Vormittags zusätzlich eine Dehnübung. Mit der Dreiecksübung entspannt ihr die Rückenmuskulatur, trainiert Taille, Schenkelund Beinmuskeln und fördert zudem noch die Konzentration, da die Sauerstoffversorgung des Körpers gepusht wird. So geht's: Leicht gegrätscht aufrecht hinstellen, die Arme seitlich in Schulterhöhe ausgestreckt. Achtet darauf, dass ihr kein Hohlkreuz macht. Beugt den Oberkörper mit dem Ausatmen langsam nach rechts.

7. Tag - Fastentag

Ernährung: Morgens Tee. Mittags Gemüse- oder Reisbrühe, Wasser. Nachmittags Kräutertee und Wasser. Abends Wasser, Kräutertee, Obst- oder Gemüsesäfte.

Pflege: Wie am 3. Tag. Als Pflege-Extra: eine duftende Haarkur, die schon während der Einwirkzeit gut tut. Wer regelmäßig in die Sauna geht, kann es jetzt wieder unbesorgt tun. Vorausgesetzt, Sie fühlen sich kreislaufstabil. Auf keinen Fall mehr als zwei Saunagänge à 10 Minuten. Nach dem Verlassen des Heißraums nicht sofort ins kalte Tauchbecken steigen, sondern zuerst kaltes Wasser mit den Händen ins Gesicht geben. Zum Abschluss den Körper gut eincremen. Abends die Fußmassage vom 3. Tag genießen.

Bewegung: Wie am 5. Tag plus Dehnübung vom 6. Tag. Wenn sich im Laufe des Tages leichter Schwindel, Müdigkeit, Lustlosigkeit einstellen, nicht hängen lassen, sondern aufraffen! Geht nur für 10 Minuten an die frische Luft - schon das kann helfen, die Trägheit zu überwinden, und verbessert eure Bewegungsbilanz. Oder ihr macht alternativ diese Yoga-Übungen.

8. Tag - Fastentag

Ernährung: Morgens Tee wie an Tag 3. Mittags Gemüse- oder Haferbrühe und Wasser. Nachmittags Kräutertee (wenn Sie frösteln, z. B. mit Zimt, Ingwer) und Wasser. Abends Wasser, Tee, Obst- oder Gemüsesäfte.

Pflege: Wie am 3. Tag. Ein abendliches Relax-Programm könnte so aussehen: Ab in die Wanne und sprudelnde Badetabletten unter dem Rücken platzieren. Herrlich, wenn die Blasen aufsteigen und es so gut duftet. Maximal 10 Minuten baden und nicht zu heiß, also bei ca. 37 Grad. Dann Thermalwasser-Körperpflege wie am 4. Tag. Anschließend eine Maniküre mit peelendem Handöl, dann Nagelhautpflege mit intensiv pflegenden Nagelpads.

Bewegung: Wie am 7. Tag.

9. Tag - Fastentag

Ernährung: Morgens Tee (wie an Tag 3 oder, falls ein hautreinigender Effekt gewünscht ist, Hagebutten- oder Salbeitee). Mittags Gemüsebrühe und Wasser. Oder, bei Magenkneifen, eine Reis- oder Haferbrühe. Nachmittags Kräutertee (wie Tag 3 oder bei Blähungen Anis- oder Fencheltee) und Wasser. Abends Wasser, Kräutertees (siehe Tag 3), Obst- oder Gemüsesäfte.

Pflege: Wie am 3. Tag. Das heutige Verwöhnextra für die Haut: eine Gesichtsmaske. Geeignete Inhaltsstoffe sind z. B. Aloe vera (spendet intensiv Feuchtigkeit), Mandelöl (versorgt die Haut mit essentiellen Fettsäuren) oder Gurke (wirkt beruhigend und erfrischend). Abends Fußmassage wie am 3. Tag.

Bewegung: Wie am 7. Tag.

