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Dieses Einkaufsverhalten könnte euch dick machen

Dieses Einkaufsverhalten könnte euch dick machen
© Laurence Mouton/PhotoAlto/Corbis
Gut fürs Gewissen, schlecht für die schlanke Linie: Laut einer Studie belohnen wir uns für umweltfreundliche Supermarkteinkäufe mit kalorienreichen Snacks.

Forscher müssen einem aber auch alles madig machen: Da gehen wir mit Jutebeutel in den Supermarkt, kaufen Bio und meiden Plastikverpackungen - und stellen uns damit offenbar zumindest in einem Punkt selbst ein Bein.

Eine aktuelle Studie von Professoren der Harvard and Duke Business School kam zu folgendem Ergebnis: Legen wir im Supermarkt ein öko-ethisch-korrektes Konsumverhalten an den Tag, flüstert uns unser Unterbewusstsein ins Ohr, dass wir uns dafür eine Belohnung verdient haben. Und diese Belohnung enthält leider oft viel Zucker, Fett oder Salz.

"Wer seinen eigenen Einkaufsbeutel mit in den Supermarkt bringt, kauft für gewöhnlich auch viele Bio-Produkte und gesunde Lebensmittel", schreiben die Autoren. Blöd nur, dass uns dieses ausgeprägte Umweltbewusstsein dazu verleitet, die eigene Tugendhaftigkeit mit Chips und Keksen zu feiern.

Dieser Effekt scheint bei kinderlosen Menschen öfter aufzutreten, als bei Eltern, die - wie die Autoren vermuten - sich eher nach den Wünschen ihrer Kinder richten als nach ihren eigenen Bedürfnissen.

Wie sehr wir beim Einkaufen affektgesteuert sind, weiß jeder, der schon einmal hungrig in den Supermarkt gegangen ist und am Ende einen Berg von Lebensmitteln aufs Kassenband stapelt.

Wie überlisten wir also unser Unterbewusstsein? Am besten mit einer Einkaufsliste. Die erinnert uns daran, was wir wirklich brauchen und schützt uns vor den fiesen Supersonderangeboten der Supermarktbetreiber.


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