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Kokosmehl: Gesunde Alternative zum Abnehmen?

Kokosmehl: Mehl in einer Schale neben Kokosnuss
© Africa Studio / Shutterstock
Kokosmehl hat einen ausgezeichneten Ruf. Doch eignet es sich wirklich als Mehlalternative und hilft es sogar beim Abnehmen?

Wie entsteht Kokosmehl?

  • Kokosmehl ist in aller Munde, doch was verbirgt sich eigentlich dahinter? Das weiße Kokosmehl stammt aus dem Fruchtfleisch von frischen Kokosnüssen. Diese müssen zuerst getrocknet und anschließend stark entölt werden.
  • Das dabei entstandene Kokosöl ist ebenfalls sehr gesund und wird in diversen Supermärkten und auch in Online-Shops angeboten. Ein sehr beliebtes Kokosöl findest du hier.
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Inhaltstoffe von Kokosmehl

Kokosmehl ist reich an Nährstoffen. Die Kokosnuss besteht aus vielen Vitaminen und Mineralstoffen, die sehr gesund sind. Generell sind alle aus der Kokosnuss hergestellten Produkte – von Kokoswasser bis Kokosmilch – ausgezeichnete Nährstofflieferanten.

Doch im Unterschied zum Kokosmehl enthalten sie eine Menge Fett und damit auch eine Vielzahl an Kalorien. Da Kokosmehl stark entölt ist, enthält es nur rund ein Viertel der Kalorien von frischem Kokosfleisch. Doch trotzdem liefert es uns sehr wertvolle Inhaltsstoffe.

Die besten und wichtigsten Inhaltstoffe des Mehls haben wir für dich zusammengefasst:

  • Vitamin C
  • Vitamin B6
  • Vitamin B2
  • Kalium
  • Magnesium
  • Phosphor
  • Kalzium
  • Eisen
  • Mangan
  • Zink
  • Mittelkettige Fettsäuren
  • Diverse Aminosäuren

Kokosmehl: Nährwerte (100 g)

  • Kalorien: 320 kcal
  • Eiweiß: 19,3 g
  • Kohlenhydrate: 8,9 g
  • Fett: 11,8 g

Kokosmehl: Vorteile

  • Reich an Ballaststoffen
  • Viele Eiweiße
  • Glutenfrei
  • Cholesterinfrei
  • Gesunde Fette
  • Wenig Kohlenhydrate
  • Niedriger glykämischer Index
  • Vegan

Wenn man so will, besitzt Kokosöl nur einen spürbaren Nachteil – den Preis. Das Kilo Mehl kostet durchschnittlich 9 Euro und ist damit deutlich teurer als Weizenmehl (etwa 70 Cent) oder Bio-Weizenmehl (etwa 1,90 Euro).

Kokosmehl: Gesunde Alternative?

Die Liste an Vorteilen hat es schon gezeigt: Kokosmehl ist eine sehr gesunde Mehlalternative. Das Mehl eignet sich auch für Menschen mit Diabetes oder Glutenunverträglichkeiten. Auch wenn es teurer ist als herkömmliches Mehl, kannst du bei der Verwendung beim Backen und Kochen in der Menge sparen (siehe unten).

Tipp: Achte beim Kauf von Kokosöl auf eine Premium-Qualität. Nachhaltiges Bio-Kokosmehl wird fair und nachhaltig angebaut und liefert beste Qualität in Form von Inhaltsstoffen und Verarbeitung.

Kokosmehl: Gut zum Abnehmen?

  • Da Kokosmehl stark entölt daherkommt, bietet es sich auch in einer Diät oder als Teil einer ausgewogenen Ernährung an. Das Mehl enthält wenige, aber gesunde Fette und kaum Kohlenhydrate. Mit etwas über 300 Kalorien (100 g) ist es zudem keine Kalorienbombe. Gerade für Müslis kann das Öl perfekt zum Abrunden verwendet werden.
  • Auch in einer Low-Carb Diät kann das Mehl aufgrund seines geringen Anteils an Kohlenhydraten dosiert zum Einsatz kommen. Das Mehl enthält nämlich nur knapp 9 Gramm Kohlenhydrate auf 100 Gramm. Zudem enthält Kokosmehl viele Ballaststoffe, die für ein ausgezeichnetes Sättigungsgefühl sorgen. Ein wichtiger Faktor zum Abnehmen.
  • Ebenfalls hilfreich: Kokosmehl schmeckt von Natur aus süß und kann daher beim Backen und Kochen die Verwendung von zusätzlichem Zucker überflüssig machen. Zudem ist das Mehl leicht bekömmlich und die mittelkettigen Fettsäuren regen den Stoffwechsel an.

Tipps zur Verwendung

Beim Kochen und Backen kann sich schnell Ernüchterung breit machen, wenn man sich vorab nicht über die richtige Dosierung informiert. Kokosmehl bindet nämlich Flüssigkeiten wie ein Schwamm.

Doch diese Eigenschaft kannst du dir insbesondere beim Kochen zu Nutze machen. Gerade für Suppen und Eintöpfe oder Soßen bietet sich Kokosmehl aufgrund dieser Eigenschaft perfekt als Binder an.

Wichtig: Bei Rezepten, die sich bei der Mengenangabe auf normales Getreidemehl beziehen, musst du die Menge für Kokosmehl anpassen. In der Regel verwendest du nämlich lediglich etwa ein Viertel der regulären Menge Weizenmehl. Damit kompensierst du zudem den teureren Preis des Mehls.

Grundsätzlich kannst du Weizenmehl problemlos durch Kokosmehl ersetzten. Du solltest jedoch beachten, dass Kokosmehl einen milden, nussigen Geschmack mit sich bringt.

Rezepte mit Kokosmehl beziehen sich daher in der Regel auf Süßspeisen und Desserts, die das Mehl mit seinem Geschmack bereichert.

Für folgende Rezepte kannst du Kokosmehl besonders gut verwenden:

  • Kokos-Plätzchen
  • Waffeln
  • Muffins
  • Paleo Brot
  • Kokos-Kuchen
  • Pfannkuchen/Pancakes

Kokosmehl richtig lagern

Hochwertiges Kokosmehl ist grundsätzlich sehr lange haltbar. Je nach Produkt ist eine Haltbarkeit von bis zu zwei Jahren absolut normal. Wichtig ist, dass du das fettarme Mehl an einem trockenen Ort bei Raumtemperatur lagerst. Schütze das Mehl vor Sonneneinstrahlung und achte darauf, dass die Verpackung immer gut verschlossen ist.

Die Vorteile von Dinkelmehl erfährst du hier. Zudem zeigen wir dir, wie du einen gesunden Ernährungsplan erstellen kannst. Außerdem: die Wirkung von grünem Tee in der Übersicht.

Wenn du dich mit anderen über kreative Rezepte mit und ohne Kokosmehl austauschen möchtest, schaue mal in unserer BRIGITTE-Community vorbei.


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