10. Tag - Aufbautag

Ernährung: Ihr beendet nun das Fasten, gewöhnt euren Körper langsam wieder an die Nahrungsaufnahme. Das muss vorsichtig geschehen, deshalb sind die Aufbautage so wichtig! Verzichtet auf fette Speisen, tierische Fette und Kaffee. Trinkt weiterhin reichlich, mindestens 2 Liter Wasser und Kräutertee. Ihr dürft auch in Maßen Milchprodukte genießen, etwa einen Joghurt oder ein Glas Buttermilch. Esst gegarte Gemüse- und Getreidegerichte. Esst nur, bis ihr satt seid. Menüvorschlag: Morgens Morgentee. Vormittags einen gedünsteten Apfel. Mittags Kartoffel-Gemüsesuppe. Nachmittags Tee trinken. Abends Gemüsesaft und dazu eine Scheibe Knäckebrot. Über den Tag verteilt weiterhin Wasser, Obstsaft und Kräutertee.

Pflege: Wie am 3. Tag.

Bewegung: Wie am 7. Tag. Oder alternativ diese Yoga-Übungen.

11. Tag - Aufbautag

Ernährung: Esst nach und nach wieder mehr rohes Gemüse. Kaut gründlich! Wenn ihr seit Beginn des 1. bis zum Abend des 2. Aufbautages keinen Stuhlgang hattet, helft mit einem Einlauf nach. Menüvorschlag: Morgens Morgentee, 2 Scheiben Knäckebrot mit Kräuterquark. Vormittags viel trinken und 1 reife Birne. Mittags 3 kleine Pellkartoffeln plus Möhrengemüse. Nachmittags 1 Biojoghurt mit 1 TL Sanddornsaft und 1 gehäufter TL Leinsamen gemischt. Kräutertee oder Wasser. Abends Möhrenrohkost, Knäckebrot mit Kräuterquark.

Pflege: Wie am 3. Tag.

Bewegung: Langsam zum gewohnten Sportprogramm übergehen.

12. Tag - Aufbautag

Ernährung: Morgens Kräutertee, dazu Obst mit gekeimtem Müsli, Honig. Später am Vormittag ist ein erster Kaffee mit viel Milch erlaubt. Mittags Hirse-Risotto, dazu ein Tomatensalat. Nachmittags: 1 Biojoghurt mit 1 TL Sanddornsaft und 1 gehäufter TL Leinsamen gemischt. Kräutertee oder Wasser. Abends Gurkensalat, dazu 1 Scheibe Vollkornbrot und 2 Scheiben Knäckebrot, mit Butter und Kräuterquark oder magerem Käse belegt. Wenn ihr Lust auf Wein hab, fangt mit einer Schorle an, aber aufpassen - Alkohol steigt nach dem Fasten viel schneller zu Kopf.

Pflege: Ihr könnt wieder zum gewohnten Pflegerhythmus umschwenken. Aber vielleicht haben euch ja die Bürstenmassage am Morgen und andere Dinge so gut gefallen, dass ihr sie beibehaltet?

Das braucht ihr vom Supermarkt, Bioladen oder aus dem Reformhaus

  • 25 Liter natriumarmes Mineral- oder Quellwasser
  • 4 Liter Gemüsesaft (bevorzugt milchsauer vergorene Säfte wie Sauerkraut- oder Rote-Bete-Saft)
  • 4 Liter Obstsaft: Achtet auf naturreine Säfte, keine Nektare kaufen. Zitrussäfte wie Orangensaft sind nicht empfehlenswert, da sie zu viel Magensäure bilden. Das gilt auch für Multivitaminsäfte.
  • 1 Glas Naturhonig oder Agavendicksaft
  • Kräutertee nach Geschmack
  • Hefeextraktfreie Gemüsebrühe für 4 Liter Brühe. Falls ihr Gemüsebrühe selber kochen möchttn: 10 Kartoffeln, 10 Möhren, 5 Stangen Lauch, Kümmel, evtl. Petersilie; 1 kleine Packung Reisschrot; 1 kleine Packung Haferflocken

Aus der Apotheke:

40 Gramm Glaubersalz und 5 Fertigklistiere oder ein Einlaufset für die Selbstanwendung. Evtl. als Alternative zum Glaubersalz Laxoberal oder Passage-FX-Salz.

