Intervallfasten Rezepte: So nimmst du ab!

Intervallfasten Rezepte aus unserer BRIGITTE-DIÄT: Wer gesund und nachhaltig abnehmen möchte, sollte unsere leckeren Gerichte sofort ausprobieren!

Wie funktioniert Intervallfasten?

Intervallfasten oder auch intermittierendes Fasten (lat. für unterbrechen, zeitweilig aussetzen) bedeutet, regelmäßig über mehrere Stunden nichts zu essen, und zwar zwischen vier und 24 Stunden lang. Das Gute an dieser Art Kurzzeitfasten: Wenn er nicht ständig Nachschub bekommt, geht der Körper an seine Fettreserven. In Deutschland besonders beliebt ist die 16:8-Methode, bei der 16 Stunden gefastet und 8 Stunden gegessen wird. Besonders gut für Einsteiger: Sieben bis acht Stunden der Fastenzeit schlafen wir und essen ohnehin nicht, was das Durchhalten erleichtert.

Intervallfasten ist geeignet für Frauen ... 

  • die in kurzer Zeit viel, aber trotzdem gesund abnehmen wollen, 
  • deren Körper zur Fettspeicherung neigt, 
  • die eh nicht so gerne frühstücken.

Unsere Variante beim Intervallfasten 

Dreimal pro Woche planst du in deine BRIGITTE- Diät eine 16-stündige Essenspause für das Intervallfasten ein. Du trinkst an diesen Fastentagen am Morgen nur einen ungesüßten Tee oder Kaffee und isst erst mittags. Oder du genießt statt des Abendessens einen Fastentrunk. In der Essenszeit bereitest du unsere leckeren Intervallfasten Rezepte zu, sparst so Kalorien ein und kannst dabei zusehen, wie die Pfunde purzeln!

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Rezepte für eine Woche

Dreimal pro Woche eine Mini-Fastenzeit einzulegen, ist gar nicht schlimm, wenn man sonst die leckeren Diätgerichte zum Abnehmen essen darf. Sie enthalten wenige Kalorien, sind meist low-carb und eignen sich bestens zum Kurzzeitfasten und eine gesunde Ernährung! Hier kommen unsere Rezepte zum Intervallfasten: 

Der normale 7-Tage-Plan (ca.1200 kcal/Tag)

1. Tag Morgens: Birnen-Kompott mit Schoko-Amaranth Mittags: Blumenkohl-Salat mit Garnelen Abends: Paprika-Filets mit Couscous

2. Tag Morgens: Fastenzeit Mittags: Gratinierte Spirelli auf Chicorée Abends: Blumenkohl-Salat mit Garnelen

3. Tag Morgens: Birnen-Kompott mit Schoko-Amaranth Mittags: Toast mit Senf-Eier-Salat Abends: Gelbes Linsen-Gemüse-Curry

4. Tag Morgens: Müsli-Drink Mittags: Paprika-Filets mit Couscous Abends: Fastenzeit

5. Tag Morgens: Müsli-Drink Mittags: Gelbes Linsen-Gemüse-Curry Abends: Toast mit Senf-Eier-Salat

6. Tag Morgens: Fastenzeit Mittags: Rote Zwiebelsuppe mit Käse-Croûtons Abends: Gratinierte Spirelli auf Chicorée

7. Tag Morgens: Masala-Omelett mit Pilzen Mittags: Rote Zwiebelsuppe mit Käse-Croûtons Abends: Spitzkohl, Senfsoße und Rollmops

Der vegetarische 7-Tage-Plan (ca.1200 kcal/Tag)

1. Tag Morgens: Müsli-Drink Mittags: Röstkartoffelsalat mit Cottage Cheese Abends: Toast mit Senf-Eier-Salat

2. Tag Morgens: Müsli-Drink Mittags: Röstkartoffelsalat mit Cottage Cheese Abends: Fastenzeit

3. Tag Morgens: Masala-Omelett mit Pilzen Mittags: Toast mit Senf-Eier-Salat Abends: Gelbes Linsen-Gemüse-Curry

4. Tag Morgens: Fastenzeit Mittags: One-Pot-Pasta mit Brokkoli Abends: Toast mit Senf-Eier-Salat

5. Tag Morgens: Birnen-Kompott mit Schoko-Amaranth Mittags: Gelbes Linsen-Gemüse-Curry Abends: Warme Gemüse-Antipasti mit Fetacreme

6. Tag Morgens: Birnen-Kompott mit Schoko-Amaranth Mittags: Pastinakenstampf, glasierte Pilze und Feldsalat Abends: Fastenzeit

