Entsäuerung: Mit diesen Tipps klappt's!

Ist der Säure-Basen-Haushalt deines Körpers gestört, ist es höchste Zeit für eine Entsäuerung! Wir verraten dir Tipps für einen säurefreien Alltag!

Dein Säure-Basen-Haushalt als Gesundheits-Polizei

Medizinisch betrachtet liegt ein gestörter Säure-Basen-Haushalt dann vor, wenn der pH-Wert in unserem Blut unter 7,35 sinkt ist - der normale Wert liegt bei über 7,4. Als Faustregel gilt: Je niedriger unser pH-Wert, desto saurer unser Körper.

Die wenigsten Menschen wissen jedoch, dass sie unter einer Übersäuerung leiden. Zu sehr haben wir uns im Alltag schon an eine schlechte Verdauung, Abgeschlagenheit oder schlechte Haut gewöhnt. Doch hör einmal genau in dich rein: Vielleicht können unsere Tipps für eine Entsäuerung oder eine Einheit Basenfasten schon Abhilfe schaffen und deinen Körper ganz neue Energie verleihen!

Wann ist es Zeit für eine Entsäuerung?

Bei diesen Symptomen solltest du deinem Körper mit Hilfe einer Entsäuerung Gutes tun:

  • Muskel- und Gelenkschmerzen: Wenn das Bindegewebe keine Säuren mehr aufnehmen kann, werden die Säuren in den Gelenken und Muskeln abgelagert. Leidest du häufig unter Muskel- und Gelenkschmerzen, so schreit der Körper förmlich nach einer Entsäuerung.
  • Müdigkeit: Du fühlst dich  oft müde und abgeschlagen und hast trotzdem Probleme beim Einschlafen? Das liegt daran, dass der Organismus permanent durch das vegetative Nervensystem überreizt ist.
  • Schlechtes Hautbild: Unser Organismus baut die Säuren nicht nur über das Blut, sondern auch über die Haut ab. Das wiederum zerstört die natürliche Schutzschicht: Bakterien finden somit einen guten Nährboden und deine Haut sieht fahl, großporig, unrein und gestresst aus.
  • Zahnprobleme: Der niedrige pH-Wert zieht sich auch in den Mund: Dass sorgt dafür, dass sich Bakterien, Pilze und Viren besonders wohl fühlen und Mundgeruch, Karies und andere Zahnprobleme entstehen.

Diese sechs Tipps helfen dir bei der Entsäuerung:

Falls du festgestellt hast, dass dein Säure-Basen-Haushalt aus dem Gleichgewicht geraten ist, gibt es sechs simple Strategien, die Balance wieder herzustellen und deinen Körper im Alltag zu entsäuern:

  1. Ernährung: Ist in den meisten Fällen der größte Faktor, da wir unwissentlich viele säurebildende Nahrungsmittel, wie Fleisch, Wurst, Käse, Quark, Süßigkeiten und Weißmehl, zu uns nehmen. Basische Lebensmittel wie Obst, Gemüse, Kartoffeln, frische Kräuter und Keimlinge oder Samen (z. B. Sonnenblumenkerne) sind zu bevorzugen. Besonders basenbildend sind Sesam, Grünkohl, Kresse oder Rucola (Rauke). Während der Mahlzeiten gründlicher kauen und möglichst langsam essen. Wenn es euer Alltag zulässt, esst nicht zu spät am Abend.
  2. Trinkverhalten: Der Körper braucht ausreichend Flüssigkeit, um die Säuren aus dem Körper zu schwemmen: Ideal sind Kräutertees und stilles Mineralwasser.
  3. Auf Alkohol, Kaffee und kohlensäurehaltige Getränke und säuernde Tees (Früchte- und Schwarztees) so oft es geht verzichten!
  4. Bewegung: Bewegung hält gesund! Unsere Gelenke und die gesamte Muskulatur müssen regelmäßig trainiert werden. Zwei bis drei Trainingseinheiten pro Woche sind ratsam. Vielleicht könnt ihr euren Arbeitsweg und die Einkäufe ja auch zu Fuß oder mit dem Rad erledigen, statt Auto oder Bahn zu fahren?
  5. Entspannung: Entspannungsmethoden wie Yoga-Übungen oder Autogenes Training lassen uns zur Ruhe kommen und verhelfen uns zu einem gesunden Umgang mit Stress - und das hat auch wieder einen guten Einfluss auf unseren Säureabbau.
  6. Wellness-Einheiten: Regelmäßige Saunabesuche sind ebenfalls gut für die Säure-Basen-Balance. Gönn’ dir und deinem Körper ab und an ein basisches Wellness-Bad, damit Säuren und Ablagerungsstoffe leichter aus dem Körper ausgeschieden werden können. Hierfür – am Besten vor dem Schlafen gehen - 100 g Natriumbicarbonat ins ca. 37° C warme Badewasser geben. Nach zehn Minuten in der Wanne wird der Körper mit Seife und einer Bürste gründlich bearbeitet. Dann bleibt man für weitere 20 bis 40 Minuten im Wasser liegen. Falls es dabei zu kühl wird, lässt man heißes Wasser nachlaufen. Zum Abschluss den Körper nochmals stark einseifen und bürsten, gründlich abbrausen und abtrocknen.

Du fängst erst an dich mit Ernährungskuren, Fasten & Co. zu beschäftigen? Dann sind unsere Tipps zum richtig fasten jetzt genau das Richtige für dich!

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