Süßrahmbutter: Süße Alternative?

Butter ist ein beliebter Brotaufstrich, der auch zum Backen und Kochen gerne verwendet wird. Doch Butter ist nicht gleich Butter. Alles zur Variante Süßrahmbutter erfährst du hier.

Süßrahmbutter: Einleitung

Die Liste der Milchprodukte ist fast unendlich lang und jeder hat einen anderen Favoriten. Von Magerquark über Molke bis Kefir ist für jeden Geschmack etwas dabei. Butter ist dagegen oft ein Mittel zum Zweck, da es den Geschmack von Brot oder die Konsistenz zum Backen verbessern kann.

Süßrahmbutter: Welche Buttersorten gibt es noch?

  • Mildgesäuerte Butter: Für die Herstellung werden Milchsäurekulturen hinzugefügt. In Deutschland ist der Großteil der angebotenen Butter mild säuerlich im Geschmack.
  • Sauerrahmbutter: Für die Herstellung von Sauerrahmbutter werden Milchsäurekulturen direkt zu Beginn hinzugefügt, noch bevor der Rahm (Sahne) geschlagen ist. Das sorgt für einen sauren Geschmack, der die Sauerrahmbutter für die Herstellung von Käse unattraktiv macht.

Süßrahmbutter: Herstellung

  1. Süßrahmbutter entsteht aus Milch, die zuerst zu frischer Sahne, dem sogenannten Rahm, verarbeitet wird.
  2. Der Rahm reift jetzt, je nach Qualität, für etwa 5 bis 20 Stunden bei einer Temperatur von etwa zehn Grad. Im Unterschied zu Sauerrahmbutter kommen jetzt keine Milchsäurekulturen dazu.
  3. Im Anschluss wird der Rahm geschlagen, sodass sich der feste Kern von der flüssigen Substanz löst. Für mildgesäuerte Butter würde an dieser Stelle der Zusatz von Milchsäurekulturen erfolgen.

Süßrahmbutter: Geschmack

Unterschiede im Geschmack lassen sich vor allem zwischen Sauerrahmbutter und mildgesäuerter Butter, die beide leicht säuerlich schmecken, und Süßrahmbutter, die eher mild und mit dezenter Süße daherkommt, finden. Süßrahmbutter schmeckt daher am besten beim Backen oder Zubereiten süßer Speisen.

Süßrahmbutter: Verwendung

  • Buttermilch (da nicht so sauer)
  • Feine Kuchen
  • Buttersoßen (Hollandaise, Béarnaise)
Obstauslage im Supermarkt

Süßrahmbutter: Gesünder als Sauerrahmbutter?

Süßrahmbutter kann aufgrund der marginalen Unterschiede nicht als gesünder oder ungesünder als milchgesäuerte Butter oder Sauerrahmbutter eingestuft werden.

Butter besteht allgemein aus einer fast identischen Zusammensetzung:

  • Mindestens 82 Prozent Fett
  • Maximal 16 Prozent Wasser
  • Milcheiweiß und Zucker
  • Vitamine und Mineralstoffe

Butter kannst du als Lebensmittel in moderaten Mengen verzehren. Wichtig ist, dass Fettsäuren nicht den Großteil deiner Ernährung ausmachen und Transfette eher gemieden werden.

Für den Kauf von Butter solltest du an erster Stelle auf das Bio-Siegel achten, da diese Produkte nicht nur umweltverträglicher hergestellt werden, sondern auch hochwertigere Fette (z. B. mehr ungesättigte Fettsäuren) enthalten.

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