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Schwarzer Tee: Wie gesund ist er wirklich?

Schwarzer Tee: Schwarzer Tee in einer Tasse
© slawomir.gawryluk / Shutterstock
Schwarzer Tee gehört zu den beliebtesten Teesorten. Ob er auch wirklich gesund ist und alles zur Zubereitung erfährst du hier.

Schwarzer Tee: Sorten und Geschmack

Der Geschmack und die Wirkung von schwarzem Tee hängen immer von der gewählten Sorte ab. Folgende Sorten erfreuen sich bei uns großer Beliebtheit:

  • Darjeeling
  • Earl Grey
  • Ceylon
  • Assam

Setze am besten auf Bio-Tee aus fairem Handel, um dich für die Umwelt einzusetzen. Vom Geschmack ist schwarzer Tee je nach Sorte würzig, nussig, fein, kräftig oder auch lieblich. Wie du siehst, lässt sich Schwarztee nicht in eine Kategorie pressen.

Bekannte Anbauländer sind unter anderem Kenia, Indonesien, Nepal und Ruanda. Von den bekannten Sorten schmeckt Darjeeling sehr fein, während Ceylon sehr aromatisch daherkommt. Der Assam Tee sticht durch sein malziges Geschmackserlebnis heraus.

Wichtige Inhaltsstoffe

  • Die Blätter enthalten Koffein, welches auch als Teein bezeichnet wird. Es ist identisch zu dem Koffein in Kaffee.
  • Vitamin B1
  • Vitamin B2
  • Kalzium
  • Magnesium
  • Eisen
  • Kupfer
  • Phosphat
  • Fluor
  • Mangan
  • Gerbstoffe, auch Tannine genannt

Wirkung von schwarzem Tee

  • Belebende Wirkung durch das Koffein: Eine Tasse schwarzer Tee enthält jedoch nur halb so viel Koffein wie eine Tasse Kaffee. Zudem wird das Koffein im Tee langsamer vom Körper aufgenommen, sodass du eine schwächere Wirkung wahrnimmst. Diese hält jedoch im Vergleich zum Kaffee länger an.
  • Das Koffein sorgt auch für eine bessere Konzentration.
  • Die Gerbstoffe im schwarzen Tee können den Blutdruck sowie den Cholesterinspiegel senken. Zudem wirken sie im Körper antibakteriell.
  • Ebenfalls können sich die Gerbstoffe positiv auf Magen und Darm auswirken und diese beruhigen.

Schwarzer Tee und Grüner Tee im Vergleich

  • Schwarzer Tee und grüner Tee lassen sich kaum isoliert voneinander betrachten. Schließlich entspringen sie aus derselben Pflanze. Der Unterschied liegt in der Herstellung.
  • Während Schwarztee fermentiert wird, bleibt Grüntee unfermentiert. Durch die Fermentierung erhält der schwarze Tee seine dunkle Note und seinen prägenden Geschmack. Grüntee kommt deutlich leichter und feiner daher.

Schwarzer Tee: Zubereitung

  1. Verwende einen Teelöffel Tee pro Tasse oder nimm etwa fünf Teelöffel für einen Liter Wasser. Je nach Teesorte kannst du beim leichten Darjeeling auch etwas mehr verwenden und beim kräftigen Assam gegebenenfalls etwas weniger. Wenn dir der Geschmack nicht passt, ändere die Teemenge statt der Ziehzeit.
  2. Übergieße die Teemischung mit aufgekochtem Wasser und lasse sie für etwa zwei Minuten ziehen. Eine kürzere Ziehzeit sorgt für einen milderen Geschmack. Pass auf, dass du die Blätter im Anschluss sofort herausnimmst.

Ist Schwarzer Tee gesund?

  • Schwarzer Tee enthält viele für die Gesundheit positive Inhaltsstoffe (siehe oben). Sogar bei Durchfallerkrankungen wird schwarzem Tee ein lindernder Effekt zugesprochen. Dafür muss jedoch die Ziehzeit auf etwa 10 Minuten ausgedehnt werden. Das sollte jedoch eine Ausnahme bleiben.
  • Denn nur bei der vorgeschriebenen Zeit hast du Kontrolle über die Entwicklung der Gerbstoffe und deren Wirkung. Durch das Koffein kommt Schwarztee oft in Verruf, für Herzrasen zu sorgen. Doch erstens kommt es immer auf die Menge an und zweitens wirkt das Koffein deutlich schwächer als im Kaffee.
  • Wichtig ist, dass du nicht den ganzen Tag nur schwarzen Tee konsumierst. Das könnte zu einem Eisen- und Vitaminmangel führen. Für Schwangere ist zudem Früchtetee die bessere Wahl.

Alles zu Fencheltee erfährst du hier. Zudem zeigen wir dir, ob eine Knoblauch-Zitronen-Kur gut für deine Gesundheit ist. Da die Ernährung das A und O ist, geben wir dir eine Anleitung, wie du dir einen gesunden Ernährungsplan erstellen kannst.

Wenn du dich mit anderen über die Zubereitung leckerer Teesorten austauschen möchtest, schaue mal in unserer BRIGITTE-Community vorbei.


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