Außerdem:

Wärmflasche, Handtücher für Leberwickel, Luffahandschuh oder weiche Körperbürste. Zusätzlich für die Aufbautage: Äpfel, Birnen, Biojoghurt natur, Knäckebrot, Vollkornbrot, magerer Käse, Quark, Salatgurke, Tomaten, Vollkornhirse, Leinsamen, Müsli, das sich zum Keimen eignet (aus dem Reformhaus oder Bioladen).

Vorschläge für das Beautyprogramm

  • "Basisches Wellnessbad" von Bullrich's Vital
  • "Body-Peeling" von Lavera (Reformhaus, Naturkostladen)
  • "Toleriane Fluide" oder "Toleriane Riche" (nach Hautbedürfnis) von La Roche-Posay
  • "Sanddorn-Handcreme" von Weleda
  • "Hautöl" von Frei
  • "Lipidiose 2"-Körpermilch mit Thermalwasser von Vichy
  • "Gurkenmaske mit Aloe Vera" von Florena
  • "Aroma Tiefenpflege Kur" von Gliss Kur
  • "Kneipp Classic Aromasprudelbad" Orange-Linde oder Lavendel
  • "Waschpeeling Unreine Haut" von Eucerin
  • "Gesichtsdampfbad" von Dr. Hauschka (Reformhaus, Apotheke)
  • "Fußbalsam" von Scholl
  • "Magic Manicure" von Alessandro

Videoempfehlung:

Produktion: Bénédicte Mohr Text: Eva Meschede, Sandra Schulte Fachliche Beratung: Elisabeth Müller, Fastenleiterin; Dr. Andreas Buchinger, Leiter der Klinik Dr. Otto Buchinger in Bad Pyrmont; Dorothe Bertlich-Baumeister, UGB

Wer hier schreibt:

Sandra Schulte
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Kommentare (5)

Kommentare (5)

  • Anonymer User
    Anonymer User
    Ich habe seit 2007 bis jetzt ,jedes Jahr 1 Mal gefasten. Es hat sich gelohnt zum machen.Meine Gewicht bleibt immer unter 50Kg. wenn es über 50Kg faste ich wieder. Nur EmfehltNimmt einfach das Buch von Lützner .Liest malt durch. Dann hat ihr gefuhlt WIE NEU GEBOREN.
  • Anonymer User
    Anonymer User
    Habe mehrfach nach dem Buch von Lützner gefastet. Kann besser nichts essen als wenig essen. Sauerkrautsaft oder Glaubersalz zum Abführen fand ich furchtbar, bin zum Abführen auf Einlauf umgestiegen, klappt am besten.

    Euch viel Erfolg!
  • Anonymer User
    Anonymer User
    Die Minus-1-diät finde ich ja echt super...ich denke dass ganz viele LEUTE NICHT die disziplin haben, also ist diese Variante echt toll.



  • Anonymer User
    Anonymer User
    Ich habe mich nach der Anleitung von http://www.fasten.de gerichtet, das war nix
  • Anonymer User
    Anonymer User
    Minus-1-Diät: Zucker-, Fleisch- und Alkoholfasten

    Ich bin schon lange begeistert, wie stark sich Fasten auf den Körper auswirkt. Manchmal fehlt mir jedoch die Disziplin, und jetzt habe ich eine "Soft-Variante" entdeckt: Die Minus-1-Diät. Man nimmt dabei auch ab, aber eigentlich geht es um Achtsamkeit, um Loslassen und darum, unbewusste (Fr)Essgewohnheit zu durchschauen. Bei der Minus-1-Diät verzichtet man 8 Wochen lang (streng) auf je eine Substanz: z.B. auf Zucker, Fleisch, Alkohol oder Milchprodukte. Man cancelt aber jede Woche nur diese eine Sache, damit man beobachten kann, was sich verändert. Seine Beobachtungen schreibt man dann in die Tagebuch-Vordrucke rein. Ich hab ganz schön gestaunt, dass ich allein durch Zuckerfasten fast 3 Kilo verloren habe (in 1 Woche!). Und bei der Woche ohne Zusatzstoffe (Farb-, Aroma- und Konservierungsstoffe) hab ich plötzlich viel bessere Haut bekommen. Wer Lust auf ein sanftes Fastenexperiment hat, dem kann ich das wärmstens empfehle

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