7. Tag Morgens: Masala-Omelett mit Pilzen Mittags: Warme Gemüse-Antipasti mit Fetacreme Abends: One-Pot-Pasta mit Brokkoli

Rezepte: Tipp für Gemüsebrühe

Gemüsebrühe als Fastentrunk (5 Gläser)

  1. In einem großem Topf 200 g braune Champignons in 1 EL Olivenöl andünsten.
  2. 1 Bund fein gewürfeltes Suppengemüse (500 g), 200 g gehackte Tomaten, 1 geviertelte Zwiebel, 1 Knoblauchzehe, 4 Petersilienstiele, 3 Pimentkörner, 1/2 TL schwarze Pfefferkörner, 1 EL getrocknete italienische Kräuter und 2 Lorbeerblätter zugeben und mit den Pilzen vermischen.
  3. Gemüse mit 3—3,5 Liter Wasser bedecken und im offenen Topf aufkochen. Bei mittlerer Hitze ca. 50 Minuten kochen.
  4. Gemüsebrühe durch ein feines Sieb gießen, Gemüsereste etwas ausdrücken und zur Seite stellen. Gemüsebrühe im offenen Topf etwa auf die Hälfte einkochen lassen.
  5. Heiße Brühe mit Meersalz abschmecken, in saubere Schraub- oder Twist-Off-Gläser füllen und sofort verschließen. Kalte Brühe im Kühlschrank (ca. 5 Tage) oder Tiefkühler aufbewahren.

Pro Glas ca. 20 kcal, ED 0,1, E 0 g, F 2 g, KH 0 g, Ballaststoffe 0 g.

Warum Intervallfasten sinnvoll ist 

Beim Intervallfasten können sich Organe und Zellen von der Verdauungsarbeit erholen. Dieses Mini-Fasten ist gesund - und lässt auch die Pfunde purzeln. Der Latte Macchiato am Nachmittag, das Stück Schokolade vor dem Fernseher - wenn wir genau hinschauen, merken wir, dass wir oft deutlich mehr als drei Mahlzeiten am Tag zu uns nehmen. Wirklich lange Essenspausen sind eher selten. 

Für den Körper bedeutet das: Organe und Zellen haben unentwegt zu tun. Nach dem Essen steigt der Zuckergehalt im Blut. Um den Zucker vom Blut in die Zellen zu schleusen, schüttet die Bauchspeicheldrüse das Hormon Insulin aus. Der Blutzuckerspiegel sinkt wieder. Je häufiger wir etwas essen, desto häufiger muss der Körper Insulin ausschütten. Die Folge: Die Zellen werden zunehmend unempfindlich gegen das Hormon. Auf diese Weise kann eine Insulinresistenz entstehen – und damit die Vorstufe zu Diabetes. 

Intervallfasten: Schlank durch Pausen 

Wenn wir beim Essen dagegen Pausen wie beim Intervallfasten einhalten, statt ständig vor uns hin zu snacken, helfen wir dem Körper, gesund zu bleiben. Auch die Zellen bekommen durch diese bewusste Ernährung die Gelegenheit, sich selbst zu reinigen. Im Laufe der Zeit sammeln sich in unseren Zellen nämlich beschädigte und verbrauchte Bestandteile an, die die Zellen aus eigener Kraft abbauen und wiederverwerten können. Eine Art körpereigene Müllabfuhr also, Experten nennen das Autophagie. Diesen Prozess stören wir, wenn wir pausenlos essen. Intervallfasten kann hier Abhilfe schaffen.

16:8 liegt dir nicht? Probiere doch mal Intervallfasten im Modus 5:2!

Noch eine Möglichkeit zum Intervallfasten ist die 5:2-Diät. Dabei isst man an fünf Tagen in der Woche normal, an zwei Tagen beschränkt man sich auf 500 bis 600 Kalorien. Eher abzuraten ist von Intervallfasten-Programmen, bei denen man im Wechsel einen Tag isst und einen Tag komplett fastet. Da das Hungergefühl dabei sehr groß ist, haben diese sich in Studien für die Teilnehmer als schwer durchzuhalten erwiesen.

Intervallfasten ist nicht das einzige Mittel zum Abnehmen

Lese-Tipps: Du weißt jetzt alles, was man übers Intervallfasten wissen muss. Hier verraten wir noch unsere besten Abnehmtipps, was gegen Heißhunger hilft und wie Abnehmen ohne Hunger funktioniert. Außerdem erklären wir, wie WW (ehemals Weight Watchers) funktioniert.

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