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Detox: So funktioniert die Kur richtig

Detox: Der perfekte Energie-Boost für deinen Körper
© Foxys Forest Manufacture / Shutterstock
Detox soll uns helfen, den Körper zu entgiften, abzunehmen und das Wohlbefinden zu steigern. Hier erfährst du, wie eine Detox-Kur funktioniert.

Was ist Detox?

Du hast zu viel getrunken, gegessen und gefeiert? Bist müde, deine Verdauung träge und die Haut unrein? Dann wird es höchste Zeit für eine Extraportion Energie dank Detox-Kur! Beim Detox ("Entgiften") setzt man auf eine Kombination aus gesunder Ernährung und Entspannung, um den Körper von Gift- und Schadstoffen zu reinigen. Eine genaue Definition für den Begriff Detox gibt es allerdings nicht – ebenso wenig wie für die Schadstoffe, die durch eine Detox-Kur entfernt werden sollen.

Normalerweise sind für die Entgiftung verschiedene Organe des Körpers – Leber, Nieren, Darm und Haut – verantwortlich. Detox-Anhänger gehen aber davon aus, dass wir den Körper beim Entgiften mit Detox-Kuren unterstützen müssen, weil wir viel mehr Schlacken in Form von Gift- und Schadstoffen aufnehmen als früher, was die natürliche Entgiftung des Körpers überfordert.

Was bringt Detox wirklich?

Dafür wird die heute oft ungesunde Ernährung, bestehend aus viel Zucker und Fett sowie übermäßig viel Stress verantwortlich gemacht. Auch Genussmittel wie Koffein und Zigaretten überlasten den Körper und sorgen dafür, dass er sich nicht mehr vollständig selbst entgiften kann. Wissenschaftlich belegt ist diese Annahme nicht – aber Detox kann durchaus positive Effekte auf das Wohlbefinden haben. Einige Studien belegen zum Beispiel, dass eine Detox-Kur dabei helfen kann, die Leber zu entlasten.

Wie macht man Detox richtig?

Beim Detox verzichtest du für eine Weile komplett auf Lebensmittel, die deinen Körper übersäuern, wie etwa:

  • Fleisch
  • Käse
  • Weißmehl
  • Süßigkeiten
  • Alkohol
  • Kaffee
  • grüner Tee

Auf dem Plan der Detox-Diät stehen stattdessen gesunde Lebensmittel, die deinen Körper bei der Entsäuerung unterstützen. Dazu zählen:

  • Obst
  • Gemüse, zum Beispiel in Form von Smoothies
  • Kartoffeln
  • Nüsse 
  • Basisches Müsli

Generell wird beim Detox sehr viel Flüssigkeit aufgenommen, zum Beispiel durch Wasser und Kräutertee. Es gibt auch spezielle Detox-Produkte, beispielsweise fertig gemixte Smoothies, zu kaufen.

Wie funktioniert Detox im Alltag?

Eine Detox-Kur lässt sich wunderbar in den Alltag integrieren. Die Rezepte aus unserem Detox-Wochenplan lassen sich leicht zubereiten und wer seinen Körper Entsäuern möchte, muss schon längst nicht mehr in ein Resort fahren oder extra Urlaub nehmen.

Wie lange dauert eine Detox-Kur?

Im Idealfall dauert eine Detox-Kur zwischen sieben und 14 Tagen, doch auch ein Detox-Wochenende ist möglich. Am Anfang der Detoxkur wird der Darm mit Hilfe von Glaubersalz einmal komplett entleert, diesen Tag haltet euch am besten frei. Wie eine Darmreinigung funktioniert, verraten wir hier.

Welche Risiken gibt es bei Detox?

Gerade zu Beginn der Kur kann die Detox-Diät zu verschiedenen Beschwerden führen. Dazu zählen:

Wer unter Nierenproblemen leidet, sollte auf Detox verzichten.

5 Tipps für den perfekten Tag mit Detox

Unser Wochenplan hält viele tolle Tipps für eure Körperpflege und Bewegung während der Detox-Kur bereit – die Wichtigsten haben wir noch einmal für euch zusammengefasst:

1. Aufwachen mit Zitronenwasser

Zitronenwasser ist immer eine gute Idee – insbesondere aber als lauwarmer Drink kurz nach dem Aufwachen. Die Vitamine, Mineral- und Nährstoffe der Zitrone bringen dein Gehirn auf Touren und stärken dein Immunsystem. Nur ein Glas des heilenden Wassers fördert zudem deine Abwehrkräfte und beugt Entzündungen in deinem Körper vor. Und zu guter Letzt: Die enthaltenen Ballaststoffe sorgen für ein länger anhaltendes Sättigungsgefühl.

2. Regelmäßig bewegen

Durch regelmäßige Bewegung und Sport beschleunigst du deinen Stoffwechsel. Das Schwitzen trägt dazu bei, dass Gifte über die Haut abgebaut werden. Aktive körperliche Betätigung hat eine enorm entgiftende Wirkung und ist effektiver als passive Detox-Methoden wie Sauna. Dabei ist es egal, ob du spazieren gehst oder Fahrrad fährst: Schon wenig Bewegung unterstützt deinen Körper beim Entgiften.

3. Auf Brokkoli setzen

Brokkoli hat viele Antioxidantien und enthält eine große Menge an Enzymen und Nährstoffen, die das Verdauungssystem unterstützen. Darüber hinaus soll der Verzehr des Gemüses den Körper zur Bildung der krebsbekämpfenden Substanz I3C anregen – und somit das Krebsrisiko vermindern. Na, wenn das kein Grund ist, mindestens einmal pro Woche auf das Wundergemüse zu setzen.

4. Trockenbürsten hilft beim Entgiften

Ein Viertel der Gifte, die deinen Körper belasten, werden jeden Tag über das größte Organ ausgeschieden: die Haut. Wer seine Haut mit einer Bürste massiert, stimuliert diesen Vorgang. Das Lymphsystem kann besser arbeiten, sodass der Entgiftungsprozess schneller vonstattengeht. Das Trockenbürsten der Haut bringt zudem die Durchblutung in Schwung, trägt abgestorbene Hautzellen ab und fördert damit die Zellerneuerung.

5. Ein Natronbad nehmen

Füge dem Badewasser eine halbe Tasse Badesalz und eine Tasse Natron zu. Der Grund: Natron ist basisch und neutralisiert die Säuren auf der Haut. Wie das funktioniert? Das Natron erhöht den pH-Wert deines Badewassers. Das Salz wirkt darüber hinaus antibakteriell und entzündungshemmend auf den Körper – und sorgt dafür, dass die Haut besser durchblutet wird.

Lesetipps: Alles über die Entgiftungskur,, die Entsäuerung, das Buchinger Fasten und das Heilfasten erfährst du hier.

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