Entgiftung: Neue Kraft für deinen Körper

Eine Entgiftung reinigt von innen, hilft uns neue Kräfte zu sammeln, das eigene Gleichgewicht zurückzugewinnen und Krankheiten vorzubeugen.

Warum sollte ich meinem Körper eine Entgiftung gönnen?

Ganz einfach: So wie wir uns morgens vor den Spiegel stellen und überlegen was wir anziehen, zum Friseur gehen oder schöner Gesichtspflege fröhnen, so sollten wir uns auch unserem Inneren widmen.

Unserer Verdauung muten wir ganz schön viel zu: angefangen bei unserer täglichen Kaffeeration, die den "einen Kaffee morgens" doch gerne mal übersteigt, über schwere Mahlzeiten, viele Snacks, Süßigkeiten und Weinschorlen zum Feierabend: Die Folgen einer ständigen Überlastung unseres Verdauungssystems sind ständige Magenbeschwerden, Müdigkeit, Schlappheit und eine fahle Haut.

Welche Entgiftung ist die richtige für mich?

Die bekannteste Fasten-Methode ist das Heilfasten. Fasten bedeutet, für eine begrenzte Zeit freiwillig auf feste Nahrung und Genussmittel zu verzichten. Dabei sollten maximal 500 Kalorien am Tag und mindestens 2,5 Liter kalorienfreie Flüssigkeit aufgenommen werden. Wichtig ist, die Ausscheidungsvorgänge über Darm, Leber, Nieren, Lungen und Haut zu fördern. Bewegung, begleitende therapeutische Maßnahmen und Ruhe sind wichtig! Nach dem Fasten folgt ein schonender Aufbau der Kost.

Entgiftungskuren, bei denen mehr als 500 Kalorien aufgenommen werden (z. B. "Basenfasten"), gelten als "kalorische Restriktion". Hier gilt es vor allem, seinen Säure-Basen-Haushalt wieder ins Gleichgewicht zu bringen und einer Übersäuerung des Körpers entgegenzusteuern.

Ob man die Entgiftung zuhause durchführen und in den Alltag integrieren möchte oder dies mit einem kleinem Urlaub verbindet, bleibt eine individuelle Entscheidung. Für eine Entgiftung zuhause eignet sich unser Detox-Wochenplan - wer erst einmal mit ein paar wenigen Tagen einsteigen möchte, probiert unseren Plan für ein Detox-Wochenende.

Hilft eine Entgiftung gegen Krankheiten?

Ein Nahrungsverzicht über längere Zeit kann sogar Krankheiten, vor allem chronische, lindern oder heilen. Zumindest kann der Rückgriff auf die inneren (Fett-)Reserven bei einer Fastenkur, das wissen Experten, die Behandlung wirkungsvoll unterstützen. "Fasten ist eine Operation ohne Messer. Es schneidet das Überflüssige weg und schont das Gesunde", sagte schon Anfang des 20. Jahrhunderts der Heildiätetiker Erwin Hof, einer der Wegbereiter der modernen Fastentherapie.

Inzwischen haben zahlreiche wissenschaftliche Studien gezeigt, dass eine Entgiftung eine Vielzahl von Stoffwechselvorgängen und verschiedene Organsysteme positiv beeinflusst und die Selbstheilungskräfte des Körpers aktiviert.

Fett im Blut und in der Leber werden abgebaut, Fettdepots und Eiweißablagerungen schmelzen, überschüssiges Wasser und Salz werden ausgeschieden, Blutzuckerspiegel und Insulinproduktion sinken, das Blut fließt besser, der Magen-Darm-Trakt wird ruhig gestellt, die Darmflora saniert, das Immunsystem entlastet, der Hormonhaushalt reguliert, und entzündliche Prozesse werden vermindert.

Eine Entgiftung kann bei verschiedenen Beschwerden helfen:

  • Herz- und Gefäßerkrankungen
  • Diabetes Typ 2
  • Rheuma und Arthrose
  • Fibromyalgie
  • chronische Rücken-, Kopfschmerzen und Migräne
  • Magen-Darm-Erkrankungen
  • Neurodermitis und Schuppenflechte
  • Allergien
  • Beschwerden in den Wechseljahren
  • eine erhöhte Anfälligkeit für Infekte
  • depressive Verstimmungen und Erschöpfung
  • Übergewicht
  • Bluthochdruck
  • erhöhte Blutfett- und Harnsäurewerte

Kann eine Entgiftung eine Alternative für medikamentöse Behandlungen sein?

Wird eine Krankheit diagnostiziert, die durch Fasten positiv zu beeinflussen ist, rät Françoise Wilhelmi de Toledo, Medizinische Direktorin der Kliniken Buchinger in Überlingen und Marbella, möglichst gleich eine zwei-, dreiwöchige Fastenkur in einer Spezialklinik zu machen. "Je länger eine Erkrankung bereits medikamentös behandelt wurde, desto schwieriger wird es, den Organismus und das Immunsystem wieder ins Gleichgewicht zu bringen."

Wichtig ist die gute Betreuung durch einen erfahrenen Fastenarzt. "Blutdruck und Blutzucker müssen regelmäßig kontrolliert werden. Vor allem aber muss die Gabe der Medikamente angepasst werden. Beim Fasten ist schnell eine gefährliche Überdosierung möglich", sagt Dr. Eva Lischka, Vorsitzende der Ärztegesellschaft Heilfasten und Ernährung e.V. (ÄGHE).

Entscheidend ist es, die chronische Überernährung zu durchbrechen und wieder mal Hunger aufkommen zu lassen. "Die beste Verjüngungskur ist, 14 Stunden über Nacht nüchtern zu bleiben", sagt Andrea Morgner-Miehlke. "Letztendlich ist alles eine Sache des Maßes. Alle, die weniger essen, sind gesünder und leben länger."

Du kannst dich noch nicht entscheiden, welche Entgiftung am besten zu dir passt? Wir haben die gängigsten Methoden, die deinen Körper entgiften, getestet! Außerdem verraten wir, was du beachten musst, wenn du richtig fasten möchtest.

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